Veraltete IT: Firmen riskieren Daten-Gau!

Veröffentlicht am 28. April 2011 in der Kategorie IT & Technik von

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Viele Mittelständler gehen leichtfertig mit Daten um: Jedes zweite Unternehmen in Deutschland hat Nachholbedarf beim Upgraden von Hardware und Software. Ihnen drohen IT-Ausfälle und Datenverluste.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Vanson Bourne im Auftrag des Online-Backup-Dienstes Mozy. Befragt wurden 600 IT-Manager und 3.000 Angestellte in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Demnach bringt in Deutschland nur jedes zweite Unternehmen (51 Prozent) seine EDV-Ausstattung im empfohlenen Dreijahres-Zyklus auf den neuesten Stand.

Insgesamt riskierten in den befragten Ländern sechs von zehn mittelständischen Unternehmen Datenverluste durch Rechnerabstürze. Zwei Prozent der kleinen bis mittleren Firmen in Deutschland stellten ihren Mitarbeitern nur sechs bis neun Jahre alte PCs zur Verfügung. Viele Betroffene klagten deswegen über verminderte Arbeitsproduktivität und Datenverluste.

Häufigste Ursache für Einsparungen bei der Firmen-IT sind der Mozy-Studie zufolge Sparmaßnahmen. Mit den Kürzungen gingen die Unternehmen aber hohe Risiken ein. So müssten 60 Prozent der Unternehmen, die einen großen Datenverlust erleiden, ihr Geschäft aufgeben, falls sie nicht innerhalb von 48 Stunden wieder auf ihre Daten zugreifen können. Mozy rät den Unternehmen darum zu regelmäßigen Daten-Backups, um den Geschäftsbetrieb auch nach einem Datencrash zu sichern.

Im internationalen Vergleich schneiden deutsche Mittelständler trotz dieser Defizite gar nicht so schlecht ab: In Frankreich (38 Prozent) und Großbritannien (30 Prozent) hielten sich noch weniger Unternehmen an die Dreijahresfrist zum Upgraden. (uqrl)

www.mozy.de

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