„Hoch damit“ – Monitoring einmal anders

Veröffentlicht am 24. März 2012 in der Kategorie Management & People Skills von

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In der IT-Branche ist es durchaus nicht unüblich, dass man sich stundenlang vor dem (und auf den) Monitor konzentriert. Die Ausarbeitung von Abläufen, die Umsetzung in Webseiten, Codezeilen, Auswertungen, Dashboards, SQL-Queries etc. erfordern “Sitzfleisch”.

Vor einigen Jahren hatte ich in meinem Büro einen angesehenen Physiotherapeuten zu Gast, der ein Rechnungsauswertungstool für seine Praxis benötigte, und sich damit vertrauensvoll an mich wendete. Er sah mir eine Zeit lang bei der Umsetzung seiner Vorstellungen zu diesem Thema “über die Schulter” und sagte dann: “Wissen Sie, wie Sie da sitzen?” Mit einer dezenten, aber angekündigten Übertreibung, nahm er eine Körperhaltung an, die ich schon mal im Zoo bei den Affen gesehen habe.

Ich bin nun durchaus nicht unsportlich oder “bewegungsunbewusst”. Auch beginne ich jeden Morgen mit etwas Gymnastik, aber das brachte mich doch zum Schmunzeln. Ich fühlte mich sogar bis zu einem gewissen Grad “erwischt”, denn an manchen Tagen kenne ich durchaus auch das Gefühl von Nackenverspannungen (oder Schlimmeres).

Stellen Sie Ihren Monitor höher! Mindestens in etwa auf Augenhöhe.

Schon mal was von Arbeitsplatz-Ergonomie gehört? Haben Sie sicher. Ich auch. Das Thema nehme ich auch sehr ernst. Zumindest, wenn ich darüber lese. Ich bin seinerzeit diesem Rat des Physiotherapeuten unverzüglich und nachhaltig gefolgt und habe den Effekt auch unverzüglich (und nachhaltig!) verspürt! Kürzlich kam ich mit einer Kollegin ins Gespräch, sie klagte über Nackenverspannungen und ich erzählte ihr von diesem denkwürdigen Ereignis.

Hoch damit! Ich kann es nur bestätigen. Wenn Sie mit einem Notebook arbeiten, legen Sie z.B. ein altes Buch oder einen Notebookuntersetzer unter das Gerät, um es hinten etwas anzuheben - oder auch etwas mehr. Ich kann es Ihnen wirklich empfehlen. Oder besser noch: Schaffen Sie sich einen zusätzlichen, separaten Monitor an und richten Sie diesen “mit sich auf Augenhöhe” aus. Es zahlt sich aus. Auch in den Arztrechnungen. Und auch in der Konzentration. Und auch im Gesamtempfinden!

(Bild: © Monster - Fotolia.de)