7 Maßnahmen gegen E-Mail-Spam

Veröffentlicht am 18. März 2010 in der Kategorie IT & Technik von

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SPAM MAILSpam-E-Mails verstopfen die Postfächer in aller Welt. Hier lesen Sie, wie Sie sich vor unerwünschten E-Mails besser schützen.

Dem Hightech-Verband Bitkom zufolge sind 95 Prozent aller verschickten E-Mails Spam. Vier von fünf verschickten Mails würden bereits vom E-Mail-Anbieter als offensichtliche Werbemails aussortiert. Auch drei Viertel der restlichen E-Mails seien unerwünscht.

Der Bitkom erläutert sieben Maßnahmen, um die Spamflut einzudämmen:

1. Ungewöhnliche E-Mail-Adresse wählen

Spam-E-Mails werden oft automatisch nach dem Zufallsprinzip verschickt – auf gut Glück. Verwenden Sie darum in Ihrer E-Mail-Adresse ungewöhnliche Zeichen- und Ziffernfolgen. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass die Adresse zufällig generiert wird.

2. Zweit-Adresse anlegen

Verwenden Sie mindestens zwei E-Mail-Adressen – eine für offizielle Anlässe und den Kontakt mit Freunden sowie Kollegen und eine für Communitys, Online-Portale und Chats. Schalten Sie diese Adresse einfach ab, wenn Sie darüber viel Spam erhalten.

3. E-Mail-Adresse im Web codieren

Spammer sammeln E-Mail-Adressen oft automatisch auf Webseiten ein. Kodieren Sie darum das @-Zeichen, wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse auf Ihrer Homepage angeben. Dann werden sie von den automatischen Suchmaschinen kaum gefunden. Alternativ können Sie die E-Mail-Adresse als Bilddatei hinterlegen.

4. E-Mail-Adresse in Communitys verbergen

Machen Sie Ihre E-Mail-Adresse in Online-Netzwerken nicht allen Usern zugänglich. Legen Sie in den Datenschutz-Einstellungen fest, dass nur Freunde oder Geschäftspartner die Adresse sehen dürfen.

5. Spam-Filter des E-Mail-Anbieters nutzen

Stellen Sie bei Ihrem E-Mail-Anbieter den Umfang des Spam-Schutzes manuell ein. Prüfen Sie dann regelmäßig Ihren Spam-Ordner. Denn dort kann bei strikten Einstellungen auch eine erwünschte E-Mail versehentlich landen.

6. Nie auf erhaltene Spam-E-Mails antworten

Löschen Sie Spam-E-Mails sofort. Auf keinen Fall antworten, Anhänge öffnen oder auf Links klicken – auch nicht auf vermeintliche Abmelde-Optionen. Dahinter können sich Schadprogramme verbergen. Eine Antwort bestätigt dem Spam-Absender zudem, dass die Adresse aktiv ist.

7. Blindkopien verschicken

Gehen Sie sorgfältig mit Kontakten von Freunden und Kollegen um. Geben Sie bei E-Mails an mehrere Personen die Adressen immer in das Feld "BCC" ein. Dann sehen die Empfänger keine fremden Adressen. Einziger Nachteil: Einige Spam-Filter sortieren E-Mails aus, wenn der Adressat auf "BCC" steht. (uqrl)

www.bitkom.org

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