Unternehmenserfolg Step 1: Eine positive Einstellung entwickeln!

Veröffentlicht am 5. Januar 2016 in der Kategorie Management & People Skills von

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»Der Fisch stinkt vom Kopf«, dieser Spruch wird gerne synonym für ein unfähiges Management verwendet. Manchmal ist es jedoch nicht unfähig, sondern demotiviert. Lernen Sie, sich selbst zu motivieren, denn die innere Einstellung zählt!

Im Hauptartikel haben wir fünf Punkte kennengelernt, die für den Unternehmenserfolg mitverantwortlich sind. Diesen fünf Punkten wollen wir uns in diesem und den kommenden Artikeln im Detail widmen. Der erste Punkt ist die innere Einstellung.

Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen. - Aurelius Augustinus -

Unsere Erfahrung bestimmt unsere Einstellung

Unsere Erfahrungen werden unterbewusst gespeichert und für spätere Entscheidungen als Referenz genutzt. Was in der Steinzeit ein Instrument zum Überleben war, kann heute in bestimmten Situationen hinderlich sein.

Damals musste Heidelbergensis (nennen wir ihn mal so) mit negativen Erfahrungen starke Emotionen verknüpfen, um zukünftig solchen Situationen intuitiv aus dem Weg zu gehen. Heidelbergensis kam des Weges und lief an einer Hecke vorbei. Hinter der Hecke hörte er komische Geräusche. Im nächsten Moment begann er zu rennen, weil der Säbelzahntiger hinter der Hecke Hunger hatte.

Sofern er dies überlebte, speicherte sein Gehirn »Vorsicht bei Hecken«, außerdem »Vorsicht bei Geräuschen aus dem Verborgenen« und »Lebensgefahr bei Säbelzahntiger«. Sein Fokus veränderte sich und bei jeder Hecke wurde er vorsichtig. Jedes Geräusch, egal ob eine Gefahr oder nicht, wurde, von seinem Gehirn mit der Referenz abgeglichen und er flüchtete vorsichtshalber.

Erfolg im Business - eine Reise in die Steinzeit!

Auch im Wirtschaftsleben ist dieser Mechanismus der Vorsicht überlebenswichtig. Dort wird er gerne Bodenständigkeit genannt. Allerdings sollte sich hieraus keine negative Grundeinstellung ergeben. Es ist daher wichtig den psychologischen Ablauf zu kennen, um ihn bewusst zu beeinflussen.

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Als Unternehmer ist eine gute Selbstwahrnehmung oder ein offenes Ohr für Ihre Berater wichtig. Sagt jemand zu Ihnen: »Du bist zur Zeit immer so negativ eingestellt« oder benutzen Sie im Unternehmen Worte wie kämpfen, siegen, bezwingen oder Feind, sollten Sie sich dringend hinterfragen.

Wie man seine Einstellung aktiv verändern kann

Im Automatik-Modus selektiert und speichert das Unterbewusstsein die Referenzen ab. Wollen Sie diesen Fokus verschieben, müssen Sie in den manuellen Modus wechseln. Zu Beginn werden ihnen eher wenige positive Erlebnisse auffallen, das ist normal. Lassen Sie sich dadurch nicht entmutigen.

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1. Tipp: Schreiben Sie ein positiv-Tagebuch

Nehmen Sie sich ein Notizbuch zur Hand, DIN A5 ist ideal. Auf jeder Doppelseite ein Arbeitstag. Auf die linke Seite schreiben Sie die Überschrift »Dankbar« und auf die rechte »Erfolg«. Nehmen Sie sich am Ende des Arbeitstages Zeit, setzen sich hin und überlegen, welche Erfahrungen Sie gemacht haben.

Alle positiven Erlebnisse im Bezug auf ihre Kunden, ihre Mitarbeiter, ihre Geschäftspartner usw., fallen unter die Rubrik "dankbar". Bei Erfolg notieren Sie alle positiven Erlebnisse für Sie selbst, Ihr Team oder Ihr Unternehmen. Sie zwingen so das Unterbewusstsein, diese positiven Erlebnisse als Referenz abzuspeichern.

Ein zweiter Effekt: Wenn Sie einen schlechten Tag haben, nehmen Sie einfach das Buch und lesen eine der Doppelseiten. Sie werden sich danach besser und motivierter fühlen.

2. Tipp: Umgeben Sie sich mit positiven Menschen

Wir orientieren uns an unserem Umfeld. In einem Umfeld mit positiven Menschen werden die Gespräche über Erfolge geführt, nicht über Niederlagen. Es werden Visionen geteilt und keine Horrorszenarien der Zukunft.

Hier lauert auch eine große Herausforderung für Sie, wenn in ihrem Unternehmen auf Grund ihrer bisherigen Einstellung die Führungskräfte eine ähnliche Haltung eingenommen haben wie Sie. Mein Tipp: Empfehlen Sie ihren Führungskräften doch mal diese Artikelserie.

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3. Tipp: Verordnen Sie sich eine Auszeit

Natürlich sind Unternehmer die Ersten, die morgens kommen, und abends die Letzten, die gehen. Ist ihr Umfeld jedoch vergiftet, wird es deutlich anspruchsvoller, eine positive Einstellung zu bewahren. Geben Sie sich zumindest in der Anfangszeit daher den Freiraum, den Sie benötigen, um ihre positive Einstellung zu festigen.

Vielleicht wollten Sie ja schon lange ins Sportstudio oder einfach raus in die Natur? Mit diesen drei einfachen Tipps legen Sie den Grundstein für eine positive Einstellung, im nächsten Artikel beschäftigen wir uns mit dem sogenannten State-Management.