Recht Lexikon
Sachmangel


In § 434 BGB ist der  Sachmangel geregelt. Ein Sachmangel liegt vor, wenn der Gegenstand bei Gefahrenübergang nicht die vereinbarte Beschaffenheit aufweist. Liegt ein Sachmangel vor, so kann der Käufer die Rechte aus § 437 BGB, also

  • Nacherfüllung,
  • Schadensersatz,
  • Rücktritt,
  • Minderung oder
  • Aufwendungsersatz

geltend machen.

Handelt es sich bei dem Käufer um einen Verbraucher (§ 13 BGB) und ist der Mangel innerhalb von sechs Monaten ab Gefahrenübergang aufgetreten, so gilt gem. § 476 BGB die Beweislastumkehr. Dies bedeutet, dass grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass der Sachmangel bereits bei Übergabe vorhanden war.

Vom Sachmangel zu unterscheiden ist der Rechtsmangel. Dieser ist in § 435 BGB geregelt.

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