Wie entwickelt sich das Zinsniveau bei Tagesgeldangeboten für Unternehmen?

Veröffentlicht am 13. August 2009 in der Kategorie Finanzen & Steuern von

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300 euroNicht nur private Verbraucher haben sich in den letzten Monaten an Zinssenkungen beim Tagesgeld gewöhnen müssen. Auch Unternehmen bekommen für ihre täglich verfügbar angelegten Gelder derzeit nur noch einen Bruchteil dessen, was vor einem Jahr möglich war.

So zeigt der Vergleich auf tagesgeldvergleich.net, dass gerade die noch vor einem halben Jahr mit Zinssätzen von 2,25 Prozent und mehr pro Jahr werbende Mercedes-Benz Bank ihre Zinsen auf gerade einmal noch 0,50 Prozent pro Jahr reduziert hat.

Moderater fielen die Zinssenkungen der Volkswagen Bank aus. Wurden hier Mitte Mai noch 2,10 bis 2,15 Prozent pro Jahr gezahlt, liegt der Zinssatz derzeit bei 1,40 Prozent. Der direkte Vergleich mit den Konditionen der Volkswagen Bank für Privatkunden zeigt ebenso wie bei der Mercedes-Benz Bank, dass Firmenkunden durch die Bank weg niedrigere Zinsen für ihr Geld erhalten.

Trotz allen Zinssenkungen lohnt es sich nach wie vor, größere Beträge auf entsprechenden Konten anzulegen, wobei sich auch ein Gespräch mit der Hausbank lohnt, denn wenn diese ebenfalls ein adäquat verzinstes und täglich verfügbares Sparkonto anbietet, empfiehlt sich dieses. Der Vorteil gegenüber der Eröffnung eines Anlagekontos bei einer anderen Bank liegt in den kurzen Überweisungsfristen.

Während laut Überweisungsgesetz die Banken hierzulande für Überweisungsaufträge von Institut zu Institut bis zu drei Bankarbeitstage Zeit haben, müssen Überweisungen innerhalb derselben Bank laut www.kostenloses-konto.net innerhalb des selben Bankarbeitstages gutgeschrieben werden. Pro Transaktion (Hin- und Rücküberweisung) lassen sich so im Extremfall vier Bankarbeitstage einsparen, an denen das Geld weiter verzinst wird. Darüber hinaus ist die Verfügbarkeit deutlich besser, es kann also noch schneller auf Liquiditätsbedarf reagiert werden.

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