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Windparks: Deutsche Konzerne erhalten Zuschlag

Von Unternehmer.de am 10. Januar 2010 – 10:38 drucken   |  Keine Kommentare
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Großbritannien hat in der bisher größten Ausschreibung die Zuschläge für Windkraftprojekte auf dem Meer erteilt. Konzerne wie E.ON, RWE und Siemens können bis zum Jahr 2020 allein oder als Teil eines Konsortiums Windparks mit mehr als 15 Gigawatt (GW) Leistung errichten. Die Investitionskosten für die Entwicklung der Windparks in der Nordsee belaufen sich auf insgesamt rund 100 Milliarden Pfund (111 Milliarden Euro).

Großbritannien hat in der bisher größten Ausschreibung die Zuschläge für Windkraftprojekte auf dem Meer erteilt. Konzerne wie E.ON, RWE und Siemens können bis zum Jahr 2020 allein oder als Teil eines Konsortiums Windparks mit mehr als 15 Gigawatt (GW) Leistung errichten. Die Investitionskosten für die Entwicklung der Windparks in der Nordsee belaufen sich auf insgesamt rund 100 Milliarden Pfund (111 Milliarden Euro).
Das größte Projekt wird eine Tochter des Energiekonzerns RWE zusammen mit Scottish and Southern Energy und der Firma  Statkraft und Statoil ausführen. Dieses Projekt soll eine Leistung von 9 GW realisieren. Die RWE-Tochter soll hierbei einen Wildpark mit 1,5 GW errichten.
Der Konzern rechne mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 12 Milliarden Euro. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung der für erneuerbare Energien zuständigen RWE-Tochter Innogy sagte, dass es sich hierbei jedoch nur um einen groben Richtwert für die beiden genehmigten Projekte handelt. Ob weitere Parteien zur Finanzierung einbezogen werden, ist derzeit noch unklar.
Dem in Düsseldorf ansässigen Energiekonzern E.ON wurde ein Projekt mit einer Gesamtleistung von 0,6 GW zugesprochen.
Der Technologiekonzern Siemens errichtet nach Angaben der Behörde mit Mainstream Renewable Power den Windpark “Hornes” mit einer Gesamtleistung von 4 GW. Diesem Konsortium gehört auch Hochtief an. Die Branche veranschlagt für ein Gigawatt Windenergie einen Auftragswert von 1,5 Milliarden Euro. Der Münchener Konzern kann daher von einem Auftrag in Höhe von rund 6 Milliarden Euro in den nächsten Jahren rechnen.
Der Konzern sieht sich als Offshore-Marktführer. Daher rechnet sich der DAX-Konzern gute Chancen aus, bei den weiteren britischen Windkraft-Projekten zum Zuge zu kommen, für die am Freitag die Zuschläge für die Projektentwicklung vergeben wurden.
Die Projekte hatten im gesamten eine ausgeschriebene Gesamtleistung von 32 GW. Diese Zahl soll ein Viertel des britischen Energiebedarfs decken. Die Gesamtleistung entspricht der ungefähren Leistung von 30 Kern- oder großen Kohlekraftwerken. Neben den vorgenannten Unternehmen haben auch die Firma Iberdrola und der schwedische Konzern Vattenfall Zuschläge erhalten.
(Quelle: ddp)
Unternehmer.de-Redaktion: Esther Hoffmann

Das größte Projekt wird eine Tochter des Energiekonzerns RWE zusammen mit Scottish and Southern Energy und der Firma  Statkraft und Statoil ausführen. Dieses Projekt soll eine Leistung von 9 GW realisieren. Die RWE-Tochter soll hierbei einen Wildpark mit 1,5 GW errichten.

Der Konzern rechne mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 12 Milliarden Euro. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung der für erneuerbare Energien zuständigen RWE-Tochter Innogy sagte, dass es sich hierbei jedoch nur um einen groben Richtwert für die beiden genehmigten Projekte handelt. Ob weitere Parteien zur Finanzierung einbezogen werden, ist derzeit noch unklar.

Dem in Düsseldorf ansässigen Energiekonzern E.ON wurde ein Projekt mit einer Gesamtleistung von 0,6 GW zugesprochen.

Der Technologiekonzern Siemens errichtet nach Angaben der Behörde mit Mainstream Renewable Power den Windpark “Hornes” mit einer Gesamtleistung von 4 GW. Diesem Konsortium gehört auch Hochtief an. Die Branche veranschlagt für ein Gigawatt Windenergie einen Auftragswert von 1,5 Milliarden Euro. Der Münchener Konzern kann daher von einem Auftrag in Höhe von rund 6 Milliarden Euro in den nächsten Jahren rechnen.

Der Konzern sieht sich als Offshore-Marktführer. Daher rechnet sich der DAX-Konzern gute Chancen aus, bei den weiteren britischen Windkraft-Projekten zum Zuge zu kommen, für die am Freitag die Zuschläge für die Projektentwicklung vergeben wurden.

Die Projekte haben insgesamt eine ausgeschriebene Gesamtleistung von 32 GW. Diese Zahl soll ein Viertel des britischen Energiebedarfs decken. Die Gesamtleistung entspricht der ungefähren Leistung von 30 Kern- oder großen Kohlekraftwerken. Neben den vorgenannten Unternehmen haben auch die Firma Iberdrola und der schwedische Konzern Vattenfall Zuschläge erhalten.

(Quelle: ddp)

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