| 21. Mai 2007

Marketing & Vertrieb

7 Grundregeln des Guerilla-Marketing

7 Grundregeln des Guerilla-MarketingDas Riesen-Plakat am Hochhaus, die Tanz-Performance auf dem Rathaus-Platz: Spektakuläre Werbe-Aktionen im öffentlichen Raum sorgen für Aufmerksamkeit – und das meist relativ preiswert. Also ideal für Gründer. Das Magazin “ProFirma” erklärt, worauf man dabei achten sollte. Für ein erfolgreiches Guerilla-Marketing gilt demnach:

1. Akribie statt Aktionismus

Zielgruppe, Timing, externe Partner und Aktionsziele (Bekanntheit, Umsatz etc.) festlegen, Vorhaben rechtlich prüfen.

2. Brain statt Budget

Idee auf eine Kernbotschaft reduzieren, diese möglichst spektakulär inszenieren, überraschende Geschichten erzählen und beeindruckende Bilder produzieren.

3. Mut statt Mainstream

Auf Irritation / positives Stören setzen, um kognitive Dissonanz / Überraschung beim Betrachter auszulösen (nicht gegen moralische Normen verstoßen!)

4. Marke statt Masche

Die Aktion muss zu Firma und Produkt passen, Hinleitung zur Marke sicherstellen; keine Idee um der Idee willen, keine Aufmerksamkeit um jeden Preis.

5. Spaß-Event statt Staatsakt

Menschen unterhalten, sie zum Mitmachen, zur Interaktion anregen und damit die Chance auf Mundpropaganda erhöhen.

6. Bewertung statt Beliebigkeit

Response-Elemente integrieren, etwa durch eine Verbindung der Aktion mit dem Internet-Auftritt (Clickrate) oder speziell markierten Gutscheinen.

7. Laut statt leise

Pressearbeit organisieren (Vorab-Informationen, Nachbearbeitung), Redakteure zur Aktion einladen, Fotos machen, Zitate / O-Töne dokumentieren, wichtig: intern Ansprechpartner definieren.
(uqrl)

www.profirma.de

(Bild: © Albert Ziganshin  – Fotolia.de)

Weiteres zu: Aufmerksamkeit, existenzgründung, Guerilla Marketing, Interaktion, werbung