Auf der Suche nach einem guten CMS? Das muss es können!

Veröffentlicht am 5. Mai 2015 in der Kategorie IT & Technik von

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Auf der Suche nach einem guten CMS? Das muss es können!

Content-Management-Systeme gibt es wie Sand am Meer. Welches nutzen Sie und benutzen Sie es gerne? Bereits die Wahl des CMS entscheidet nämlich über den Erfolg einer Firmenwebseite! Denn eine Firmenwebseite begeistert oder nicht. Sie entscheidet, ob der Leser bleibt oder geht. Ob der Kunde etwas kauft oder die Firma sogar weiterempfiehlt. Heutzutage sind Unternehmenswebseiten mehr als nur ein Schaufenster im Internet. Kunden erwarten nicht nur eine ansprechende Präsentation von Produkten und Informationen, sondern auch interaktive Service-Angebote.

Doch längst nicht alle Unternehmen haben sich bereits darauf eingestellt. Deshalb können die Firmen, die auf ihren Seiten eine ansprechende und moderne Präsentation, ein hervorragendes Informationsangebot und entsprechende Services miteinander verbinden, sich im Internet von der Konkurrenz abheben. Um das alles aber auch umzusetzen, ist ein leistungsfähiges Content-Management-System (CMS) Voraussetzung. Was ein CMS heute können sollte, haben wir hier in fünf Punkten zusammengefasst.

1. Content Targeting: Inhalte personalisieren

Content Targeting ermöglicht Unternehmen, ihre Inhalte bedarfsgerecht für verschiedene Zielgruppen auszuspielen. Sie können aus einer Analyse des Surfverhaltens ihrer Nutzer Profile ableiten und diese einzelnen Zielgruppen zuordnen. Anhand vordefinierter Regeln präsentiert das CMS den Besuchern dann die passenden Informationen.

Wesentlich zielgenauer als bei dieser groben Segmentierung, gelingt das Targeting, wenn die Nutzer bekannt sind, etwa weil sie sich per Login identifiziert haben. Dann kann die Historie des Besuchers ausgewertet werden, und anhand seiner bisherigen Aktivitäten können ihm die Inhalte angeboten werden, die ihn höchstwahrscheinlich interessieren – unabhängig davon, ob er sie auf einer Website, in einer App oder aus einem Newsletter heraus aufruft.

2. Integriertes Webreporting & A/B-Testing

Unternehmen müssen ihre Website ständig überwachen und das Surfverhalten ihrer Nutzer analysieren, um herauszufinden, ob die von ihnen angebotenen, individualisierten Inhalte das gewünschte Verhalten der Nutzer auch tatsächlich fördern.

Dafür ist ein ins CMS integriertes Webreporting unverzichtbar. Schließlich können Unternehmen ihr Angebot erst optimieren, wenn sie verstehen, wie die Besucher mit ihrer Website interagieren.

Mittels A/B-Testing können Sie herausfinden:

  • welches Design,
  • welche Anordnung der Elemente,
  • welche Farben und natürlich auch
  • welche Inhalte die jeweiligen Zielgruppen am effektivsten ansprechen.

3. Responsive oder mobil optimiert

Unternehmen müssen sich auch Gedanken darüber machen, wie ihre Webseiten auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets dargestellt werden.

Natürlich ist es unmöglich, für jedes Gerät eine eigens optimierte Version anzubieten. Responsive Webdesign löst dieses Problem, indem es die Inhalte für jedes Bildschirmformat passend angeordnet ausspielt. Dabei generiert das CMS anhand vorab festgelegter Regeln automatisch verschiedene Website-Varianten, die auf die Eigenschaften des jeweiligen Geräts abgestimmt sind.

Das CMS erkennt das Format des Ausgabebildschirms und passt die Inhalte an, sodass sie immer ordentlich strukturiert und übersichtlich dargestellt werden. Dafür müssen aber auch die verwendeten Bilder und Grafiken in passenden Formaten vorliegen. Im CMS sollten sich deshalb von einem Ausgangsbild unterschiedliche Ausschnitte für die verschiedenen Ausgabeformate definieren lassen.

4. Integriertes Übersetzungsmanagement

Ist das Angebot eines Unternehmens nicht nur auf einen Sprachraum beschränkt, ist es ratsam, das Webangebot an die Sprache der Zielgruppen anzupassen.

Damit der Aufwand dafür nicht ausartet, sollte, sofern nicht im Standard vorhanden, ein Übersetzungsmanagement in das CMS integriert werden. So können Redakteure aus ihrer Arbeitsumgebung heraus Übersetzungsaufträge anstoßen, diese mit ihren Landesgesellschaften abstimmen und veröffentlichen.

Ein Translation-Memory-System ermöglicht es außerdem, bereits übersetzte Texte oder Textteile wiederzuverwenden und damit Übersetzungskosten zu sparen.

5. Verwaltung & Bearbeitung von Bildern, Videos & Co.

Eine effiziente Organisation des Contents wird mit der wachsenden Anzahl an Bildern, Texten und Videos immer wichtiger.

Sofern nicht bereits eine Mediendatenbank im CMS integriert ist, sollte sich eine externe Digital-Asset-Management-Lösung unkompliziert und nahtlos ins CMS integrieren lassen. Nur so kann ein Websiteredakteur effizient mit den Inhalten arbeiten, ohne ständig sein Redaktionssystem verlassen zu müssen.

Eine zusätzliche Erleichterung ist es, wenn das Redaktionssystem die Bildbearbeitung ermöglicht und schon bei der Bearbeitung eine Vorschau auf die spätere Website gibt, sodass der Redakteur die Auswirkung der von ihm vorgenommenen Änderungen direkt beurteilen kann. Damit sich die auf der Website angebotenen Videoclips auf allen Geräten problemlos abspielen lassen, sollten sie in verschiedenen Auflösungen und Formaten vorliegen.