4 Tipps, mit denen Sie Ihre Liquidität verbessern

Veröffentlicht am 14. Januar 2010 in der Kategorie Finanzen & Steuern von

Themen: , , , ,

ZeichenBei Liquiditätsproblemen bietet sich ein Gespräch mit der Hausbank an, um die Kreditlinien zu erweitern. Mit diesen begleitenden Maßnahmen können Sie Ihre Liquidität zusätzlich verbessern.

Das Förderportal die-foerdermittelberater.de gibt vier Tipps, wie Sie Ihre Liquidität schonen:

Tipp 1: Lieferantenkredite ausweiten

Verzichten Sie bei Liquiditätsproblemen auf den Rabatt für eine vorzeitige Bezahlung des Lieferanten. Im Gegenteil: Verhandeln Sie mit dem Lieferanten, um die Zahlungsziele zu verlängern und so spät wie möglich zu bezahlen.

Prüfen Sie die Zeitpunkte der Rechnungsstellung: Häufig stellen Lieferanten ihre Rechnungen unangemessen früh. Handeln Sie aus, dass alle Rechnungen erst nach vollständiger Lieferung gestellt werden können – und nicht bereits nach einer Teillieferung.

Tipp 2: Leasing nutzen

Prüfen Sie bei größeren Investitionen, ob Sie etwa Maschinen, Gebäude oder IT-Komponenten leasen können. Dabei erhalten Sie als Leasingnehmer das Nutzungsrecht für die Vertragslaufzeit, während das Eigentum beim Leasinggeber verbleibt.

Prüfen Sie ein "Sale-and-Lease-Back"-Verfahren, um Liquidität zu schaffen. Dabei verkaufen Sie einem Leasinggeber beispielsweise ein Gebäude oder ein Fahrzeug und leasen es sofort wieder, um das Objekt weiterhin nutzen zu können.

Tipp 3: Teilzahlungen vereinbaren

Heute benutzen, bequem in Monatsraten abbezahlen: Was für Konsumenten gilt, kann auch die Liquidität Ihres Unternehmens schonen. Aber Vorsicht bei mehreren gleichzeitigen Teilzahlungen: Die Ratenzahlung erhöht ihre laufenden finanziellen Verpflichtungen.

Tipp 4: Factoring nutzen

Beim Factoring verkaufen Sie Forderungen vor ihrer Fälligkeit an ein darauf spezialisiertes Finanzierungs- und Kreditinstitut ("Factor"). Das Institut übernimmt dabei gegen einen Abschlag das Ausfallrisiko der Forderung. Der Vorteil für Ihre Liquidität: Sie erhalten vom Factor sofort die entsprechende Gutschrift, auch wenn Sie Ihren Kunden ein Zahlungsziel eingeräumt haben.

Beim "offenen" Factoring enthalten Ihre Rechnungen bereits den Hinweis, dass die Forderung abgetreten wurde und direkt an den Factor zu bezahlen sind. Beim "stillen" Factoring wird der Schuldner nicht über den Factor unterrichtet. (uqrl)

www.die-foerdermittelberater.de

(Bild: © Dream-Emotion - Fotolia.com)