Online Marketing Lexikon
DDV


DDV ist die Abkürzung für „Deutscher Dialogmarketing Verband e.V.". Mitglieder des DDV sind Firmen aus dem gesamten Spektrum des Dialogmarketing, darunter

  • Callcenter-Dienstleister,
  • Adresshändler, aber auch
  • werbetreibende Unternehmen, also die Auftraggeber.

Gegründet wurde der Verband bereits 1948, damals noch als „Arbeitsgemeinschaft der Adressenverleger" (ADV) und hat sich seit der Zeit kontinuierlich vergrößert und den Veränderungen über die Zeit hinweg angepasst, unter anderem mit Namensänderungen.

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Welche Ziele verfolgt der DDV?

Hauptzweck des Verbandes ist eine intensive Kommunikation mit Medien und deutscher sowie europäischer Politik. Die Lobbyarbeit des DDV zielt darauf ab,

  • einerseits die Interessen des Dialogmarketings in politischen Gremien darzustellen,
  • andererseits auch Akzeptanz und Anerkennung beim Verbraucher zu erreichen.

Innerhalb Europas ist es der größte Verband dieser Art, der als Mitglied des europäischen Dachverbandes FEDMA auch gute Kontakte zur EU-Kommission pflegt, um auf EU-Ebene ebenfalls als Ansprechpartner zu fungieren.

Wie ist der DDV organisiert?

  • Präsidium
  • Vorstand
  • Councils

1. Das Präsidium

An der Spitze des Deutschen Dialogmarketing Verbandes e. V. steht das Präsidium, bestehend aus

  • zwei Präsidenten und
  • drei Vizepräsidenten,

welches den DDV nach außen vertritt.

2. Der Vorstand

Der Vorstand wiederum kümmert sich um die besonderen Teilaspekte der verschiedenen Segmente des Dialogmarketings, zu denen die einzelnen Mitglieder gehören. Er besteht aus den Vorsitzenden der aktuell zehn Councils.

3. Die Councils

Die Councils repräsentieren die einzelnen Teilbereiche des Dialogmarketings, darunter findet sich beispielsweise

  • ein Council für den Handel von Adresslisten,
  • für Abomarketing und
  • für adressierte Werbesendungen.

Ebenso gibt es Councils für auftraggebende Unternehmen und Zustelldienste von Werbematerial. Der DDV deckt somit die gesamte Prozesskette des Dialogmarketings ab.

Wichtig für den DDV: Der Verbraucherschutz

1. Einführung einer Robinsonliste

Zur Verbesserung des Verbraucherschutzes wurde Anfang der siebziger Jahre eine Robinsonliste ins Leben gerufen, auf der sich Verbraucher eintragen können, die keine Werbung wünschen.

2. Einhaltung der Ehrenkodizes

Weiterhin hat sich der DDV eine Reihe von Ehrenkodizes auferlegt, die die Gebote und Verbote des Dialogmarketing für die Mitglieder regeln. Dabei gibt es einen Ehrenkodex für den gesamten Verband, der beispielsweise die Beachtung der Robinsonliste fordert.

Weiterhin gibt es Kodizes für verschiedene Fachbereiche. Für das E-Mail-Marketing wird z. B. festgelegt, dass zunächst die Erlaubnis für die Zusendung von Werbung durch den Inhaber einer E-Mail-Adresse durch ein Anmeldeverfahren eingeholt werden muss.

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