5 Social-Commerce-Tipps für Ihren Online-Shop

Veröffentlicht am 15. April 2011 in der Kategorie IT & Technik von

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Immer mehr Online-Shops buhlen um Käufer im Internet. Dabei helfen Maßnahmen aus dem Social Commerce. Damit lassen sich neue Online-Käufer gewinnen und bestehende Kunden dauerhaft an einen Shop binden.

Social Commerce bereichere das Einkaufserlebnis um unterhaltende Elemente und schaffe so beim Käufer einen Wiedererkennungseffekt, berichtet das Unternehmer-Portal business-wissen.de. Online-Shop-Betreiber könnten sich so von der Masse der Webshops abheben und Besucher gezielt einbeziehen.

Die Social Commerce-Experten Christian Otto Grötsch und Christian Malik geben fünf Tipps zur erfolgreichen Kundenbindung durch Social Commerce.

1. Online-Shop: Aktivieren Sie Ihre Besucher

Eine lebendige Online Community ermuntert Kunden, sich aktiv in den Shop einzubringen und sich so an den Shop zu binden. In Foren oder Blogs können sich die User austauschen – über das Sortiment, Erfahrungen mit bestimmten Produkten oder Fragen zu Versand und Zahlung. Durch diese Nutzergemeinschaft entsteht das Gefühl eines Miteinanders und der Shop verliert seine Anonymität.

2. Online-Shop: Machen Sie Ihre Kunden zu Experten

Lassen Sie Ihre Kunden selbst empfehlen und beraten. Dadurch bieten Sie den Nutzern eine glaubwürdige Entscheidungshilfe. Laut Studien beziehen vier von fünf Online-Shoppern die Erfahrungsberichte Anderer in ihre Kaufentscheidungen mit ein. Beteiligen Sie sich aktiv an den Diskussionen und nutzen Sie das Feedback der Kunden, um Potenzial für Verbesserungen zu erkennen.

3. Online-Shop: Lassen Sie Ihre Kunden für sich arbeiten

Durch Social Commerce sparen Sie, indem Sie einen Teil Ihrer Marketing-Aktivitäten an Ihre Kunden übertragen – etwa wenn Kunden Sie weiterempfehlen oder andere Käufer beraten.

4. Lernen Sie Ihre Kunden kennen

Mit Werkzeugen zur Personalisierung heben Sie sich von der Anonymität vieler Online-Shops ab – etwa durch Wunsch- oder Hochzeitslisten. Während der Shopbesucher interessante Artikel in seinem Profil speichern kann, profitiert der Shopbetreiber von einer höheren Wiederbesuchsrate und neuen Kunden: Denn häufig werden auch Freunde auf solche Listen verwiesen.

5. Werten Sie den Shop optisch auf

Ermöglichen Sie Ihren Kunden das Hochladen von Fotos und Videos: Solche optischen Elemente wecken zusätzliche Kaufimpulse bei unentschlossenen Besuchern – insbesondere bei Shops für bestimmte Sportarten oder Modeshops.

Vor der Einführung von Social Commerce-Tools gilt: Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden und analysieren Sie zuerst die Medienkompetenz Ihrer Zielgruppe. Social Commerce soll das Einkaufen intuitiver, einfacher und unterhaltsamer machen. Bieten Sie verständliche Anleitungen für die Tools und befragen Sie Ihre Kunden, wie Sie die Neuerungen annehmen. Verzichten Sie auf Maßnahmen, die nicht ankommen. (uqrl)

www.business-wissen.de

(Bild: © Kadal – Fotolia.com)