„Über uns“: So erstellen Sie ein überzeugendes Firmenportrait (+ Checkliste)

Veröffentlicht am 30. Januar 2014 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

"Über uns": So erstellen Sie ein überzeugendes Firmenportrait (+ Checkliste)Ganz gleich, ob Sie mit Ihrer Firma als kleines oder größeres Unternehmen in Erscheinung treten: Ein Firmenportrait ist für Ihren Auftritt zwingend erforderlich. Das Portrait spiegelt nicht nur wider, wie Sie das Unternehmen führen und welche Ziele Sie verfolgen, sondern es gilt auch als wichtiger Mittelsmann, wenn es um die Anbahnung eines neuen Geschäftsverhältnisses mit einem Kunden geht.

Variieren Sie das Firmenportrait je nach Plattform

Ein Firmenportrait wird auf unterschiedlichen Plattform on-, aber auch offline benötigt. So sollten Sie nicht nur Ihre Website, den Blog oder Ihre Social-Media-Auftritte mit einem Firmenportrait versehen, sondern auch Ihre Kundenmagazine, Broschüren und Flyer mit einem solchen ausstatten. Hierbei gilt jedoch nicht, dass Sie ein Portrait erstellen sollten, das für alle Plattformen geeignet ist, denn ein solches würde vermutlich weniger aussagekräftig sein, da es in allen Kanälen gleichermaßen bestehen muss.

Stellen Sie sich vor, Sie würden das Portrait für das Kundenmagazin gleichzeitig auch auf den Flyer drucken wollen. Sicherlich merken Sie schon jetzt, dass sich ein solches Unterfangen platzmäßig recht schwierig gestalten würde. Besser ist, wenn Sie die Firmenportraits variieren und auf die jeweilige Plattform zuschneiden.

Das Firmenportrait gilt als Momentaufnahme

Wenn Sie ein Firmenportrait schreiben, sollten Sie niemals vergessen, dass es sich hierbei um eine Momentaufnahme handelt. Stellen Sie es sich vor, wie ein Portraitbild, das ein Maler anfertigt: Malt der Künstler beispielsweise eine junge Frau, stellt er sie mit all ihren Besonderheiten in einem Moment ihres Lebens dar. In einigen Jahr aber wird dieses Portrait nicht mehr auf dem aktuellsten Stand sein und es bedarf einer Neuerung.

Ähnlich verhält es sich da mit Ihrem Firmenportrait: Es ist nach einiger Zeit nicht mehr aktuell und aus diesem Grund sollten Sie Ihr es bearbeiten und erneuern. Wenn grundlegende Veränderungen im Betrieb anstehen oder Ihr Unternehmen wesentliche Änderungen durchläuft, sollten Sie dies unbedingt mit aufnehmen.

Zeitliche Strukturen schaffen, um das Portrait zu überarbeiten

Schaffen Sie feste Zeitfenster, in denen Sie das Firmenportrait auf Aktualität prüfen. Es ist zwar wichtig, dass es dem neuesten Stand entspricht, jedoch sollten Sie Ihre Überprüfung nicht übertreiben. Es reicht je nach Unternehmensgröße und Veränderungen aus, einmal jährlich eine Verbesserung vorzunehmen. Diese Zahl gilt jedoch nur als Richtwert und sollte auf Ihr individuelles Unternehmen zugeschnitten werden, sodass potenzielle Neukunden und Ihr bereits bestehender Kundenstamm stets über Neuerungen im Unternehmen informiert werden.

Welche Angaben gehören ins Firmenportrait?

Die Angaben, die Sie in Ihrem Firmenportrait aufgreifen sollten, variieren von Unternehmen zu Unternehmen. Grundsätzlich gilt es, wesentliche Fakten aufzugreifen, die das Unternehmen darstellen und den Leser informieren. In der Regel sollte das Portrait deshalb folgende Punkte beinhalten:

  • Das Gründungsjahr,
  • die vollständigen Namen der Gründer,
  • die Berufsbezeichnung der Gründer,
  • die Nennung des oder der Geschäftsführer,
  • die Anzahl der Mitarbeiter,
  • den Sitz der Firma und die weiteren Standorte,
  • wichtige Meilensteine des Unternehmens,
  • bedeutende Kooperationen mit anderen Unternehmen,
  • wichtige Kunden der Firma,
  • eine nachvollziehbare Philosophie des Unternehmens,
  • eventuelle Auszeichnungen und Nominierungen.

Welche Punkte es schließlich in das Firmenportrait schaffen, können individuell besprochen werden. So lohnt es sich beispielsweise, mit den Mitarbeitern zu brainstormen, um so neue Ideen zu erhalten. Auch können Kunden oder Lieferanten möglicherweise neue Sichtweisen erschließen, die Sie für die Umsetzung nutzen können.

Tipps zum Schreiben eines Firmenportraits

Grundsätzlich gilt: Das Firmenportrait ist eine Darstellung Ihres Unternehmens nach außen. Es ist wichtig, dass Sie hierbei sachlich und neutral bleiben, denn es hat keinen werbenden Charakter. Grenzen Sie sich bestmöglich von der Konkurrenz ab, indem Sie kreativ werden und Ihr Alleinstellungsmerkmal finden. Denken Sie stets an Ihre Zielgruppe, Ihre (potenziellen) Kunden, und richten Sie Ihren Text darauf aus.

Deshalb eignet sich eine einfache und verständliche Sprache, die im besten Fall ohne Fachbegriffe auskommt. Stimmen Sie den Ton ebenfalls auf Ihre Leser und die jeweilige Plattform ab. So können Sie bei Ihrem Social-Media-Auftritt ruhig einen lockereren Ton anschlagen, als auf Ihrer Unternehmenswebsite. Schreiben Sie das Portrait in der Gegenwart, denn so liest es sich besser und wird stets als aktuell aufgefasst.

Schlussendlich sollten Sie den Text überprüfen und sicherstellen, dass Sie die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Unternehmens dargestellt haben, indem Sie beispielsweise einen Ausblick auf die künftigen Ziele in Ihr Firmenportrait aufnehmen. So haben Sie die besten Chancen, neue, aber auch bestehende Kunden, gleichermaßen anzusprechen und für Ihr Unternehmen zu begeistern.

(Bild: © wordle.net)