Voice-over-IP: Darauf sollten Sie bei der Internet-Telefonie achten!

Veröffentlicht am 16. Februar 2011 in der Kategorie IT & Technik von

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Immer mehr Nutzer telefonieren regelmäßig am PC statt über herkömmliche Geräte. Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Telefonieren über das Web achten sollten. 2011 werden in Deutschland rund elf Millionen Nutzer regelmäßig über das Internet telefonieren, berichtet der Hightech-Verband Bitkom unter Berufung auf aktuelle Daten des European Information Technology Observatory (EITO). Damit lege das Telefonieren über das Internet im Vergleich zum Vorjahr um fast 14 Prozent zu.

Bitkom erläutert, worauf Sie beim so genannten "Voice over IP" (VoIP) achten sollten:

1. Für schnelle Internetverbindung sorgen

Für VoIP brauchen Sie einen schnellen Internetzugang per DSL oder Kabel. Denn bei langsamer Internetverbindung leidet die Sprachqualität. Verwenden Sie einen Kopfhörer mit Mikrofon (Headset), um beim Telefonieren am PC eine gute Qualität zu gewährleisten.

2. Altes Telefon mit Adapter benutzen

Mit einem speziellen VoIP-Adapter können Sie herkömmliche Festnetz- und Schnurlos-Telefone auch für die Internet-Telefonie nutzen. Der Adapter ist im einfachsten Fall bereits in das Internet-Modem integriert. Solche Zugangsboxen bieten viele Telefon- und Internet-Anbieter beim Abschluss eines Laufzeitvertrags an.

3. Tarife vergleichen

Bei Verträgen haben Sie die Wahl zwischen Pauschaltarifen für Gespräche ins Festnetz und Tarifen, die nach Minuten abgerechnet werden. Welches Modell dabei günstiger ist, hängt von Ihrem Verhalten beim Telefonieren ab. Achten Sie beim Vergleich der unterschiedlichen Anbieter und Tarife auch darauf, was Anrufe auf das Handy und ins Ausland kosten.

4. Vorwahlen beachten

Beim Abschluss eines VoIP-Vertrages behalten Sie als Kunde entweder Ihre bisherige Telefonnummer – oder bekommen eine neue. Je nach Anbieter hat die neue Rufnummer die gewohnte Ortsvorwahl oder eine spezielle 032-Vorwahl. Beachten Sie, dass die Kosten für Anrufe zu 032-Nummern variieren können. Solche Anrufe sind nicht in allen Festnetz-Flatrates enthalten. Dafür sind die Nummern ortsunabhängig und bleiben deswegen auch nach einem Umzug in eine andere Stadt erhalten.

5. Kostenlose Alternativen nutzen

Über Sofort-Nachrichtendienste wie Skype, ICQ oder Windows Live Messenger können Sie im Internet kostenlos telefonieren. Für solche Telefonate müssen beide Gesprächsteilnehmer vor dem PC sitzen und beim gleichen Dienst angemeldet sein. Mit einer Webcam ist dann sogar Videotelefonie möglich – auch mit mehr als einem Gesprächspartner. Anrufe zu normalen Telefon- oder VoIP-Anschlüssen sind damit aber nicht möglich – oder nur gegen zusätzliche Gebühren.

www.bitkom.org

(Bild: © phecsone – Fotolia.com)