Website Optimierung für KMU: So erscheinen Sie in der Google-Suche auf Seite 1!

Veröffentlicht am 21. März 2014 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Website Optimierung für KMU: So liegen Sie in der Google-Suche auf Seite 1!Kleinere bis mittelständische Unternehmen (KMU) spüren immer deutlicher die Auswirkungen von Googles neuem Suchmaschinen-Motor „Hummingbird“.

Reihenweise finden sie ihre Website nur noch abgeschlagen auf Seite 2 bei Google, obwohl sie zuvor mit den betreffenden Suchbegriffen immer auf Seite 1 zu finden waren.

 

Dieser Artikel liefert Antworten auf die Fragen:

  • Was ist passiert?
  • Was ist zu tun?
  • Welcher Dienstleister ist der richtige und was kostet das?

Gestern noch auf Seite 1 – Was ist passiert?

Im Oktober hat Google seiner Suchmaschine einen neuen Algorithmus verpasst, genannt „Hummingbird“ (dt.: Kolibri). Der Kolibri beschreibt – nach Googles Aussagen – die Funktionsweise des Suchmotors: „Präzise und schnell“.

Statt „präzise“ trifft „gründlich“ eher den Kern der Sache. Hierin liegt auch mehrheitlich eine der Hauptursachen für den Absturz der Websites. Viele der Websites von Einpersonen-Unternehmen oder KMUs weisen nach wie vor folgende Mängel auf:

  • Älter als 5 Jahre
  • Mit Baukasten-System oder „no-name-CMS“ erstellt
  • Nie wieder aktualisiert
  • Für Google nicht auffindbar, entweder aufgrund undurchdringbarer Programmierung oder fehlender Verknüpfung mit Google
  • Zu wenig Text oder zu viel Text – der die Keyword-Dichte verwässert
  • Keine Keywords oder zu viele
  • Keine Backlinks oder von „unsauberen“ Quellen

Selbst Websites, die erst zwei Jahre alt sind und auf Systemen wie Joomla, Typo3 oder auch WordPress erstellt wurden, befinden sich teilweise auf dem Sinkflug in Richtung Seite 2 bei Google.

Mangelnde Kenntnis von Technik & Inhalt

Die häufigste Ursache hier sind vor allem Unkenntnis der Website-Betreiber im Umgang mit den technischen Möglichkeiten und Unwissenheit bzgl. der inhaltlichen Erfordernisse. Wie auch, wenn es ihnen niemand erklärt? In den meisten Fällen ist der Website-Betreiber in der Verantwortung, die Texte zu liefern, die er entweder selbst verfasst hat oder eine PR-Agentur. Beide genügen in den meisten Fällen weder in der Aufbereitung noch in der Struktur Googles Anforderungen.

Zudem nimmt sich keine Web-Agentur die Zeit, um die gelieferten Texte zusätzlich in die Formularfelder zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) einzutragen, obwohl gerade die führenden Systeme diese Option meistens schon automatisch liefern oder kostenfrei um entsprechende Module erweiterbar sind.

Die Betreiber der Website trifft jedoch kaum eine Schuld. In fast 100 Prozent der Fälle sind sie auf diese Möglichkeit nicht hingewiesen worden. Denn dann hätte sich automatisch die nächste Frage gestellt: „Was ist denn das Keyword, unter dem mich meine Kunden nachweislich am meisten suchen?“ Und: „Habe ich mit dem Keyword überhaupt eine Chance gefunden zu werden oder wäre das Ausweichen auf einen anderen Begriff erfolgversprechender?“

Nein, auch hier ist die gängige Praxis, dass der Kunde, d.h. der Website-Betreiber, die Keywords liefern muss. Nur: woher nehmen?

Wieder zurück auf Google Seite 1 – Was ist zu tun?

Um die Website nicht nur zurück auf Seite 1  zu bringen, sondern dort auch wieder länger zu positionieren, stehen diverse Maßnahmen an:

1. Neue Website

In ca. 80 Prozent der Fälle muss die Website komplett neu aufgesetzt werden. WordPress wäre als „Motor“ für die neue Website erste Wahl, schlank programmierte Designs in Typo3 oder Joomla erfüllen einen ähnlichen Zweck, sind aber für die anschließende SEO-konforme Pflege durch den Website-Betreiber zeitintensiver und schwieriger zu verstehen. Außerdem sollte ein Blog integriert sein, denn Google bewertet regelmäßige Aktualisierung durch Informationen an Kunden positiv. Womit in den meisten Fällen dann die Wahl doch auf WordPress fällt.

Ebenso ist es wichtig, dass das Design „responsive“ ist. Denn die Google-Suche und Website-Aufrufe erfolgen mittlerweile mehrheitlich über mobile Endgeräte mit unterschiedlichsten Auflösungen und Bildschirmgrößen. Responsive bedeutet nicht, dass die komplette Website auf dem Schirm auf einen Blick erkennbar ist, sondern dass sie ohne Zoomen oder Schieben, sondern rein mit Klicken und Scrollen bedienbar – und der Inhalt ohne Lupenbrille lesbar ist.

Falls die Website schon „responsive“ ist, dann käme Punkt 2 zum Tragen: die Keyword-Recherche.

2. Solide Keyword Recherche vom Spezialisten

Bisher haben kleinere bis mittelständische Unternehmen allenfalls dann einen Keyword-Berater (oder SEO-Experten) benötigt, wenn sie gezielte Adwords-Kampagnen gefahren sind. Aber Adwords-Kampagnen sind nicht nur teuer, sondern häufig auch unrentabel, denn der Suchende bevorzugt nach wie vor die „organischen“, nicht werblichen Einträge.

Nun müssen auch in kleinere Projekte die SEO-Spezialisten eingebunden werden, wenn die Website dauerhaft „performen“ soll.

Erfahrene Spezialisten schätzen das Potenzial und den erforderlichen Einsatz für ein Keyword bzw. Suchbegriff ab – auf der Grundlage akribischer Recherchen, die auch den Wettbewerb des Auftraggebers beinhaltet. Vieles geht vollautomatisiert, aber einiges ist auch hier nach wie vor Handarbeit und erfordert Sachverstand. Schließlich müssen die Auswertungen verstanden und gemäß der Zielvorgabe analysiert werden, um daraus Maßnahmen abzuleiten.

Auf maximal drei abweichende Keywords lässt sich die Basis einer Website zuverlässig optimieren und einrichten.

3. Der Inhalt

Die Texte müssen mindestens 400 Worte enthalten. Das Keyword sollte in einer für den Leser angenehmen Häufigkeit platziert und der Text sauber strukturiert sein (mit Zwischenüberschriften etc.).

Welcher Dienstleister & was kostet er?

Die Kosten für eine neue Website, die auf der Grundlage einer modifizierten WordPress-Vorlage entsteht, belaufen sich bei seriösen Anbietern zwischen 600 € und 800 €. Hinzu kommen dann noch Kosten für den Slider, den mittlerweile fast alle Websites haben. Die Preise variieren sehr stark und orientieren sich am Text und dessen Animationen, die im Slider stattfinden sollen. Je mehr Text und je mehr Animationen, desto teurer. Die Anbindung an vorhandene Social Media Profile kostet ebenfalls extra.

Für die Dienste eines SEO-Spezialisten sind von 800 € bis zu 1.500 € und mehr einzuplanen – je nach dem, ob es sich nur um die isolierte Website handelt oder ob diese als Teil eines gesamten Internet-Auftritts inklusive Social Media funktionieren soll. Außerdem entscheiden auch das Keyword und der Wettbewerb über den Umfang der Maßnahmen. Hinzu kommen unter Umständen noch einmalige sowie fortlaufende Text-Leistungen, die meistens etwas günstiger als die der PR-Agenturen sind.

Fazit

Um den Hunger nach Googles Kolibri dauerhaft zu stillen und sich somit wieder auf Seite 1 zurück zu kämpfen, bedarf es häufig mehr als das Doppelte oder Dreifache an Geld – und häufig auch an Zeit – als die ursprüngliche Website noch vor drei oder vier Jahren gekostet hat.

Das Buch zum Thema finden Sie hier.