Online Marketing Lexikon
Ad Views


Der Begriff Ad View bezeichnet nichts anderes, als dass ein Besucher ein Werbemittel auf einer Internetseite betrachtet hat. Hierbei geht es in erster Linie darum, dass ein User das Werbemittel sieht, und nicht darum, dass er es anklickt. Die Anzahl der Aufrufe bzw. Einblendungen wird auf einem Adserver protokolliert und gibt somit den realen Werbemittelkontakt an.

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Werbetreibende haben durch Ad View die Möglichkeit das Benutzerverhalten von Kunden zu erkennen und somit Webseiten oder Werbeangebote zu verbessern. Diese Werbebuchungsvariante im Internet ist schlecht im Voraus zu berechnen. Deshalb wird sie oft nur bei großen Werbekampagnen benutzt.

Was macht den Erfolg von Ad Views aus?

Wird auf fachspezifischen Webseiten, wie z.B. Autoforen oder Handwerkerforen, geworben, ist die Gefahr von Streuverlusten gering. Für kleinere Werbekampagnen eignet sich die Ad View-Variante nur bedingt, da es hier zu enormen Streuverlusten kommen kann.

  • Die Qualität von Webseiten,
  • die Themenrelevanz und
  • das Layout von Werbebanner

haben also einen entscheidenden Einfluss für den Erfolg von Ad Views. Die Analyse der Ad Views ist wichtig für die Kalkulation der späteren Werbekosten. Als Abrechnungsmodell wählt man hier oft das Model Pay-per-View. Bei dieser Form von Werbung ist es jedoch für die Analyse problematisch, dass es hohe Streuverluste geben kann, da meistens nicht garantiert werden kann, ob potenzielle Kunden und Interessierte die Werbung gesehen haben.

Was ist der Unterschied zwischen Ad Views & Ad Clicks?

Im Gegensatz zu Ad Clicks werden beim Ad View-Verfahren nicht die Clicks auf ein Werbebanner, sondern die Anzahl der Views der Kunden abgerechnet. Ad Views können im Gegensatz zu Ad Klicks nicht als messbare Größe für den Erfolg einer Werbekampagne benutzt werden. Trotzdem sind sie ein wichtiger Bestandteil bei der Analyse von Kundenverhalten im Internet.

Ad Views sind wichtig für die Berechnung der Klickrate. Eine Klickrate verdeutlicht das Verhältnis zwischen Views und Werbeklicks. Wird eine Werbeanzeige zum Beispiel 100-mal von Usern gesehen und 10-mal angeklickt, so beträgt die Klickrate 10 Prozent. Diese Informationen helfen den Werbenden dabei, Benutzerverhalten zu interpretieren und so Werbekampagnen umzustellen oder zu verbessern. Immer dann, wenn das Verhältnis von Klicks und Views weit auseinanderliegt, werden Werbemittel überdacht und überarbeitet.

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