So locken Mittelständler mehr Besucher auf ihre Firmenhomepage!
In Zeiten von Web 2.0 informieren sich immer mehr Kunden über das Internet. Sie wollen mehr erfahren über das Unternehmen und das Angebot. Diese Informationen beeinflussen immer stärker die Kaufentscheidung.
Die Suche findet meist über eine Suchmaschine wie Google statt oder die Internetadresse ist bekannt, wenn z.B. die Werbung des Unternehmens Aufmerksamkeit erzielt hat. Im Rahmen des Social Media Booms sind inzwischen Empfehlungen von Dritten auch ein häufiger Weg zur Firmenhomepage. Alle diese Kanäle und Medien müssen Sie als Unternehmer in Ihren Marketingmaßnahmen entsprechend ihrer Relevanz berücksichtigen.
8 wichtige Instrumente, die Ihnen mehr Besucher auf Ihrer Homepage und damit mehr potentielle Kunden bringen:
Offline werben
Vernachlässigen Sie nicht Ihre Offline Werbung. Weisen Sie überall auf Ihre Internetseite und die Inhalte hin: auf Briefpapier und Visitenkarte, auf Ihren Flyern und Broschüren, in Ihren Mailings, in Ihren Anzeigen und auf den Werbegeschenken, aber auch im Gespräch und evtl. bei Telefonaten.
Suchmaschinenoptimierung
Ihre Internetseiten sollten von Profis gestaltet und suchmaschinenfreundlich getextet werden. Es gibt feste Regeln, an die man sich halten muss, um einen guten Platz bei Google und Co. zu bekommen. Verlassen Sie sich auf professionelle Agenturen und Berater.
Zusätzlich benötigen Sie Backlinks, d.h. Empfehlungen von anderen Internetseiten, die auf Ihre Seite verweisen. Wenn Sie empfohlen werden, wertet dies Ihre Seite auf. Direkte Links zu Ihrer Seite macht Ihr Unternehmen für die Suchmaschinen glaubwürdig, hochwertig und relevant.
Um empfohlen zu werden, müssen Sie etwas bieten – einen Mehrwert. Dann spricht man über Sie und gibt den Link zu Ihrer Seite gern weiter.
Mehrwert bieten
Verbinden Sie Ihre Internetadresse mit einem konkreten Nutzen für den Kunden, z.B. kostenlose Checkliste auf www.xxx.de oder wichtige Informationen über Gesetzesänderung auf www.xxx.de/infos. Geben Sie den Interessierten einen zwingenden Grund Ihre Homepage zu besuchen. Inhalt, den es (im Idealfall) nur bei Ihnen gibt.
Wichtig: Halten Sie dann auch Ihr Versprechen indem Sie exakt diesen Mehrwert bieten (kostenlos und unverbindlich).
Presse online nutzen
Berichten Sie über interessante Inhalte auf den kostenlosen Online-Presseportalen, dies ist auch für die Suchmaschinenoptimierung wichtig. Lassen Sie von einer Presse-Agentur einen Pressetext suchmaschinenoptimiert schreiben. Er unterscheidet sich wesentlich von einem Werbetext, nehmen Sie daher auf keinen Fall einen Text aus Ihren Werbebroschüren. Es gibt dutzende gute Online-Presseportale, die sich über guten Inhalt freuen. Im Text können Sie einen Link auf Ihre Homepage setzen. Vergessen Sie auch nicht ein passendes Pressefoto.
Social media einsetzen
Hier können sich alle Ihre Aktivitäten widerspiegeln – wenn sie zielgruppenrelevant und wertvoll sind. Die Verbreitung erfolgt fast ohne Ihr Zutun. Sie werden über Facebook, Twitter, MySpace und den vielen anderen Netzwerken empfohlen und Ihre Infos weitergeleitet. Der „virale Effekt“ ist enorm und wirkt sich unmittelbar auf Ihre Besucherstatistik aus. Zudem kennt das social web keine Grenzen, Sie können also weltweit im Markt präsent sein. Mund-zu-Mund Werbung im Zeiten des web 2.0!
E-Mail Marketing
Bleiben Sie mit einem Newsletter per E-Mail regelmäßig in Kontakt. Bieten Sie wichtige Informationen, Tipps und Tricks in Form eines Newsletters an. E-Mail ist immer noch (und wird es erstmal bleiben) ein fester Bestandteil unserer täglichen Kommunikation. Ein Kunde, der sich freiwillig Ihre Informationen abboniert, ist ein wertvoller Faktor, den Sie nicht vernachlässigen sollten.
Lassen Sie sich teilen
Ein Trend, der sich immer mehr etablieren wird: die „Share-with-your-network“ Funktion. Mit vorgefertigten Links kann der Leser Ihrer Infos (im Internet, aber auch im E-Mail Newsletter) seinen Freunden, Bekannten und Kollegen weiter empfehlen oder Ihre Seite als Bookmark in einen der Dienste (Mr.Wong, Delicious) speichern. Den Button kann man sehr leicht hier generieren und einfügen: www.addthis.com
Link- und Buchtipps:
Mittelstand Wissen: IT & Technik im Mittelstand
Miriam Godau, Marco Ripanti: Online-Communitys im Web 2.0
(Bild: © James Isbell – fotolia.com)
Über den Autor
Ute Schmeiser
Ute Schmeiser ist Marketingberaterin und seit 2001 mit ihrer Agentur Schmeiser Marketing selbständig. Vorher war sie in kleinen und großen Full-Service-Agenturen in Karlsruhe, Köln, Duisburg und Wesel verantwortlich für die Beratung und Betreuung der Kunden. Als selbständige Beraterin unterstützt sie kleine und mittelständische Unternehmen am Niederrhein. Dies beinhaltet sowohl die Konzeption von Maßnahmen als auch deren Umsetzung wie z.B. Text, Grafik, Internet. Spezialgebiet ist das Erstellen von Werbetext für Direktmarketing, Internet, Broschüren und Anzeigen. Seit 2010 ist sie KfW-Coach für Marketing im Rahmen des Gründercoaching Deutschland. Im eigenen Werbe-Blog schreibt sie über Werbung und Pressearbeit und gibt Tipps für die praktische Umsetzung.







Kurz, gut und richtig erläutert. Ich habe da noch einen Tipp wenn es um Twitter geht. Nutzen sie http://twitterfeed.com, und lassen Sie andere für sich twittern! Wie das geht?
Ganz einfach, anmelden und den eigenen RSS Feed von der eigenen Seite mit Twitterfeed.com verbinden. Bei jeder aktualisierung Ihrer Seite oder Ihres Bloges, wird der Feed mit Link automatisch getwittert. Legal und nicht verboten von Twitter…..
Viel Spass beim Ausprobieren….
Freundliche Grüße
Lars
Hallo Lars,
danke für den Tipp – das Tool ist sehr praktisch. Automatisch können die Feeds bei Twitter (aber auch bei Facebook) verteilt werden, so hatte ich das verstanden. Werde ich für meinen Blog einrichten und testen.
Gruß
Ute Schmeiser
Ein weiterer Tipp:
Eine eigene SocialNetwork-Plattform gründen und Kunden, Mitglieder, Interessenten, Mitarbeiter und weitere vernetzen. So wird Reputation aufgebaut und Marken platziert!
Kostenlos können Sie das testen unter WEPS.AG
Besten Gruss
Hans Bayartz
Hallo Herr Bayartz,
von einer eigenen SocialNetwork-Plattform habe ich bisher noch nichts gehört und würde dies auch (wenn überhaupt) großen Unternehmen raten, da diese die Ressourcen haben (und den Kundenstamm), dies zu bewältigen. Aber ist vielleicht für den ein oder anderen eine Ergänzung.
Zu bedenken ist, dass der Kuchen “Social Network” nicht größer wird, d.h. je mehr ihn sich teilen, desto geringer (kleiner) wird der Marktanteil. Daher bleiben auch bei einem Hype wie z.B. Facebook und Co. nur ein Bruchteil an “Tortenstücken” übrig, der wirklich genutzt wird. Passiert bei ebay, amazon, google.
Besten Dank für den Kommentar und viel Erfolg
Gruß
Ute Schmeiser
Hallo Frau Schmeiser,
wir haben den Wünschen von Usern, die aus verschiedenen Marktforschungen ersichtlich wurden, Rechnung getragen. Insbesondere zwei standen im wieder im Vordergrund:
1. User wollen sich zunächst auf regionalen Networking-Plattformen orientieren
2. Vielfacher Wunsch ist die Gründung von Communities, in denen Mitglieder unter sich kommunizieren, bspw. zu einem speziellen Thema
Insofern nicht nur für große Unternehmen wichtig – ich denke, gerade kleine und mittlere Unternehmen sollten so viel einfacher, direkter und preisgünstiger ihre Kontakte aufbauen und pflegen!!!
Versuchen Sie es einmal – kostenlos!
Hans Bayartz
Nutzen Sie auch den “Gefällt mir” Button von Facebook. Setzen Sie diesen Button unter ihre Newsbeiträge bzw. unter Ihre Blogartikel. So werden Ihre Beiträge für Facebook-Nutzer sichtbar!
Hallo Herr Leibrecht,
sehr gute Anmerkung und ist heutzutage schon Pflicht: denn “liken” ist für die meisten Internetnutzer einfacher als “linken”. Wird in Zukunft besonders bei E-Mail Marketing zum Zuge kommen.
Gruß und danke für den Kommentar
Ute Schmeiser
@Lars,
danke für den Tipp mit TwitterFeed, das spart wirklich ordentlich Zeit, Nerven und Kosten. Ich kann als gutes Tool für die Zwitscherrein auch noch http://www.socialoomph.com/ empfehlen, um Twitter teils zu automatisieren. Beispielsweise bekommen Follower eine automatisierte Nachricht.
MfG Till Kleinert
Also ich weiß nicht, die meisten Profiseiten sind doch eher Verkaufskiller. Technisch schon ok, aber es geht um die Inhalte, und da fehlt meist jede GEWINNSTEIGERNDE Beratung. So kommt es, daß fast alle Profiseiten austauschbar sind und deswegen nur der Preis als Entscheidungskriterium bleibt – die schlimmste Marketingfalle von allen.
Die Idee mit dem Mehrwert ist ok, aber bitteschön, wie geht das? Soll schmeiser-marketing.de dafür Vorbild sein? Ich kann mir kaum vorstellen, daß sowas gut konvertiert.
Worauf es dabei ankäme: Der Erstbesucher einer Webseite muß zum Käufer werden, bereit, den doppelten marktüblichen Preis vorkasse zu zahlen. Das Webseitenlayout darf sich nicht – wie bei allen profidesignten Seiten – unüberbrückbar vom Niveau des Besuchers abheben.
Wie der billige Jakob seine austauschbaren Leistungen an der Webecke anzupreisen, ist informelle Agression. Und die tut dem Zufallsbesucher weh, auch wenn er noch so wohlgeneigt ist. Der Besucher muß an seinen Vorurteilen abgeholt, der Mehrwert indirekt eingeflößt werden. Und Vorsicht vor dem “Eigenlob stinkt” – wie es bei fast allen leistungsanbietenden Seiten übel vorschmeckt. Humor! So funkt auch die mittelständische Webseite besser und bringt was.
Mehr dazu in konrad-fischer-info.de/8berat17.htm.
Grüße
Konrad Fischer
Selbstvermarktender Webgrübler