Nicht nervös sein! In diesen 10 Stufen werden Sie zum Superredner

Veröffentlicht am 14. März 2016 in der Kategorie Management & People Skills von

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Nicht nervös sein! In diesen 10 Stufen werden Sie zum SuperrednerOb Pitch, Präsentation oder Bilanz - sehr oft kommen Sie als Startup-Gründer oder KMU-Chef in die Situation, vor einer Gruppe von möglicherweise fremden Menschen frei sprechen zu müssen. Und egal, wie kompetent und erfolgreich Sie sind: Wenn Sie dann die Nervosität überkommt, können Sie diese Qualitäten nicht vermitteln. Hier die zehn besten Tipps, wie Sie die Situation souverän meistern.

1. Schweigen Sie zum Einstieg

Bevor Sie anfangen zu reden, stellen Sie sich ruhig hin und schweigen mindestens drei Sekunden lang. In dieser Zeit richten Sie sich mental als den energetischen Mittelpunkt des Raumes aus. Sehen Sie reihum alle Anwesenden an und sammeln Sie so von ihnen Energie, die Sie auf sich fokussieren.

Wenn Sie jetzt beginnen zu sprechen, haben Sie eine Ausstrahlung erreicht, die Ihren Worten ein Maximum an Gewicht verleiht. Diese Schweige-Pause können Sie auch immer dann während Ihrer Rede einlegen, wenn Sie das Gefühl haben, an Drive zu verlieren.

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2. Üben Sie passives Luftholen

Machen Sie nach einem Satz eine Pause - und atmen Sie NICHT aktiv ein. Warten Sie stattdessen, bis Ihr Körper sich selbst die Luft geholt hat, die er braucht. Dies ist höchst effizient, sollte aber unbedingt zuhause geübt werden. Zählen Sie dafür laut von eins bis vier, schweigen Sie, warten Sie, bis sich Ihr Körper Luft geholt hat, und zählen Sie erst dann weiter von fünf bis acht. Dann wieder auf das passive Atemholen warten.

So eine Pause kann fünf bis sieben Sekunden dauern. Bleiben Sie in der Zeit ganz ruhig stehen und schauen weiterhin ins Publikum.

3. Schauen Sie nicht jeden an

Versuchen Sie, nur die Leute anzuschauen, die Sie gut kennen oder die Ihnen wohlgesonnen sind. Ignorieren Sie alle, die kritisch blicken - das könnte Sie sonst leicht verunsichern. Im Zweifelsfall schauen Sie den Kritikern nicht in die Augen, sondern auf die Nasenspitze. So wirkt es, als sähen Sie die Leute an, obwohl Sie es gar nicht tun.

4. Bereiten Sie sich durch ein Gespräch vor

Wenn Sie unmittelbar vor Ihrer Rede mit einem der Anwesenden ein lockeres Gespräch führen, lenkt es Sie vor der unangenehmen Situation - eine Rede halten zu müssen - ab. Gehen Sie gleich danach in Ihren Vortrag - so registriert Ihr innerer Saboteur nicht, dass Sie von einer harmlosen in eine potentiell bedrohliche Situation übergegangen sind.

5. Führen Sie einen Dialog

Wenn Sie sich da vorn allein fühlen, stellen Sie eine Frage ins Publikum. Den meisten fällt es leichter, mit dieser Dialog-Situation umzugehen, als ausschließlich zu monologisieren. Gut geeignet sich Fragen zu Einschätzungen:

"Was glauben Sie, welches Software-Unternehmen im letzten Jahr den meisten Umsatz gemacht hat?"

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6. Üben Sie freies Sprechen

In vielen Städten gibt es Clubs, in denen man in geselliger Runde für kleines Geld die Gelegenheit erhält, das freie Sprechen zu üben. Feedback und hilfreiche Tipps gibt's noch gratis dazu. Auf diese Weise bekommen Sie Erfahrung, Selbstvertrauen und Sicherheit im Auftreten. Je öfter Sie frei sprechen, desto souveräner werden Sie darin.

7. Seien Sie ehrlich

Wenn Sie zugeben, dass Sie nervös sind, wird sich Ihre Nervosität legen. Sie haben sich selbst dadurch vom Druck befreit, den anderen eine Fassade vorspielen zu müssen - und einen Sympathiebonus erzielt, denn jeder wird Ihre Situation nachvollziehen können. Steigen Sie also ins Gespräch ein und sagen Sie:

"Ich hoffe, dass alles gut klappt - ehrlich gesagt bin ich ziemlich nervös."

Und genießen Sie, wie Sie dieser kleine Satz entspannen wird.

8. Reden Sie am Anfang lauter

Wenn Sie zu Beginn Ihrer Rede bewusst lauter sprechen als normal, wirkt das beruhigend auf Sie. Wenn sich nach etwa zwei Minuten Ihr Gehirn an die ungewohnte Situation gewöhnt hat, können Sie auf Ihre übliche Lautstärke herunterfahren. Durch das lautere Sprechen signalisieren Sie Ihrem Gehirn wie auch dem Publikum Selbstbewusstsein. Das färbt dann auch auf Sie ab.

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9. Arbeiten Sie mit Notizen

Bereiten Sie sich mit Hilfe von Stichwörtern, die Sie auf kleine Karten schreiben, auf die Ansprache vor. Das gibt Sicherheit, keinen Blackout mehr zu haben. Aber bitte wirklich nur Stichwörter, damit Sie nicht in Versuchung geraten, einfach abzulesen. Üben Sie entsprechend Ihren Vortrag anhand dieser Notizkarten.

10. Bewegen Sie sich langsam

Bewegen Sie sich ganz bewusst langsam, denn das entschleunigt die Hektik, die mit Nervosität einhergeht. Greifen Sie langsam zum Wasserglas, das immer bereitstehen sollte. Nehmen Sie langsam einen Schluck. Laufen Sie langsam vom einen Ort des Podiums zum anderen.

(Einzelbildnachweis: podium © shutterstock.com)