Mit Sicherheit gefährlich: Viele Unternehmen verzichten auf IT-Schulungen!

Veröffentlicht am 4. Januar 2011 in der Kategorie IT & Technik von

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Im Bereich der IT-Sicherheit herrscht bei zahlreichen Unternehmen nach wie vor Informations- und Aufklärungsbedarf. Knapp zwei Drittel der befragten Unternehmen gaben an, ihre Mitarbeiter zu schulen, nur die Hälfte davon mindestens einmal pro Jahr.

Der Grund für die geringe Zahl an Schulungen liegt meist bei fehlendem Wissen und Know-How der Unternehmen. Viele von ihnen berichteten, sich noch nicht ausreichend mit der Datensicherheit befasst zu haben. Dies stellen alarmierende Erkenntnisse der Studie "Netz- und Informationssicherheit in Unternehmen 2010" des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr dar, die im Rahmen des Verbundprojekts "Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk" durchgeführt wurde, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wird.

Zwar deuten die Ergebnisse der Untersuchung an, dass auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und das Handwerk das Thema der IT-Sicherheit eine zentrale Rolle spielt, wobei besonders die Datensicherheit eine große Bedeutung hat: dies bestätigten 41,9 Prozent der mehr als 300 befragten Unternehmen. Jedoch beschäftigen sich die wenigsten wirklich gewissenhaft mit dem Thema. So existieren beispielsweise bei weniger als der Hälfte der Unternehmen festgeschriebene Sicherheitsrichtlinien.

Es gibt viele Gründe für Unternehmen, das Thema IT-Sicherheit professionell anzugehen. Zum Beispiel gaben 40,4 der befragten Unternehmen an, das Schadenspotenzial vor allem bei gezielten kriminellen Angriffen wie Diebstahl oder Manipulation der Kundendaten besonders hoch einzuschätzen. Andreas Duscha, der Bereichsleiter des ECC Handel, erklärt, dass die Studie deutlich zeige, dass Informations- und Kommunikationssicherheit für KMU bereits ein Thema sei und oftmals zumindest punktuell angegangen werde. Jedoch offenbarten sich deutliche Optimierungspotenziale, die angegangen werden sollten, um sich den derzeitigen und zukünftigen Herausforderungen auf dem Gebiet der Computerkriminalität erfolgreich stellen zu können.

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(Bild: © Laurent Renault - Fotolia.com)