5 Tipps für mehr Optimismus im Beruf und Privatleben

Veröffentlicht am 25. August 2016 in der Kategorie Management & People Skills von

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5 Tipps für mehr Optimismus im Beruf und PrivatlebenDie meisten von uns, etwa 80 Prozent, sind unrealistische Optimisten. Wir überschätzen notorisch die Wahrscheinlichkeit positiver Ereignisse, unterschätzen hingegen, dass die Dinge auch negativ verlaufen könnten. Diese verbreitete Form von Selbstbetrug hat einen einfachen Zweck:

Wir machen uns das Leben erträglicher, indem wir Risiken und Bedenken lieber ausblenden.

Das hat handfeste Vorteile, wie wissenschaftliche Untersuchungen belegen. Optimistische Zeitgenossen leben länger, sind psychisch und körperlich gesünder. Schützt der Blick durch die rosarote Brille wirklich vor den Rück- und Tiefschlägen des Lebens? Wohl kaum. Aber er festigt unseren Stand auf dem gelegentlich wackeligen Untergrund, der sich Leben nennt.

Optimisten widerfahren genau solche Krisen wie ihren pessimistischen Mitmenschen, doch sie gehen anders mit ihnen um. Aufgeben und bloßes Jammern kommt für sie nicht in Frage. Im Gegenteil. Optimisten reagieren lösungsorientiert und zuversichtlich. Sie besinnen sich ob der Herausforderungen auf ihre Stärken und Fähigkeiten, Optionen und Alternativen, kurz: auf das Gute, das neben dem „Schlechten“ existiert.

Darin liegt der Kern des Optimismus, der sich für jeden Manager und seine beruflichen Herausforderungen verwerten lässt: Denn das Wort Optimismus leitet sich vom lateinischen Begriff „optimus“ ab, was so viel wie „das Beste“ bedeutet.

Das Beste ist hier als fundamentales Vertrauen in die eigenen Kompetenzen zu verstehen. Optimisten stecken angesichts einer Herausforderung nicht den Kopf in den Sand, sondern richten sich auf und schauen nach vorne. Die Faktoren, die eine solche Haltung begünstigen, können wir beeinflussen. Durch unser Denken und unser Umfeld sind wir in der Lage, das Glücksempfinden zu steigern und uns damit resilienter zu machen.

Das lohnt nicht nur für die Lebensqualität, sondern auch für den beruflichen Erfolg. Optimisten haben mehr und bessere soziale Beziehungen, weil sich andere in ihrer Nähe wohl fühlen – ob Mitarbeiter, Kollegen oder Geschäftspartner. Mit anderen Worten:

Je besser Sie drauf sind, desto größer wird Ihr Netzwerk an Unterstützern und Befürwortern sein, auf desto mehr berufliche Chancen dürfen Sie hoffen.

Was Ihnen dabei für Ihr Selbstmanagement hilft, sind positive Erfahrungen. Und diese lassen sich schaffen. Jedes Erfolgserlebnis ist ein Trittstein Richtung Glück.

tipp-1Tipp Nr. 1: Taten statt Warten.

Gehen Sie Dinge aktiv an anstatt passiv abzuwarten. Führen Sie gewohnte Handlungen bewusst anders durch oder durchbrechen Sie Verhaltensmuster. Das trainiert die unbewussten Gedächtnisspeicher und verschafft Ihnen die Möglichkeit, neue Wege kennenzulernen, um mit Situationen zurecht zu kommen. Damit geben Sie sich selbst die Chance, Ihren Speicher mit positiven Erfahrungen zu füllen.

tipp-2Tipp Nr. 2: Sie sind der Schöpfer Ihrer Realität.

Ihre Realität wird nur insoweit von Ihren Gefühlen bestimmt, wie Sie diese zulassen. Lassen Sie Gefühle wie Ärger, Trauer, Wut oder Enttäuschung los, gewinnen Sie damit Macht über den Rahmen Ihrer Realität. Ihr Wesen macht so viel mehr aus, als das eine vorherrschende Gefühl aus der Situation heraus. Lassen Sie sich von Ihrem Gefühl nicht die Weite des Blicks nehmen. Je offener Sie bleiben, desto mehr Perspektiven und Lösungswege eröffnen sich.

tipp-3Tipp Nr. 3: Destruktive Denkmuster sind wie ein Virus.

Sie sind immer auf der Suche nach einem neuen Wirt. Vermeiden Sie die Gesellschaft von Pessimisten. Wenn Sie anderen stattdessen mit einer optimistischen Sichtweise begegnen, werden Sie zudem feststellen, dass Sie eine positivere soziale Resonanz erfahren. Will heißen:

Sie erleben Ihre Umwelt als freundlicher, wenn Sie Ihr auch freundlich begegnen.

Und das lässt Sie den Anforderungen des Alltags besser begegnen.

tipp-4Tipp Nr. 4: Mut zum Perspektivenwechsel.

Der Stress ist groß, die Bedrängnis, Entscheidungen zu treffen, ebenso. Oft entwickeln wir dann einen Tunnelblick, getrieben vom Wunsch, schnell aus der Situation herauszukommen. Was dann hilft, ist eine Pause einzulegen. Also, raus aus dem Büro, rein in die Natur und loslassen! Im Manageralltag ist dafür meist kein Raum.

Doch der Ortswechsel, der auch immer einen Perspektivwechsel darstellt, schenkt tatsächlich neuen Raum. Raum für Erkenntnisse, die am Schreibtisch so nicht hätten reifen können. Raum für Entscheidungen, die mitunter klarer werden und leichter fallen. Wer sich hinausbewegt, verändert Grenzen – aus dem scheinbaren Tunnel wird so ein weites Feld.

tipp-5Tipp Nr. 5: Schaffen Sie sich ein Unterstützer-Netzwerk.

Unser Umfeld hat einen großen Einfluss auf jeden von uns. Kollegen, Vorgesetzte, Kunden und Geschäftspartner haben Erwartungen und Ansprüche, Forderungen und Überzeugungen, die in Ihr Handeln einfließen. Sie beeinflussen Ihr Denken, Fühlen und Verhalten genauso wie Ihre Mitarbeiter, Freunde und Familie.

Machen Sie sich frei von fremden Überzeugungen, die nicht förderlich sind.

Stabilität ist wichtig für die Performance an der Spitze – und dazu trägt ein stabiles, positives Umfeld bei, auch privat. Integrieren Sie Ihre Familie so gut wie möglich in den Alltag. Als Pendant zum Arbeitsumfeld liefert sie nicht nur Stabilität, sondern auch Impulse, die das Augenmerk von der Arbeit und den damit verbundenen Problemen weglenken.

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