Mit diesen 7 Tipps surfen Sie sicher auf öffentlichen Computern!

Veröffentlicht am 1. Juni 2011 in der Kategorie IT & Technik von

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Surfen Sie sicher auf öffentlichen ComputernOb in der Hotel-Lobby, in der Bibliothek oder im Internet-Café: Viele wollen unterwegs nicht auf das Surfen im Internet verzichten. Hier erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihre Daten auf öffentlich zugänglichen Computern schützen.

Der Hightech-Verband Bitkom gibt Tipps zum sicheren Benutzen öffentlich zugänglicher Computer:

1. Eingabe persönlicher Daten minimieren

Sie reduzieren Sicherheitsrisiken, wenn Sie keine persönlichen Daten eingeben. Falls Sie unbedingt Ihre E-Mails abrufen oder sich auf einer Website einloggen wollen: Speichern Sie Benutzernamen und Passwörter auf keinen Fall auf dem öffentlichen PC.

2. Online-Banking vermeiden

Sehen Sie von Online-Banking oder Bezahlung per Kreditkarte auf öffentlichen Rechnern ab. PCs könnten von Schad- oder Spionagesoftware befallen sein, die PINs und TANs speichert oder Sie auf gefälschte Internet-Seiten umleitet.

3. Im privaten Modus surfen

Gehen Sie im privaten Surfmodus ins Netz, um Ihre Privatsphäre zu schützen. Sie können diesen Modus über das Menü Ihres Browsers starten. Der private Surfmodus verhindert, dass temporäre Internetdateien und der Suchverlauf auf dem Computer gespeichert werden. Alternativ können Sie diese Daten nach der Nutzung auch manuell löschen.

4. Sichere Verbindung nutzen

Achten Sie bei der Eingabe von Passwörtern darauf, dass Sie eine verschlüsselte Internet-Verbindung verwenden. Die Verschlüsselung erkennen Sie in der Adressleiste des Browsers an einem "https" vor der eigentlichen URL. Die meisten Browser markieren verschlüsselte Verbindungen zudem farblich oder durch ein Schloss-Symbol.

5. Aktuellste Software verwenden

Prüfen Sie, ob auf dem öffentlichen Computer die aktuellsten Versionen des Browsers und des Betriebssystems installiert sind sowie eine aktuelle Antiviren-Software und eine aktivierte Firewall. Halten Sie sich bei veralteten Browsern und fehlenden Sicherheitsprogrammen mit kritischen Anwendungen besonders zurück.

6. Mobile Datenträger mit Bedacht verwenden

Laden Sie über öffentliche Rechner möglichst keine Dateien aus dem Web auf private Speichermedien herunter. Infizierte Computer können Viren über Speicherkarten oder USB-Sticks auch auf Ihren heimischen Rechner übertragen. Speicherkarten einer Digitalkamera können unlesbar werden.

Falls Sie den Download unbedingt brauchen: Überprüfen Sie den Datenträger später mit einem aktuellen Virenscanner.

7. Über UMTS surfen

Falls Sie mit einem eigenen Smartphone, Tablet-PC oder Laptop surfen, können Sie den Mobilfunkstandard UMTS nutzen. Eine UMTS-Verbindung ist auf der Funkstrecke immer verschlüsselt und zumindest in Städten flächendeckend verfügbar. In der Regel ist das mobile Surfen per Flatrate sogar preiswerter als in Internetcafés. (uqrl)

(Quelle: www.bitkom.org)

(Bild © vege – Fotolia.com)