Trotz Einbußen bei Parfum und Mode: Douglas wieder auf Kurs
Trotz des schwierigen Konjunkturumfeldes ist der Konzern Douglas weiter auf Kurs. Im dritten Quartal des am 30. September endenden Geschäftsjahres 2008/2009 konnte Douglas den Umsatz auf Jahressicht um 4,9 Prozent auf 700,7 Millionen Euro steigern. Dies wurde vor allem durch das Ostergeschäft begünstigt. Die Folgen: Das Ergebnis vor Steuern verringerte sich von plus 0,2 Millionen Euro auf minus 0,9 Millionen Euro. Jedoch war das zu erwartende Ergebnis deutlich schlechter als das letztendliche Resultat. Trotzdem ging die Aktie bis zum Nachmittag leicht zurück.
Vor allem in Deutschland konnte sich der Konzern im dritten Quartal behaupten. Richtig war es zudem an der Lifestyle-Philosophie festzuhalten. Der Umsatz stieg in Deutschland um 2,3 % auf 1,6 Milliarden Euro. Flächenbereinigt ist dies dennoch ein Minus von 0,4 %. Im Ausland Betrug der Umsatz 3,5 % mehr als im Vorjahr. Dies bedeutet sogar ein flächenbereinigtes Minus von 1,9 %.
Wie vorhergesehen wurde das Ergebnis der ersten neun Monate durch Restrukturierungskosten von 12 Millionen Euro belastet. Das operative Ergebnis vor Steuern sank gegenüber dem Vorjahr von 136,7 Millionen auf 120,5 Millionen Euro. Die Folge ist ein Rückgang im Konzernüberschuss von 87,6 Millionen auf 73,6 Millionen Euro.
Im Gegensatz dazu stieg der Umsatz nach neun Monaten um 2,7 Prozent auf fast 2,5 Milliarden Euro. Auf identischer Fläche ist hingegen ein Minus von 0,9 Prozent erwirtschaftet worden. Neben den bereinigten Parfümerie-Umsätze waren auch die Umsätze der 14 Damen-Modehäuser (AppelrathCüpper) mit 7,8 % stark rückläufig. Dagegen verzeichneten die Bereiche Bücher (Thalia), Schmuck (Christ) und Süßwaren (Hussel) auf identischer Fläche ein Erlöswachstum.
Auch für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von 2 %. Vor Steuern und Sondereffekten kommt man so zu einem Ergebnis von circa 120 Millionen Euro.
(Quelle: ddp)
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