APM: Mit diesem Tipp minimieren Sie Kaufabbrüche!

Veröffentlicht am 11. September 2014 in der Kategorie IT & Technik von

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APM: Mit diesem Tipp minimieren Sie Kaufabbrüche!

Deshalb verlassen Kunden eine Webseite ...

In Zeiten, in denen Telekommunikationsanbieter für immer schnellere Datenverbindungen, ob mobil oder im Festnetz werben, steigen die Erwartungen der Webnutzer an einen raschen Seitenaufbau. Gleichzeitig werden die Webseiten immer mächtiger und dynamischer. Der wachsende Wettbewerb beschleunigt diese Entwicklung. Das gilt besonders für den Online-Handel.

So hat der US-amerikanische Handelsriese Walmart die Abbrüche der Einkaufsvorgänge untersucht und in Relation mit der Geschwindigkeit des Seitenaufbaus gesetzt. Es stellte sich heraus, dass eine Verbesserung der Ladezeiten um nur eine Sekunde die Konversionsrate um zwei Prozent erhöht. Dies beweist: es ist für Unternehmen wettbewerbsentscheidend, kurze Ladezeiten für ihre Webseiten sicherzustellen.

Umsatz, Kundentreue und Markenimage hängen mehr denn je entscheidend von der Performance der bereitgestellten Anwendungen ab. Mit Application Performance Management (APM)-Lösungen ist es möglich, die Performance einer Website – von der Ladezeit aus Nutzersicht über Verfügbarkeit und Konsistenz bis hin zu Schwankungen beim Aufbau – zu analysieren und entsprechend darauf zu reagieren.

Um einen ersten Überblick zu erhalten, können Unternehmen zum Beispiel mit einfachen Tools einen Infrastruktur- und Websitecheck durchführen, der eine Tendenz für Engpässe und Fehlerquellen liefert.

So können Sie mögliche Probleme aktiv vermeiden!

Anwendungen sind mittlerweile das Herzstück eines jeden Unternehmens. Tritt ein Problem auf, reicht eine rein reaktive Fehlerbehebung längst nicht mehr aus. Es ist daher erforderlich, Problemsituationen proaktiv zu vermeiden. Moderne APM-Lösungen können Transaktionen und Infrastruktur rund um die Uhr überwachen und den Zeit- und Codeebenen-Kontext für alle Transaktionen erfassen – vom Anwender-Klick über alle Ebenen der Anwendung bis hin zur zentralen Datenbank.

Diese präzisen Informationen leisten einen wertvollen Beitrag zur Problemlösung, indem der Systemadministrator einen Warnhinweis mit konkreten Informationen und einer Priorisierung der Aktionen erhält.

Darüber hinaus ist es möglich, ein vollständiges Bild der Performance von Geschäftsprozessen aufzuzeichnen, um diese zu optimieren.

Da APM aber auch Informationen über die tatsächlich vom Anwender erfahrenen Antwortzeiten bei der Interaktion mit Anwendungen gibt sowie eine genaue Zuordnung, welche Transaktionen von welchem Teil der Applikationen beeinträchtigt wurden, lässt sich die Fehlersuche auf diesen definierten Bereich der Infrastruktur eingrenzen. Eine detaillierte Analyse mit Hilfe von Dashboards kann einen Fehler sogar in wenigen Minuten genau auffinden.

Wie funktionieren eigentlich APM-Lösungen?

Wie funktionieren APM LösungenDie dafür notwendigen Daten erhebt eine APM-Lösung in der Regel über zwei sich ergänzende Methoden:

Im Rahmen eines synthetischen Monitoring wird die Antwortzeit für geschäftskritische Anwendungen mit automatisierten Agenten ermittelt, die regelmäßig Transaktionen durchführen und deren Geschwindigkeit messen. So können Performance-Engpässe aktiv erkannt und behoben werden.

Beim Real User Monitoring wird jeder Nutzer einer Applikation in die Analyse einbezogen. Dabei überwachen nicht-invasive Sensoren im Netzwerk bzw. Applikations-interne Sensoren die Performance von Transaktionen aus Nutzersicht.

Mit Real User Monitoring lässt sich sogar eine vollständige Transparenz über Anwendungen und Drittanbieterdienste erreichen, die über die traditionellen Grenzen des Rechenzentrums hinausgehen. Durch eine Sicht von außen auf die Nutzungsperformance können Unternehmen Probleme vorhersehen und deren Behebung priorisieren.

Eine dedizierte APM-Lösung kann im Gegensatz zu herkömmlichen Rechenzentrumstools auch den Anteil von Browser und Mobilgeräten an der Performance von Mobil- und Web-Anwendungen messen. So gewährleisten Unternehmen eine reibungslose Performance ihrer Anwendungen, auch wenn diese über native und hybride mobile Kanäle oder Cloud-Dienste und Web 2.0-Technologien bereitgestellt werden.

Nutzen Sie die Cloud? Dann überprüfen Sie Ihre Service Level Agreements!

APM Lösungen in der CloudGerade wenn Unternehmen auf die Cloud setzen, benötigen sie eine detaillierte Absicherung der Service Level Agreements (SLAs) in Bezug auf die Performance sowie eine schnelle Problemlösung.

Dabei ist es wichtig, jede einzelne Nutzung und jede Transaktion zu prüfen – von jedem Anwender über jedes Gerät an jedem Ort über jedes System. Unternehmen benötigen rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche Einblick in sämtliche Performancedaten aus der Perspektive jedes einzelnen Nutzers, um sicherzustellen, dass nichts übersehen wird.

Moderne APM-Lösungen grenzen die tatsächlichen Fehlerquellen über agentenbasierte Ansätze und tiefgreifende Analysen der Infrastruktur bis auf Transaktionsebene ein. Anschließend erhalten der Systemadministrator und der Cloud-Provider Warnhinweise mit konkreten Informationen und einer Priorisierung der notwendigen Aktionen, um die Probleme schnell und zielgerichtet zu beheben.

APM kann Unternehmen auf diese Weise dabei unterstützen, die Verfügbarkeit und schnelle Aufrufzeiten ihrer Website zu verbessern und damit im Wettbewerb die Nase vorn zu behalten.

Auswahl einer geeigneten APM-Lösung:  Darauf sollten Unternehmen achten!

  • Kompatibilität mit möglichst vielen Systemen
  • End-to-End Monitoring: Kontrolle der kompletten IT-Landschaft von der Anwenderoberfläche bis in den Kern der Applikation
  • Eingrenzung der tatsächlichen Fehlerquellen über detaillierte Auswertungen auf Transaktionsebene
  • Einfach verwendbare und sofort verständliche Oberflächen, auch im normalen Arbeitsmodus
  • Datenerhebung über die beiden sich ergänzenden Methoden Synthetisches Monitoring sowie Real User Monitoring
  • Schnelle und zielgerichtete Problemlösung dank Warnhinweisen für Administratoren und Provider mit konkreten Informationen und Priorisierung der ToDos