Fördermittel: In 5 Schritten zum Kredit!

Veröffentlicht am 15. Oktober 2010 in der Kategorie Finanzen & Steuern von

Themen: , , , , ,

Auch nach dem Start in die Selbständigkeit können Unternehmen öffentliche Fördermittel beantragen – etwa zur Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln. Wie Sie dabei vorgehen, erfahren Sie hier.

Die Fördermittel sollten immer vor dem Beginn des jeweiligen Vorhabens beantragt werden, schreibt komma-net.de vom VNR-Verlag für die Deutsche Wirtschaft. Sonst sei die Förderung in Gefahr.

Das Portal erläutert, wie Sie in fünf Schritten zum gewünschten Förderkredit gelangen:

1. Schritt: Fördermittel - Machbarkeit prüfen

Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über die angebotenen Fördermittel. Nutzen Sie dafür zum Beispiel die Übersichtsseiten im Internet oder die Beratungen der jeweiligen Bewilligungsstelle, etwa der KfW Mittelstandsbank. Wenn Sie ein interessantes Förderprogramm gefunden haben: Prüfen Sie im Detail, ob Sie dieses auch in Anspruch nehmen können.

2. Schritt: Antrag vorbereiten

Nehmen Sie das Beantragen der Fördermittel selbst in die Hand. In der Regel finden Sie die nötigen Antragsformulare im Internet. Füllen Sie diese so weit wie möglich aus und beschaffen Sie alle notwendigen Bescheinigungen und Nachweise.

Zusätzlich müssen Sie die Bank von Ihrem Vorhaben überzeugen, die Ihren Antrag prüfen soll. Bereiten Sie dafür zusätzlich Unterlagen zu Ihrem Unternehmen vor, beispielsweise einen Businessplan, die Aufstellung von Geschäftsvermögen und Verbindlichkeiten, Kopien von Registerauszügen oder eine Aufstellung des Finanzierungsbedarfs.

3. Schritt: Fördermittel - Kontakt zur Bank aufnehmen

Förderkredite werden nicht direkt bei der Förderbank eingereicht, sondern über eine normale Geschäftsbank. Wenden Sie sich daher zunächst an Ihre Hausbank und fragen Sie nach ihrer grundsätzlichen Bereitschaft, öffentliche Fördermittel für Sie zu beantragen.

4. Schritt: Bank überzeugen

Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit Ihrem Bankberater, um ihm Ihr Vorhaben vorzustellen. Erklären Sie ihm anhand Ihrer Unterlagen, warum sich dieses für Ihren Betrieb rechnen wird. Nennen Sie auch vorhandene Sicherheiten. Fehlende Sicherheiten sind ein häufiger Grund für eine Ablehnung. Wenn Sie den Bankberater überzeugen, haben Sie eine wichtige Hürde für die Genehmigung der Förderung genommen.

Kontaktieren Sie bei einer Ablehnung direkt die Förderstelle. Wenn die Berater der Förderbank Ihr Vorhaben für förderfähig halten, stellen Sie es bei einer anderen Bank vor.

5. Schritt: Fördermittel - Bewilligung abwarten

Nach der Hausbank muss auch die öffentliche Stelle den Antrag bewilligen. Wenn Sie die Bank überzeugt haben, ist eine Ablehnung von der Förderstelle aber unwahrscheinlich. (uqrl)

www.komma-net.de

(Bild: © Falko Matte – Fotolia.com)