5 Tipps zur richtigen Datensicherung

Veröffentlicht am 13. Juni 2010 in der Kategorie IT & Technik von

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Brand, Viren und Sabotage – die Liste der Risiken für Firmendaten ist lang. Hier erhalten Sie Tipps, wie Sie sensible Daten wirklich sichern.

IT-Verantwortliche müssten Firmendaten auch gegen Überspeicherung und Verfälschung schützen, schreibt business-wissen.de. Das Unternehmer-Portal gibt Tipps für den richtigen Umgang mit sensiblen Daten:

1. Datensätze richtig benennen

Benennen Sie alle Datensätze sorgfältig. Nur dann können Sie entscheiden, was aktualisiert, gelöscht oder gesichert werden muss. Bezeichnen Sie die Daten mit Inhalt, Datum, Herkunft und Verwendungszweck.

2. Bewusstsein im Unternehmen schaffen

Schulen Sie Ihre Belegschaft und ernennen Sie einen sachkundigen Mitarbeiter zum Ansprechpartner für Fragen der Datensicherung. Machen Sie allen klar, lieber einmal zu oft als einmal zu wenig zu fragen. So vermeiden Sie zum Beispiel, dass wichtige Warnungen von Softwareprogrammen einfach bestätigt werden, ohne die Folgen abzuschätzen.

3. Festplatten spiegeln

Spiegeln Sie Ihre Daten in Echtzeit – vor allem wenn die Speicherorte räumlich getrennt sind. Speichern Sie die Daten aber trotzdem noch auf andere Datenträger. Denn bei einem Virenbefall sind oft beide Speicherorte betroffen.

Greifen Sie auch auf externe Dienstleister zurück. Diese haben professionelle und virensichere Datenspeicher, die Sie über das Internet nutzen können.

4. Regelmäßig kontrollieren

Datenträger kopieren, beschriften und archivieren – beim Datensichern fallen oft langweilige Routinearbeiten an. Achten Sie darum umso mehr auf Einhaltung der Maßnahmen. Sprechen Sie Nachlässigkeiten sofort und unmissverständlich an. Denn im Ernstfall können fehlende oder falsche Daten sogar die Existenz Ihres Unternehmens bedrohen.

5. Augen offen halten

Halten Sie die typischen Gefahren für Firmendaten stets im Auge:

    • Daten werden nicht aktualisiert.
    • Daten werden falsch benannt und sind dann unauffindbar.
    • Daten werden versehentlich gelöscht.
    • Speicherorte werden vernichtet (zum Beispiel durch Brandschäden).
    • Mitarbeiter oder Betriebsfremde sabotieren.
    • Im Stromnetz treten Über- oder Unterspannungen auf.
    • Daten werden von Viren und anderen digitalen Schädlingen befallen.

(uqrl)

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