Start-Up-Boom: Deutsche Fintechs sammeln Rekordgelder

Veröffentlicht am 19. Oktober 2018 in der Kategorie Gründung & Selbständigkeit von

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Zahldienste, Online-Vermögensverwaltungen und Zinsvergleiche müssen vorangetrieben werden - das wurde vielen deutschen Finanz-Start-Ups klar. Viel Arbeit wurde in die Suche nach Investoren gesteckt und das hat sich nun ausgezahlt.

Deutsche Finanz-Start-Ups haben Gelder in Rekordhöhe eingesammelt

Die jungen Finanzfirmen, die sogenannten Fintechs haben bis September 2018 bereits satte 778 Millionen Euro eingeworben. So hoch war die Summe noch nie - ein Höchststand (im gesamten Vorjahr waren es 713 Mio.) und das obwohl das Jahr noch nicht einmal vorbei ist.

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Wer hat am meisten gesammelt?

  • Start-Ups für Finanzierung (besonders Vergleichsportale)
  • Start-Ups für Investments

Aufgrund des Trends zum digitalen Bezahlen stehen gerade Zahldienstleister im Fokus, doch bei ihnen kam von den Geldern nicht übermäßig viel zusammen.

Die Gesamtanzahl der deutschen Fintechs stieg auf 793 bis Ende September. Im Vorjahr waren es nur knapp 700.

Fintechs agieren professionell

Finanz-Start-Ups stehen seit Jahren im Fokus der Investoren. Die geringeren Wachstumsraten scheinen nicht zu stören.

Das dauerhaft hohe Volumen an Wagniskapital zeigt, dass sich Fintechs professionalisieren.

Arno Walter, Comdirect-Chef

Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC gibt es Partnerschaften zwischen etablierten Unternehmen (Banken & Versicherungen) und Start-Ups:

  • 2018: 850 Partnerschaften
  • 2017: 506 Partnerschaften
  • 2014: 55 Partnerschaften

Wer sind die Fintechs-Partner?

Gerade Konzerne sind stark an Bündnissen interessiert, da sie enorm von den Innovationen der Start-Ups profitieren. Besonders beliebt sind Investment-Kooperationen. Zu den Konzernen zählen:

  • Commerzbank
  • Munich Re
  • Deutsche Bank
  • Allianz

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