Die meisten Selbständigen sind zufrieden

Veröffentlicht am 11. Juni 2010 in der Kategorie Gründung & Selbständigkeit von

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Die überwiegende Mehrheit der Existenzgründer ist zufrieden mit der Selbständigkeit. Insbesondere Selbständige im Vollerwerb erreichen nach wenigen Jahren die Gewinnschwelle.

Das gehe aus einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) im Auftrag der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung unter 3.800 Existenzgründern hervor, berichtet das Unternehmerportal profirma.de vom Haufeverlag.

Demnach sind neun von zehn befragten Gründern zufrieden mit ihrem Schritt in die Selbständigkeit. Vier von fünf der Existenzgründungen zwischen 2004 und 2007 seien heute noch am Markt. Die meisten Selbständigen im Vollerwerb hätten dabei die Gewinnschwelle erreicht und erwirtschaften einen geringen Unternehmerlohn. Verhaltener sei dagegen der Markterfolg bei den Selbständigen im Neben- oder Teilerwerb.

Der Lebensunterhalt der Gründer werde in vielen Fällen allerdings erst durch das Einkommen anderer Haushaltsmitglieder gesichert, so die Studie. Je länger die Unternehmen am Markt seien, umso mehr trügen sie dabei auch zur Existenzsicherung der Familie bei.

Die meisten Selbständigen verzichteten bei der Gründungsfinanzierung und auch in späteren Phasen auf Bankkredite oder Fördermittel. Nachholbedarf gibt es der Studie zufolge vor allem bei der sozialen Absicherung, insbesondere bei Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung.

Die meisten Gründer, die ihre Selbständigkeit beendeten, hätten danach eine reguläre, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen.

(uqrl)

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(Bild: © Dmytro Pyatkovka - Fotolia.de)