Fax via Internet: So faxen Sie zeitgemäß!

Veröffentlicht am 7. Juni 2010 in der Kategorie IT & Technik von

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Fax via Internet: So faxen Sie zeitgemäß!Verbindlich, aufmerksamkeitsstark, spam- und virenfrei: Das Fax spielt nach wie vor eine wichtige Rolle. Zeitgemäß können Unternehmen heutzutage über das Internet faxen – etwa mithilfe externer Dienstleister.

Wie das IT-Portal computerwoche.de berichtet, wird ein Fax heute häufig am Rechner produziert und verschickt – mithilfe spezieller Software. Jedoch seien wenige Computer direkt an eine Telefonleitung angeschlossen. Wer DSL nutzt oder in einem Netzwerk arbeitet, habe oft das Nachsehen. An diese Kunden richteten sich die Anbieter von Internet-Fax-Services.

Die Vorteile von Internet-Fax-Services

Laut computerwoche.de könnten sich Unternehmen auf der Website der Dienstleister anmelden und den Service innerhalb kürzester Zeit nutzen. Für die Firmen entfielen die Anschaffung und die Installation von Faxhardware und -software sowie deren Installation. Ein Internet-Anschluss und ein Web-Browser oder E-Mail-Programm genügten.

computerwoche.de zufolge unterscheidet man bei den Internet-Faxdiensten zwischen webbasierten und mailbasierten Diensten:

1. Webbasierte Dienste: So funktionieren sie

  • Webbasierte Faxdienste wickelten den Faxverkehr vollständig über das Web und ein Web-Interface ab
  • Der Kunde trägt auf einem Web-Formular Text, Empfängername und Faxnummer ein. Einige Dienste ermöglichten auch Anhänge von Text- oder Bilddateien.
  • Anschließend wird die Nachricht vom Dienstleister an einen Fax-Server auf Empfängerseite weitergeleitet. Dieser überträgt die Nachricht an den Empfänger.

Besonders geeignet für: Solche Web-Faxe eignen sich laut computerwoche.de besonders für das Senden und Empfangen von Faxen von unterwegs – etwa vom eigenen Laptop.

Viele Anbieter bieten komplette mobile Bürolösungen mit Voice-, E-Mail-, SMS- und Faxnachrichten per Internet an – so genanntes "Unified-Messaging".

2. Mailbasierte Dienste: So funktionieren sie

Fax-to-Mail

  • Mailbasierte Internet-Faxdienste versenden und empfangen computerwoche.de zufolge Faxe über ein E-Mail11-Gateway.
  • Bei diesen Dienstleistern erhalten die Kunden eingehende Faxe ("Fax-to-Mail") als angehängte Grafikdatei in einer E-Mail.
  • Der Faxdienst leitet die Nachricht über das Internet an den Empfänger weiter und wandle das Fax in eine E-Mail um.

Besonders geeignet für: Fax to Mail lohne sich für Unternehmen, die etwa im Ausland ein neues Büro ohne teure Endgeräte eröffnen wollen. Interessant sei die Lösung auch für Mitarbeiter, die von unterwegs auf eingehende Faxe zugreifen wollen.

Mail-to-Fax

  • Umgekehrt würden ausgehende Faxe ("Mail-to-Fax") per E-Mail an das Fax-Gateway des Anbieters geschickt und an das Faxgerät des Empfängers weitergeleitet.

Besonders geeignet für: Mail-to-Fax ist laut computerwoche.de besonders attraktiv beim Verschicken von Massensendungen. Anders als mit dem Faxgerät bleibe die Telefonleitung in diesem Fall nur für kurze Zeit belegt – nämlich für die Übertragung der E-Mail an beliebig viele Empfänger. Vorteil habe Mail-to-Fax auch, wenn das Faxgerät für eingehende Nachrichten freigehalten werden soll.

Fazit: Unkompliziert aber wenig flexibel

Insgesamt seien mailbasierte Verfahren unkompliziert und eigneten sich auch für längere Dokumente, so computerwoche.de. Abstriche müssten Kunden jedoch bei der Flexibilität machen: So müsse mindestens einer der Kommunikationspartner über ein Fax und damit einen Telefonanschluss verfügen. Darum eigne sich die E-Mail-Lösung eher zum stationären Einsatz.

Vorsicht bei kostenlosen Fax-Dienstleistern

Laut computerwoche.de finanzierten sich diese häufig durch Werbung – die auch auf dem Fax erscheine. Das sei für viele Geschäftszwecke ungeeignet. Zudem seien die Zahl der kostenlosen Faxe pro Tag und der Daten-Umfang einer einzelnen Nachricht in der Regel begrenzt. Zudem könnten oft keine Anlagen oder Bilder mitverschickt werden. (uqrl)

(www.computerwoche.de)