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Pfeil: Magna gibt großen Teil des Opel-Kredits in Russland aus

Von Unternehmer.de am 13. September 2009 – 17:48 drucken   |  Keine Kommentare
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Der Autozulieferer Magna will einen erheblichen Anteil des deutschen Staatskredits für Opel in Russland ausgeben. «Von den 4,5 Milliarden Euro sollen nach dem Magna-Konzept über 600 Millionen Euro zur Modernisierung der russischen Automobilindustrie eingesetzt werden», sagte der Vertreter der Bundesländer im Opel-Treuhandbeirat, Dirk Pfeil, der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Montagausgabe).

Der Autozulieferer Magna will einen erheblichen Anteil des deutschen Staatskredits für Opel in Russland ausgeben. «Von den 4,5 Milliarden Euro sollen nach dem Magna-Konzept über 600 Millionen Euro zur Modernisierung der russischen Automobilindustrie eingesetzt werden», sagte der Vertreter der Bundesländer im Opel-Treuhandbeirat, Dirk Pfeil, der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Montagausgabe).
Der hessische FDP-Politiker hatte in der vergangenen Woche trotz politischen Drucks seine Stimme für den Verkauf an Magna verweigert. Zu Opels geplantem Russland-Engagement sagte Pfeil: «Das bedeutet auf Sicht die Übertragung deutschen Fachwissens nach Russland und den späteren Abbau von Arbeitsplätzen bei uns.»
Pfeil hält den Erfolg des neuen Unternehmens für unwahrscheinlich. Angesichts der von mehreren Autoherstellern angekündigten Stornierungen von Aufträgen für Magna sei vielmehr zu befürchten, dass der schon jetzt mit Verlust arbeitende Zulieferer weiteren Umsatz verliere und eventuell selbst auf den Staatskredit für Opel zugreife. Pfeil rechnet zudem damit, dass die Staatshilfe für Opel über 4,5 Milliarden Euro nicht nur in Form einer Garantie, sondern als direkter Kredit geleistet wird.
Für den Abschluss des Verkaufs an Magna sei auch noch eine positive Fortführungsprognose durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft notwendig. Liege das Gutachten vor, könne die Opel-Treuhand ihre 65 Prozent der Anteile an Opel im November auf Magna übertragen.

Der hessische FDP-Politiker hatte in der vergangenen Woche trotz politischen Drucks seine Stimme für den Verkauf an Magna verweigert. Zu Opels geplantem Russland-Engagement sagte Pfeil: «Das bedeutet auf Sicht die Übertragung deutschen Fachwissens nach Russland und den späteren Abbau von Arbeitsplätzen bei uns.»

Pfeil hält den Erfolg des neuen Unternehmens für unwahrscheinlich. Angesichts der von mehreren Autoherstellern angekündigten Stornierungen von Aufträgen für Magna sei vielmehr zu befürchten, dass der schon jetzt mit Verlust arbeitende Zulieferer weiteren Umsatz verliere und eventuell selbst auf den Staatskredit für Opel zugreife. Pfeil rechnet zudem damit, dass die Staatshilfe für Opel über 4,5 Milliarden Euro nicht nur in Form einer Garantie, sondern als direkter Kredit geleistet wird.

Für den Abschluss des Verkaufs an Magna sei auch noch eine positive Fortführungsprognose durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft notwendig. Liege das Gutachten vor, könne die Opel-Treuhand ihre 65 Prozent der Anteile an Opel im November auf Magna übertragen.

(Quelle: ddp)

Unternehmer.de-Redaktion: Esther Hoffmann

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