6 Tipps, mit denen Sie beim Telefonieren und Surfen im Ausland Geld sparen!

Veröffentlicht am 19. Juli 2011 in der Kategorie IT & Technik von

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Mit diesen Tipps sparen Sie beim Telefonieren und Surfen im Ausland GeldOb auf Geschäftsreisen oder im Urlaub: Auch im Ausland müssen viele Berufstätige erreichbar sein. Das Telefonieren und Surfen per Handy im Ausland ist zwar billiger geworden. Hier erfahren Sie, wie Sie noch mehr sparen können.

Der Hightech-Verband Bitkom gibt Tipps, die Sie beim Telefonieren im Ausland beachten sollten:

1. Tarife und Einstellungen prüfen

Innerhalb der EU gelten festgesetzte Preisgrenzen für abgehende und ankommende Gespräche. Bei anderen Ländern gilt: Informieren Sie sich vor der Reise über die Tarife. Bei den meisten Mobilfunk-Anbietern sind die Roaming-Konditionen übersichtlich. Üblich sind einheitliche Tarifmodelle für ganze Ländergruppen – so müssen Sie sich nicht bei jedem Grenzübertritt auf andere Minutenpreise einstellen.

Lassen Sie Ihren Kundendienst vor der Reise prüfen, ob Ihre Mobilfunkkarte für Gespräche im Ausland überhaupt freigeschaltet ist. Bei einer Daten-Flatrate fürs Ausland gilt: Schalten Sie die automatische Netzwahl im Handy ab und wählen Sie das Partnernetz manuell an.

2. Auslands-Angebote nutzen

Informieren Sie sich über spezielle Angebote oder Optionen für das Telefonieren im Ausland. Diese eignen sich je nach Tarifmodell für Geschäfts- und/oder Urlaubsreisen. Sie bieten in der Regel gegen eine höhere Grundgebühr besonders niedrige Minutenpreise. Das lohnt sich insbesondere dann, wenn Sie häufiger zu Hause anrufen möchten oder geschäftlich erreichbar sein müssen.

3. Über Datentarife informieren

Viele surfen bereits mit Flatrates oder Volumentarifen mobil im Internet. Immer mehr Mobilfunkbetreiber bieten auch zeitlich begrenzte Daten-Flatrates für Urlaubs- und Geschäftsreisen an, zum Beispiel in Form von Tages-Flatrates.

Falls Sie auf das mobile Surfen im Ausland verzichten wollen: Prüfen Sie, ob Sie das Daten-Roaming an Ihrem Handy abstellen können. Dann vermeiden Sie böse Überraschungen, etwa einen automatischen E-Mail-Abruf.

4. Alternativen abwägen

Für längere Urlaube können ausländische Prepaid-Karten oder Mobilfunkkarten spezieller Reise-Anbieter eine Alternative sein. Der Nachteil: Sie erhalten eine neue Nummer, die Sie Freunden und Bekannten mitteilen müssen. Einige Prepaid-Handys sind zudem für Karten anderer Anbieter gesperrt.

Mit so genannten Calling Cards telefonieren Sie im Urlaub ganz ohne Handy, etwa von öffentlichen Telefonzellen aus. Dabei können Sie ein bestimmtes Guthaben vertelefonieren.

Bei einem kostenlosen oder günstigen Internet-Zugang im Hotel lohnt sich auch das Telefonieren über Laptop oder ein WLAN-fähiges Handy mit entsprechender Software.

5. Technische Voraussetzungen klären

In den meisten Ländern gibt es Mobilfunknetze nach dem europäischen GSM-Standard. Die hier verbreiteten Dualband-Handys funktionieren daher fast überall in Asien, Afrika, Australien und auf den pazifischen Inseln.

Probleme kann es zum Beispiel in Japan, Südkorea, Nord- und Südamerika sowie auf einigen Karibik-Inseln geben, wo es zum Teil unterschiedliche Frequenzen oder Mobilfunk-Standards gibt. Fragen Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter nach, ob sich Ihr Handy für Ihr Reiseziel eignet.

Falls nicht: Manche Anbieter vermieten geeignete Telefone für Reisen. Oder legen Sie sich ein Tri- oder Quadband-Gerät zu, das funktioniert zum Beispiel in den USA und in Kanada. Mit modernen UMTS-Handys können Sie zusätzlich auch in Japan und Korea telefonieren.

6. Nummern im internationalen Format speichern

Speichern Sie Telefonnummern in Ihrem Adressbuch am besten stets im internationalen Format – mit einem Pluszeichen statt der 00 für Auslandsgespräche. Dann können Sie die Nummern auch vom Ausland aus problemlos anrufen.

Das Pluszeichen erhalten Sie bei Mobiltelefonen, indem Sie länger auf die Taste Null drücken. Dann folgt der Länder-Code – etwa +49 für Deutschland. Die Ortsvorwahl wird dann ohne die Null eingegeben.

Der Notruf 112 funktioniert übrigens mit allen Handys innerhalb der EU und in der Schweiz. (uqrl)

(Quelle: www.bitkom.org)

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