Restrukturierung: Ein effizientes Management verhindert Krisen!

Veröffentlicht am 12. Oktober 2012 in der Kategorie Management & People Skills von

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Restrukturierung: effizientes Management verhindert KrisenDer Status quo hat kein Potential für die Zukunft! Unternehmen sind dynamischen Veränderungen ausgesetzt und das betrifft auch das Management. Gerade hier bedarf es manchmal sogar eines radikalen Wandels. Die Kunst der Führung liegt darin, nicht nur ein kleines Zeitfenster zu betrachten. Ob Entwicklung, Krise oder Restrukturierung – hat ein Unternehmen in jeder dieser Phasen das richtige Management, tragen die natürlichen Veränderungen zur Stärkung und einem gesunden Wachstum bei, weil die Führungskräfte im Idealfall neben den klassischen Führungsaufgaben insbesondere die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens aktiv gestalten und zwar zu jeder Zeit.

Häufige Ursachen für Unternehmenskrisen

Unternehmenskrisen verlaufen meistens in einem überschaubaren Muster: Eine fehlende oder nicht zeitgemäße Strategie sowie die Nichtanpassung an eine veränderte Marktbedingung führen zu einer Ertrags- und anschließenden Liquiditätskrise, die vom Management, auch wenn sich dieses die eigenen Fehler nur selten eingestehen will, verursacht wurde. Die Wirksamkeit des Managements spiegelt die aktuelle und zukünftige Positionierung am Markt wieder.

Deshalb ist auch die Auswahl und richtige Besetzung von Managementpositionen in jeder Phase des Lebenszyklus eines Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Wird z. B. eine Restrukturierung mit dem gleichen Management oder Teilen davon durchgeführt, zeigen sich meist dieselben Muster. Selbst wenn eine nachhaltige Strategie erarbeitet wird, scheitern diese an der mangelhaften Transformation und Umsetzung mit den Mitarbeitern. Gefragt ist hier ein neuer Managertyp, der alle Phasen in seiner Laufbahn schon einmal erlebt hat und trotzdem – passend zum jeweiligen Unternehmen, der Branche, dem Umstand und vor allem den beteiligten Menschen – immer wieder neue Wege geht.

Von Egomanen zum neuen Manager

War es früher so, dass Manager häufig um sich selber kreisten, sich mit Führungskräften umgaben, die ihnen ähnlich waren, die wiederum Mitarbeiter aus demselben Grund einstellten, erlaubt sich der neue Managertypus, alles – inkl. sich selbst – zu hinterfragen. Diese Manager wissen, dass das Management immer nur so erfolgreich ist, wie Kunden bereit sind, für Produkte und Leistungen zu bezahlen. Strategien, Konzepte und Prozesse gehören zur Tagesordnung und bilden zweifelsohne eine wichtige Businessbasis.

Allerdings müssen gerade in Umbruchsphasen ganz andere Dinge ebenso geprüft werden: Passt unser Führungsstil / unsere Unternehmenskultur zu unserem aktuellen Zyklus? Gibt es wiederkehrende Muster, die uns in eine Schieflage bringen? Welche Sollbruchstellen helfen uns dabei, diese schneller zu überwinden? Würde man einmal die Mitarbeiter befragen, dann haben diese die Gefahr aufgrund von Führungsproblemen – meist verursacht von namhaft bekannten Egomanen im Unternehmen – schon lange erkannt, bevor eine Krise in Zahlen sichtbar wird.

Unterstützung von außen?

Aber selbst wenn ein gutes Managementteam vorhanden ist, kann es Sinn machen, in einzelnen Bereichen Unterstützung von außen zu holen. Allerdings nicht, wie in zahlreichen Fällen praktiziert und oft gleichbedeutend mit dem endgültigen Aus des Unternehmens, in Form von nicht substanzhaltigen, unzureichenden Sanierungsgutachten und auf deren Basis temporären Beratereinsätzen, die das Unternehmen nicht nachhaltig neu aufstellen. Externe Berater können dann hilfreich sein, wenn sie neben einer teilweise standardisierten Vorgehensweise insbesondere festgefahrene Meinungen und Einstellungen hinterfragen, um Sanierungen und Restrukturierungen langfristig aufzusetzen mit dem Ziel, Werte (die es in jedem Unternehmen zu jedem Zeitpunkt gibt!) zu erhalten und zu steigern.

Diskontinuität gehört im Unternehmensalltag dazu, selbst wenn wir uns aus Bequemlichkeitsgründen teilweise zu gern einer anderen Illusion hingeben wollen. Um die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens zu sichern, dürfen Management und Führung nicht im Status quo verharren, sich zu keiner Zeit des erreichten Levels zu sicher sein. Ein ständiges Hinterfragen der eigenen Führungsfähigkeit und die persönliche Bereitschaft der Führungskräfte, gemeinsam mit den Mitarbeitern ständig neue Wege zu gehen, ist wichtigste Basis, um Krisen zu vermeiden oder zu meistern, damit es gar nicht erst zum Sanierungsfall kommt, eine Restrukturierung notwendig wird.

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