Online-Shop: So minimieren Sie die Sicherheitsbedenken der Kunden!

Veröffentlicht am 1. Dezember 2011 in der Kategorie IT & Technik von

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Höhere Bestellraten, mehr Umsatz: Die wichtigsten Webshop-ToolsObwohl immer mehr Konsumenten im Internet einkaufen, überwiegt bei einigen noch die Angst vor bösen Überraschungen. Als Anbieter können Sie die Sicherheitsbedenken minimieren, indem Sie einige Sicherheitstipps befolgen.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat zehn Tipps veröffentlicht, mit denen Shop-Betreiber ihr Angebot hinsichtlich der Sicherheit überprüfen können.

1. Transparenz

Bieten Sie den Kunden verständliche AGB und ein vollständiges Impressum. Dazu gehören Adressdaten, Ansprechpartner und ein gesetzlicher Vertreter für mögliche Probleme. Weisen Sie bei einem Firmensitz im Ausland auf die geltenden Rechtsgrundlagen und eventuell höhere Lieferpreise hin.

2. Zertifikate

Unabhängige Prüfstellen bewerten Online-Shops nach Kriterien wie Preistransparenz, Lieferbedingungen, Kundenservice oder Datenschutz. Mit solchen Zertifikate bieten Sie Kunden zusätzliche Anhaltspunkte für Ihre Seriosität.

3. Service

Guter Service ist bei Online-Shops besonders wichtig, um eventuelle Probleme unkompliziert und schnell aus der Welt zu schaffen. Dazu gehört eine gut erreichbare Hotline ohne überteuerte Tarife oder ein schneller E-Mail-Service. Immer öfter bieten Händler auch Live-Chat-Dienste an.

4. Bewertungsmöglichkeiten

Wecken Sie Vertrauen, indem Sie Ihren Kunden anbieten, Produkte nach dem Kauf zu bewerten. Damit vermitteln Sie neuen Kunden Sicherheit, dass die Produktbeschreibung vertrauenswürdig ist. Bleiben Sie gelassen, wenn einmal eine negative Bewertung erfolgt. Kunden merken dann, dass die Bewertungen authentisch sind. Verweisen Sie gegebenenfalls zusätzlich auf Produkttests in Foren, Blogs oder unabhängigen Bewertungsportalen.

5. Termintreue

Weisen Sie detailliert auf Ihre Lieferfristen hin. Der Kunde soll genau wissen, bis wann er eine Ware bestellen muss, um sie zum Wunschtermin zu erhalten. Das erspart Ihnen später Reklamationen wegen einer verspäteten Zustellung.

6. Vergleichsmöglichkeiten

Kunden achten beim Einkauf vor allem aufs Geld und vergleichen die Preise mit anderen Online-Shops. Bleiben Sie darum auf dem Laufenden über die Preise der Konkurrenz und überlegen Sie, wo Sie Ihren Kunden Vorteile anbieten können: etwa durch Mengenrabatt, kostenlose Lieferung oder Zusatzgarantien.

7. Kostentransparenz

Geben Sie die Zahlungsbedingungen für den Bestellprozess eindeutig und unmissverständlich an. Das beinhaltet alle Angaben zu Preisen, Bestellverfahren und Zahlungsmöglichkeiten. Stellen Sie Versandkosten und Umsatzsteuer transparent dar – sowohl beim Produkt, als auch beim Endpreis. Mit versteckten Zusatzkosten, Nachnahmegebühren und Servicepauschalen vergraulen Sie Kunden und sammeln negative Bewertungen.

8. Bezahlverfahren

Lassen Sie dem Kunden die Wahl zwischen gängigen Zahlverfahren wie Kreditkarte, Lastschrift, Überweisung, Nachnahme oder Online-Bezahlverfahren. Viele Shops bieten auch Treuhandstellen an, die das Geld erst nach Erhalt der Ware an den Anbieter weiterleiten.

9. Rückgaberecht

Weisen Sie die Kunden darauf hin, dass sie gemäß dem Fernabsatzgesetz Waren innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurückgeben können. Wenn Sie nicht ausdrücklich über das Widerrufsrecht belehren, verlängert sich die Rückgabe-Frist auf sechs Monate. Ab einem Warenwert von 40 Euro übernehmen Sie als Händler die Rücksendekosten.

10. Datensicherheit

Datensicherheit spielt beim Online-Shopping eine wichtige Rolle – insbesondere wenn die Kunden sensible Konto- oder Kreditkartendaten angeben müssen. Lassen Sie den gesamten Bestellprozess über eine verschlüsselte SSL-Verbindung (Secure Socket Layer) ablaufen und weisen Sie den Kunden in den AGB oder Datenschutzbestimmungen auf die Verschlüsselung hin. Gewährleisten Sie außerdem, dass Sie die Kundendaten nur für die Abwicklung der Bestellung nutzen und nicht weitergeben.

(uqrl)

(Quelle: www.bvdw.org)

(Bild: © iStockphoto.com)