Online Marketing Lexikon
Spam


Als Spam bezeichnet man E-Mails und andere digitale Nachrichten, die für kommerzielle Zwecke unverlangt verschickt werden. Daneben gibt es noch die UCE ("Unsolicited Commercial Electronic Mail") und UBE ("Unsolicited Bulk E-Mail"). Bei letzterer Kategorie handelt es sich nicht unbedingt um E-Mails zu kommerziellen Zwecken, sondern um jegliche E-Mails, die massenweise unerwünscht versendet werden.

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E-Mails zu Werbezwecken, die ein Kunde nach dem Ankauf eines Produktes von dem Verkäufer erhält, werden in der Regel nicht als Spam gerechnet. Oft sind Spam-E-Mails einfach nur lästig. Doch sie können auch gefährlich sein, wenn sie zum Beispiel Daten des Users erfragen. Es gibt allerdings auch Methoden, mit denen man sich gegen Spam schützen kann.

Die verschiedenen Formen von Spam

Es gibt verschiedene Arten von Spam-E-Mails, von harmlos bis kriminell, denen allen jedoch gemein ist, dass der User sie unverlangt erhält. Viele Spam-E-Mails zielen darauf ab, dem User ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen, nach denen er gar nicht gefragt hat. Sogenannte Phishing-E-Mails sind darauf ausgerichtet, dem User vertrauliche Daten zu entlocken.

Häufig geht es dabei um Bankdaten oder die Daten der Kreditkarte. Sogenannte Scam-E-Mails bieten dem User ein augenscheinlich lukratives Geschäft an, bei dem er viel Geld verdienen kann. Hoax sind Massen-Mails mit denen Unterstellungen und Gerüchte verbreitet werden. Auch im Mobilfunk kommen Spam-E-Mails oder Spam-SMS zum Einsatz.

Die Gefahren der Spam-E-Mails

Insbesondere die Phishing-E-Mails haben schon vielen Usern großes Leid gebracht. Die User geben unwissentlich ihre Bankdaten an Kriminelle weiter, die dann ihr Bankkonto leer räumen. Manche Phishing-E-Mails installieren auch eine Virus-Software auf dem Computer des Users, die dann sensible Daten ausspäht, ohne dass der Benutzer etwas davon mitbekommt.

Es gibt zudem Spam-E-Mails, die leer verschickt werden. Antwortet der Adressat auf eine solche E-Mail, weiß der Absender, dass es sich um eine gültige E-Mail-Adresse handelt und kann weitere Spam-E-Mails versenden.

Wie man sich vor Spam schützt

Ein wichtiges Hilfsmittel gegen Spam ist der sogenannte Spam-Filter. Die meisten E-Mail-Anbieter haben schon einen Spam-Filter in ihr E-Mail-Programm integriert. Der Spam-Filter sortiert unerwünschte E-Mails aus. Die unerwünschten E-Mails werden dann in einem Spam-Ordner hinterlegt.

Der Nachteil des Spam-Filters ist, dass er manchmal E-Mails als Spam deklariert, die gar keine sind. Deshalb sollte jeder User genau überprüfen, welche E-Mails aussortiert werden.

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