Die 10 größten IT-Risiken 2011

Veröffentlicht am 28. Januar 2011 in der Kategorie IT & Technik von

Themen: , , , , ,

Im Jahr 2011 werden sich die Bedrohungen im Internet weiter vergrößern. Schad-Programme werden immer angriffslustiger und intelligenter. Hier lesen Sie, mit welchen Risiken Sie rechnen müssen.

Der Software-Anbieter Panda Security fasst die wichtigsten IT-Bedrohungen des Jahres 2011 zusammen.

1. Malware-Anstieg

2010 wurden mit 20 Millionen neuen Schad-Codes bedeutend mehr bösartige Programme entwickelt als im Jahr zuvor. Allerdings schwächt sich diese Tendenz langsam ab: Hatten sich die Malware-Programme in den Vorjahren noch jeweils mehr als verdoppelt, betrug der Anstieg 2010 "nur" noch 50 Prozent.

2. Cyber-War

Cyberspionage und militärische Hacker läuten eine neue Ära im Internet ein. Das Netz wird immer mehr zum Schlachtfeld für Cyberattacken, Spionage- und Sabotageversuche. Solche Angriffe werden im neuen Jahr noch häufiger auftauchen.

3. Cyber-Protest

Eine große Gefahr geht 2011 vom Protest durch Online-Sabotage aus, dem so genannten "Haktivismus". Damit ist eine Mischform aus Hacking-Techniken und Aktivismus gemeint, also die Störung eines Webauftritts durch Server-Blockaden oder eine Manipulation der Webseite.

4. Social Engineering

Unter Social Engineering versteht man Techniken, mit denen Internet-Betrüger die Gutgläubigkeit von Menschen ausnutzen, um Daten oder Informationen auszuspionieren. Dafür werden 2011 immer häufiger auch Soziale Medien genutzt werden, wie Facebook und Twitter. Beliebt bleiben bei den Hackern weiterhin auch gefälschte Websites und Schädlinge, die als Applikationen getarnt werden.

5. Windows 7 Malware

2010 wurden die ersten Bedrohungen entdeckt, die speziell für das Microsoft-Betriebssystem Windows 7 entwickelt wurden. In den nächsten Monaten werden diese Bedrohungen weiter zunehmen.

6. Mobiltelefone

Ins Visier von Cyber-Kriminellen rücken vermehrt Handys und Smartphones. Bislang zielen die Bedrohungen zumeist auf Geräte mit Symbian-Betriebssystemen. 2011 werden auch Android-Handys stärker bedroht.

7. Tablets

Auch Tablet-PCs werden eine wichtige Rolle in der Malware-Programmierung spielen. Insbesondere das iPad von Apple ist so beliebt, dass es auch für Cyber-Kriminelle attraktiv wird.

8. Mac

Bislang gelten Mac-Systeme als relativ sicher. Aber die Angreifbarkeit von Mac-Systemen nimmt zu. Außerdem können sie Windows-Schädlinge übertragen, ohne es zu wissen. Mit dem wachsenden Marktanteil von Apple wachsen auch die Sicherheitslücken.

9. HTML5

HTML5 ist zwar noch nicht auf dem Markt, gilt aber schon jetzt als ein perfektes Ziel für Kriminelle. Der Grund: Es müssen keine zusätzlichen Plugins eingesetzt werden, jeder Browser kann damit Video- und Audio-Dateien direkt abspielen. Das macht es für Hacker interessant, Sicherheitslücken zu finden.

10. Dynamische Verschlüsselung

Verschlüsselte Bedrohungen sind so entwickelt, dass sie sich mit einem Server verbinden und ihren eigenen Code verändern, bevor sie identifiziert werden können. Mit Hilfe dieser Schädlinge werden insbesondere Unternehmensdaten ausspioniert und verkauft. (uqrl)

www.pandanews.de

(Bild: © Srecko Djarmati - Fotolia.com)