| 2. November 2010
IT & Technik
Checkliste: So schützen Sie Ihr Notebook am WLAN-Hotspot!
Online-Präsentation beim Geschäftsmeeting im Café oder E-Mail-Abruf am Flughafen: Surfen über öffentliche WLAN-Hotspots gehört in vielen Unternehmen zum Alltag. Aber Vorsicht: Wer sein Notebook nicht schützt, macht es Betriebsspionen leicht.
Bundesweit gebe es inzwischen mehr als 15.000 so genannte WLAN-Hotspots, berichtet der Hightech-Verband Bitkom. Darunter verstehe man öffentliche Orte, die einen drahtlosen Internetzugang ermöglichen – etwa Flughäfen, Hotels oder Cafés.
Der Bitkom erläutert, welche Sicherheitsvorkehrungen Sie bei der Einwahl in ein öffentliches WLANs (Wireless Local Area Networks) treffen sollten:
- Benutzen Sie grundsätzlich die Firewall des Betriebssystems.
- Moderne Betriebssysteme unterscheiden zwischen öffentlichen und privaten Netzen – und passen die Sicherheitseinstellungen entsprechend an. Nehmen Sie diese Einstellung an öffentlichen Hotspots immer vor.
- Versenden Sie besonders sensible Informationen nur im Ausnahmefall an einem Hotspot. Andere WLAN-Nutzer in Funkreichweite können den Datentransfer einsehen und manipulieren, falls die Funkstrecke unverschlüsselt ist.
- Seien Sie auch bei Verschlüsselung der Funkstrecke vorsichtig: Der Betreiber des Hotspots kann den Datenstrom nachvollziehen, sofern nicht weitere Mechanismen zum Einsatz kommen.
- Versenden Sie sensible Daten ausschließlich über zusätzlich gesicherte Verbindungen wie VPN oder über https-gesicherte Webseiten.
- Verbinden Sie Ihr Notebook nicht länger als notwendig mit öffentlichen Hotspots.
- Lassen Sie sich beim Eingeben von Passwörtern nicht über die Schulter schauen.
(uqrl)
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