Die wichtigsten Hightech-Neuerungen im Jahr 2011

Veröffentlicht am 20. Januar 2011 in der Kategorie IT & Technik von

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Was ist neu, was setzt sich durch und an welchem Trend kommen Sie 2011 nicht vorbei? Hier erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen in der Hightech-Branche 2011.

Der Hightech-Verband Bitkom gibt einen Überblick über die wichtigsten Innovationen in den Bereichen IT, Telekommunikation und neue Medien.

Telekommunikation

Ab Sommer 2011 sieht die EU-Kommission weit reichende Preissenkungen bei Handy-Gesprächen im EU-Ausland vor. Demnach sinken die Tarife von derzeit maximal 39 Cent auf 35 Cent pro Minute für abgehende Gespräche – und von 15 Cent auf elf Cent pro Minute für eingehende Anrufe.

Umwelt

Der neuen EU-Verordnung zur Energiekennzeichnung von Fernsehgeräten zufolge müssen alle neuen Fernseher ab 30. November 2011 ein Energielabel tragen. Hersteller müssen die Geräte dann ähnlich wie Kühlschränke oder Waschmaschinen nach ihrer Energieeffizienz in eine Skala von A bis G einstufen.

E-Government

Nach umfangreichen Tests sollen zehn Prozent der gesetzlich Krankenversicherten 2011 die neue elektronische Gesundheitskarte erhalten. Sie ersetzt die Funktion der bislang gültigen Krankenversichertenkarte, ist aber sicherer vor Missbrauch geschützt – unter anderem durch ein Lichtbild. Schrittweise sollen weitere Funktionen hinzukommen, etwa Notfalldaten und ein elektronischer Arztbrief.

Verkehrstelematik

Ab Mitte 2011 soll die Lkw-Maut auf bestimmte Bundesstraßen ausgeweitet werden. Lkw-Fahrer sollen so mautpflichtige Autobahnen nicht mehr auf gut ausgebauten Bundesstraßen umgehen können.

Betroffen sind davon voraussichtlich 2.000 der knapp 41.000 Kilometer Bundesstraße in Deutschland. Ausgenommen sind Straßen, die nur über einen Fahrstreifen in jeder Richtung verfügen.

EU "Blue Card"

2011 kommt die europäische "Blue Card". Nach dem Vorbild der amerikanischen Greencard sollen hochqualifizierte Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten damit leichter eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis in der EU erhalten. In diesem Zuge sollen zum Beispiel die Mindestverdienstgrenzen in Höhe von 66.000 Euro pro Jahr gesenkt werden und die Vorrangprüfung wegfallen. (uqrl)

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