Jetzt auch Einsparungen beim Gründercoaching?

Veröffentlicht am 21. Dezember 2011 in der Kategorie Gründung & Selbständigkeit von

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Für das Gründercoaching stehen eigentlich genug Mittel zur Verfügung. Aber auch dieses Förderprogramm könnte unter der Kürzung des Gründungszuschusses leiden. Für beratungsaffine Gründer ist das möglicherweise ein Vorteil.

Die Beratungsförderung des Bundes erhält nur, wer vorher den Gründungszuschuss bewilligt bekommen hat. Das geht aus einem Interview des Portals gruendungszuschuss.de mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hervor. Demnach werden nach der beschlossenen Einsparung beim Gründungszuschuss künftig auch weniger Gründer in den Genuss des Coachings kommen.

Die KfW, die das Gründercoaching im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vergibt, wolle die Anträge für das Programm nun genau beobachten. Gingen die Bewilligungen zurück, wolle man unter Arbeitslosen stärker für das Gründercoaching werben. Allerdings: Planungen, die das Coaching vom Arbeitslosengeld-I-Bezug statt von einem bewilligten Gründungszuschuss abhängig machen, gebe es derzeit nicht.

So wird das Gründungscoaching laut gruendungszuschuss.de zunehmend zum Engpassfaktor werden. Es sei jedoch noch nicht absehbar, ob die Arbeitsagenturen die geplanten Einsparungen auch eins zu eins umsetzen. So sei es gut möglich, dass beratungsaffine Gründer mit höherer Wahrscheinlichkeit den Gründungszuschuss erhalten – und somit auch den Zugang zum Gründercoaching. (uqrl)

www.gruendungszuschuss.de

(Bild: © 2jenn – Fotolia.com)