Mittelstand zögert beim Cloud Computing

Veröffentlicht am 21. März 2011 in der Kategorie IT & Technik von

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Vier von fünf Mittelständlern halten Cloud Computing derzeit noch für irrelevant. Dabei hat das Auslagern von Firmendaten auf externe Server durchaus Vorteile, zum Beispiel mehr Flexibilität und weniger Kosten.

Laut einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 351 Unternehmen ruft bislang nur etwa jeder zehnte Mittelständler IT-Kapazitäten von externen Servern über das Internet ab. 78 Prozent der Befragten sähen dagegen auf absehbare Zeit keinen Bedarf für Cloud Computing.

Die Zurückhaltung vieler Firmen liegt offenbar in Sicherheitsbedenken begründet: So befürchteten 70 Prozent der Nicht-Nutzer eine mangelhafte Datensicherheit im Internet. Den Sicherheitsbefürchtungen schließt sich der Umfrage zufolge aber nur jede dritte Firma an, die bereits Cloud-Services nutzt. 44 Prozent der Nutzer befürchteten die wachsende Abhängigkeit von Fremdfirmen.

Leicht optimistischer Zukunftsausblick

Der Umfrage zufolge planen zwölf Prozent der befragten Unternehmen, Cloud Computing einzuführen. Davon versprächen Sie sich vor allem weniger Kosten (83 Prozent) und einen ortsunabhängigen Zugriff auf Daten (80 Prozent). Dies decke sich weitgehend mit den Erfahrungen der Nutzer: Drei von vier Unternehmen hätten die Auslagerung von IT-Services Kosteneinsparungen gebracht, zwei von drei nutzten den ortsunabhängigen Datenzugriff.

Bei den meisten Nutzern haben sich die Hoffnungen in Cloud Computing der Umfrage zufolge ganz (46 Prozent) oder zumindest teilweise (46 Prozent) erfüllt. Unzufrieden seien nur sieben Prozent der Nutzer. Die vollständige Auslagerung der IT sei für die meisten Unternehmen aber frühestens in fünf Jahren (24 Prozent) oder gar nicht vorstellbar (51 Prozent). (uqrl)

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