Startup-Interview mit Evrgreen: Pflanzen, die E-Mails versenden!

Veröffentlicht am 28. Oktober 2016 in der Kategorie Gründung & Selbständigkeit von

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Startup-Interview mit EvrgreenTornado Thorsten, Betty Boo, King Karl oder Alex Bohnenstange - Diese Namen klingen für dich nach Serienhelden oder Künstlernamen? Falsch gedacht! So heißen die pflegeleichten Pflanzen des Online-Shops Evrgreen. Mit ihren Pflanzen mischen sie die Online-Welt auf und wollen vor allem denjenigen helfen, die keinen grünen Daumen haben. Alle Infos zur Idee, Gründung und ihren zukünftigen Plänen gibt es hier im Interview:

unternehmer.de: Stellt euch und euer Unternehmen doch einfach mal kurz vor!

Jan und Philip: Wir sind Jan und Philip, zwei Archetypen unserer Kundschaft. Uns sind früher immer die Pflanzen eingegangen - weil wir ständig unterwegs waren und keine Zeit hatten uns um unsere Pflanzen zu kümmern. Da wir aber beide gerne in einem grünen Zuhause leben wollten, nahmen wir uns der Thematik an und gründeten Evrgreen.

Wer ist die Zielgruppe von Evrgreen?

Jan und Philip: Unsere Kernzielgruppe sind Menschen, die viel unterwegs sind, in urbanen Gebieten leben und über wenig Pflanzenerfahrung verfügen. Sowohl vor als auch nach dem Kauf unterstützen wir unsere Kunden bei der richtigen Pflanzenauswahl und -pflege, damit der neue Mitbewohner, wie wir ihn nennen, auch am Leben bleibt.

Als Quereinsteiger denken wir quer und über den Tellerrand hinaus, um der grünen Branche einen neuen Anstrich zu verleihen. Unser Ziel ist es die Pflanze weg vom Wegwerfprodukt, hin zum neuen Lifestyle zu entwickeln. Bei Evrgreen bekommt man Pflanzen im Rundum-sorglos-Paket und von uns selbst entworfenes lebendiges Design.

Pflanzen, die E-Mails versenden, gibt's nicht? Gibt's doch!

Jan und Philip: Unsere Pflanzen versenden Emails, wenn sie Durst oder Hunger haben und stellen sich bei unseren Besuchern und Kunden als „Rote Zora“, „Hans im Glück“ oder „Elegante Ellen“ vor. Wir setzen auf echte Gärtnerqualität, bauen auf Kooperationen und pflegen eine auf Zufriedenheit basierende Unternehmenskultur.

Evrgreen: Wer steckt hinter dem Startup?

Startup-Interview mit Evrgreen: Pflanzen, die E-Mails versenden!

Die Evrgreen-Gründer Philip Ehlers (links) und Jan Nieling (rechts).

unternehmer.de: Was habt ihr gemacht, bevor ihr euch voll und ganz auf eure Geschäftsidee konzentriert habt?

Jan und Philip: Philip hat BWL in Köln studiert, danach Unternehmen restrukturiert und in einem Start-up im Bereich Nachhaltigkeit gearbeitet. Jan war im Kundenservice und Clubmanagement einer großen Fitnesscenterkette tätig.

unternehmer.de: Wie seid ihr auf die Idee gekommen genau in diese Branche einzusteigen?

Jan und Philip: Es war der persönliche Schmerz: wir waren früher nicht in der Lage Pflanzen am Leben zu halten. Jan hatte gar keine Pflanzen, da er keine Lust hatte diese nach maximal drei Monate in der Braunen Tonne zu entsorgen.

Philip hingegen versuchte es immer wieder, scheiterte aber auch eben so oft. Eines Tages, als wir uns beide in einer Umbruchphase in unserem Leben befanden, starb wieder eine Pflanze von Philip. Diese Pflanze war der Anfang der Geschichte von Evrgreen.

Startup-Interview mit Evrgreen: Pflanzen, die E-Mails versenden!

Wie verlief die Gründung & Finanzierung des Startups?

unternehmer.de: Wie waren die anfänglichen Reaktionen auf eure Idee in eurem direkten Umfeld?

Jan und Philip: Haha, die waren eindeutig: Kopfschütteln und Unverständnis. Die immer wiederkehrende Frage war:

„Ihr wollt Pflanzen verkaufen…und dann noch online!?“

unternehmer.de: Was waren eure größten Ängste und Bedenken bei dem Gedanken daran, ein eigenes Unternehmen zu gründen? Gab es Momente, in denen ihr an der Idee gezweifelt habt?

Jan und Philip: Wir hatten vor der Gründung viele Bücher zum Thema gelesen:

  • „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“,
  • „Das Geheimnis erfolgreicher Firmen“,
  • „Kopf schlägt Kapital“ ,
  • „Die 4 Stunden Woche“

Damit wurden wir bereits vor der Gründung mit den Herausforderungen konfrontiert, die uns auf dem Weg begleiten würden.

Wieso Ängste ein schlechter Berater sind

Jan und Philip: Bezüglich Ängsten vertreten wir eine klare Meinung, sie sind ein schlechter Berater. Daher versuchen wir sie konsequent zu vermeiden. Natürlich waren wir darin nicht immer erfolgreich, hatten uns vorher aber schon überlegt, was wir in einer solchen Situation machen. Wir stellen uns dann eine ganz einfache Frage:

„Resultiert aus meinen Ängsten und Bedenken eine existenzielle Bedrohung?“

Wenn diese Frage mit nein beantwortet werden kann, ist doch alles gut. Es ist wichtig als Gründer zu verstehen, dass alles anders kommt, als man es zu Beginn erwartet. Dass man Fehler macht und sich Misserfolge einstellen.

Wenn man sich darüber von Beginn an klar ist, sind die Ängste und Bedenken, wenn es dann soweit ist, auch nicht so schlimm. Und dann heißt es ganz einfach: Ärmel hochkrempeln, sich den Ängsten und Bedenken stellen und Lösungen herbeizuführen.

Startup-Interview mit Evrgreen: Pflanzen, die E-Mails versenden!

Tipps für die Gründungsphase

unternehmer.de: Welche Tipps für die Gründungsphase und die erste Zeit danach würdet ihr Menschen geben, die gerade mit dem Gedanken spielen, ein Unternehmen zu gründen?

Jan und Philip:

1. Der richtige Fokus:

Fokus auf die Dinge, die im eigenen Einflussbereich und im Hier und Jetzt liegen. Das Basisgeschäft nicht aus den Augen verlieren, wenn man mit zukünftigen Potenzialen handelt.

2. Finanzierung im Blick:

Von Beginn an Aufbau eines finanziellen Steuerungssystems und wöchentliche Nutzung dieser Tools, da besonders in den ersten 3 Jahren das Thema Liquiditätssteuerung erfolgsentscheidend ist.

3. Effektive Aufgabenverteilung:

Verteilung der Aufgaben im Unternehmen nach Arbeitspräferenzen der jeweiligen Mitarbeiter und Auswahl der Mitarbeiter danach, so dass jeder das macht, was ihm am meisten Spaß macht und worin er am besten ist. Nur so können unserer Meinung nach die Höhen und Tiefen der ersten Jahre gemeistert werden.

Diese Eigenschaften sollte ein Unternehmer mitbringen

unternehmer.de: Welche Charaktereigenschaften sollte ein selbstständiger Unternehmer eurer Meinung nach auf jeden Fall mitbringen, um sich behaupten zu können?

Jan und Philip: Selbstvertrauen in die eigene Idee, bis man selber erkannt, dass etwas falsch läuft. Nicht von den „80 Mio. Bundestrainern“ verunsichern lassen, die alles besser wissen.

  • Lösungsorientiert, denn für jede Herausforderung gibt es eine Lösung.
  • Mutig, es wird der Punkt kommen, an dem man unter Unsicherheit sich entschieden muss.
  • Keine Angst vor Misserfolgen, denn so lernt man für das Leben.
  • Cool, um in Stresssituationen einen kühlen Kopf zu bewahren und Folgefehler zu vermeiden.
  • Optimistisch, denn der „Schlag in die Fresse“ eröffnet oft neue Möglichkeiten.
  • Fokussiert, die richtigen Dinge zur richtigen Zeit tun.
  • Umsetzungsstark, denn machen zählt und nicht nur reden.
  • Flexibel, denn zu Beginn der Gründung ist man drei in eins: Unternehmer – Manager – Fachkraft
  • Geduldig, den Dingen einfach mal Raum lassen, um sich zu entwickeln.

Ominöse Kunden, schwammige Informationen und Forderungen

unternehmer.de: Was war die lustigste oder kurioseste Begebenheit aus eurer Gründungsgeschichte?

Jan und Philip: Die kurioseste Geschichte ist noch gar nicht so lange her. Kurz nach unserem Auftritt in der Sendung "Die Höhle der Löwen" bekamen wir einen Anruf von einem Herrn aus London, der uns erzählte, er arbeite für einen Immobilienentwickler. Für aktuell 100 laufende Projekte in Europa wollte dieser Herr bei uns Pflanzen bestellen. Die erste Anfrage belief sich auf ca. 400.000 Euro, diese wurde kurze Zeit später dann auf 1 Millionen Euro erhöht.

Es fand ein zweites Telefonat mit dem Chef statt, der uns dann gerne in London kennen lernen und den Vertrag abschließen wollte. Vorkasse von 100% war kein Problem. Wir waren von Anfang an skeptisch, da die E-Mail zwar die Signatur einer LTD trug (diese haben wir dann auch überprüft), aber von einer G-Mail-Adresse kam. Die Anrufe häuften sich, denn „wir sollten doch jetzt schnellstmöglich den Termin in London“ bestätigen. Auf Rückfrage zu Unterlagen (Broschüren und Bauplänen) zu den Bauprojekten wurde es dann erstmals schwammig und gleichzeitig begann unser Gegenüber den Druck zu erhöhen.

Warum man den Spieß einfach umdrehen sollte...

Jan und Philip: Da wir solche Spiele nicht mitmachen, drehten wir den Spieß einfach um und verlangten eine Legitimation in Form von Ausweiskopie, aktueller Telefon-/Stromrechnung und eines Registerauszugs. Davon war der zuvor äußerst freundliche Herr aus London „not amused“ und wollte abermals den Druck erhöhen. „Unsere letzte Chance sei es direkt den Termin zu bestätigen, ansonsten seien wir raus.“ Wir sagten damit dankend ab und haben seitdem nie wieder etwas von diesen Leuten gehört.

Undercover-Test: Wenn der Kundenservice von Mitstudierenden geprüft wird ...

Jan und Philip: Die lustigste Situation ist Philip in Kombination mit Jan passiert. Im Wintersemster 2014/2015 fand das erste Praxisprojekt mit Masterstudenten der Design Akademie statt. Alles wurde genau analysiert und hinterfragt. So auch unser Kundenservice. Eines Tages, Philip war zufällig gerade auch in Köln, klingelte das Telefon.

Eine Frau erzählte von ihrer kürzlich erworbenen Evrgreen, der es wohl nicht so gut ging, da ihre Blätter schlaff herunterhingen. Jan war am Telefon und begann direkt über Fragen herauszufinden, an welchem Standort die Pflanze stand und wie die Erstversorgung mit Wasser und Dünger gelaufen war. Daraufhin entgegnete die Dame, dass sie einen Tipp von ihrer Cousine angewendet hatte: anstatt des Düngers schwor die Cousine auf eine bestimmte Kosmetikcreme, welche Wunder vollbringen sollte.

Philip, der zu diesem Zeitpunkt am gegenüberliegenden Tisch saß und an Jans Gesicht erkennen konnte, dass sich dort etwas Ungewöhnliches abspielte, schaltete aber bald, dass es sich um einen Testanruf der Studenten handeln musste. Der Anruf dauerte in Gänze ca. 15 Minuten, Jan schlug des Öfteren die Hände über dem Kopf zusammen und Philip hatte alle Hände voll zu tun nicht laut loszulachen. Wir mussten alle herzlich lachen, als das Geheimnis dann gelüftet wurde. Im Nachhinein wurde unser Kundeservice von den Studenten mit der Bestnote bewertet, was uns natürlich sehr freute.

Startup-Interview mit Evrgreen: Pflanzen, die E-Mails versenden!

Erfahrung & Tipps im Bereich Marketing & Co.

unternehmer.de: Stichwort Social Media und Web 2.0: Wie nutzt ihr soziale Netzwerke für eure Idee?

Jan und Philip: Der Servicegedanke bei Evrgreen ist uns sehr wichtig. Das heißt, wir möchten für unsere Kunden so gut wie möglich erreichbar sein und ihnen helfen, wenn sie Schwierigkeiten im Umgang mit ihren Pflanzen haben.

Die sozialen Medien geben uns die Möglichkeit mit unseren Kunden eine Beziehung aufzubauen und im direkten Kontakt mit ihnen zu stehen. Auf längere Sicht wünschen wir uns eine kleine Evrgreen-Familie aufzubauen. Denn die Pflanzen, die über Jahre hinweg leben, verbinden unsere Kunden auch untereinander.

unternehmer.de: Wie geht ihr beim Thema Werbung und Marketing vor?

Jan und Philip: Wir konzentrieren uns hier vor allem auf die Dinge, die wir selber realisieren können. Bisher lief die Vermarktung vor allem über SEO, SEA, PR und Kooperationsarbeit. Bei der Zusammenarbeit mit Partnern achten wir immer darauf, dass man sich Risiken teilt und beide Seiten bestmöglich von der Kooperation profitieren.

unternehmer.de: Welchen weiteren Service bietet ihr rund um den Kauf von Pflanzen an?

Jan und Philip: Unsere Pflanzen haben Persönlichkeit, der durch den Namen und ihre Geschichte zum Ausdruck kommt. Dadurch fällt es einem leichter zu verstehen, dass man es mit einem Lebewesen zu tun hat. Bei der Auswahl des grünen Mitbewohners werden die Besucher unseres Onlineshops direkt darauf gestoßen, dass der Standort der Pflanzen eine ganz entscheidende Rolle für das beiderseitige Wohlergehen spielt.

Eine Pflanzanleitung und vielerlei anderen Informationen versorgen mit dem Wissen, was für eine gute Beziehung zwischen Mensch und Pflanze benötigt wird. Last but not least senden unsere Pflanzen eine E-Mail, wenn sie gegossen oder gedüngt werden möchte. Und wenn trotz alledem doch einmal etwas schiefgehen sollte, gibt es noch das „Erste Hilfe“-Set und den persönlichen Kundenkontakt, mit denen unsere Kunden auf jeden Fall zum Pflanzenglück verholfen wird.

Trotz aller Leidenschaft: Freie Zeit muss auch sein

unternehmer.de: Wie bringt ihr euer Startup und euer sonstiges Leben unter einen Hut?

Jan und Philip: Haha, wir arbeiten daran. Das ist natürlich zu Beginn nicht einfach, da man voller Leidenschaft bei der Sache ist. Da kommt das Privatleben viel zu kurz. Wir versuchen mittlerweile auch mal am Wochenende einen Tag frei zu nehmen, um zu entspannen. Das ist wichtig für einen klaren Kopf.

unternehmer.de: Worauf seid ihr rückblickend besonders stolz? Was waren eure größten Erfolge?

Jan und Philip: Wir werden es dieses Jahr schaffen den Break-even zu erreichen. Immer öfter kommen namenhafte Kooperationspartner und begeisterte Menschen auf uns zu, weil sie Lust haben mit uns zusammenzuarbeiten.

Wir pflegen eine sehr enge Beziehung zu unseren Lieferanten und Kooperationspartnern, z.B. haben wir zwei Praxisprojekte mit der Design Akademie in Berlin durchgeführt und dadurch ganz wichtige Erkenntnisse erhalten. Nicht zuletzt macht es uns stolz auch im dritten Geschäftsjahr eine Kundenzufriedenheit von mehr als 96 % zu erzielen.

"Nur faire Wirtschaft kann sich langfristig durchsetzen"

unternehmer.de: Wie passt eure Geschäftsidee gerade in die heutige Zeit?

Jan und Philip: Der Trend, den wir sehen, geht dahin, dass man sich heutzutage einer Vielzahl von Interessen widmet und viel unterwegs ist. Das liegt sicherlich darin begründet, dass man sich durch das World Wide Web umfassend inspirieren und informieren kann. Im Umkehrschluss führt das aber dazu, dass die Häuslichkeit darunter leidet.

Junge Menschen kümmern sich immer seltener um die alten Menschen und viel traditionelles Wissen rund um den Haushalt geht verloren. Gleichzeitig mag es unsere Generation sich die täglichen Aufgaben mit Gadgets, Apps und Hacks zu vereinfachen.

Evrgreen setzt genau dort an, schließt die entstandene Wissenslücke und vereinfacht Pflanzenpflege soweit, dass es wieder Spaß macht, sich um die grünen Mitbewohner zu kümmern.

Auf der anderen Seite arbeiten wir nach dem Prinzip „Miteinander, nicht gegeneinander“. Das heißt, wir versuchen nicht auf Kosten anderer zu wirtschaften. Bei all unseren Tätigkeiten haben wir den Kunden, unsere Partner und die Umwelt im Blick.

Wir sind der Meinung, dass sich in einer aufgeklärten und nachhaltig orientierten Gesellschaft, zu der wir uns hoffentlich immer mehr entwickeln, nur ein faires Wirtschaften langfristig durchsetzen kann.

Startup-Interview mit Evrgreen: Pflanzen, die E-Mails versenden!

Was sind die Pläne des Startups?

unternehmer.de: Wo seht ihr euch und euer Unternehmen in einem Jahr?

Jan und Philip: Wir zielen darauf ab immer weiter aus dem operativen Geschäft zu gelangen, d.h. wir werden weitere Mitarbeiter einstellen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist unsere Infrastruktur, die wir weiter aufbauen und optimieren werden, um immer wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren. Wenn wir dies erst einmal geschafft haben, sind wir an dem Punkt, dass wir multiplizierbar sind und neue Märkte betreten werden.

unternehmer.de: Habt ihr mittlerweile doch einen grünen Daumen an euch entdeckt?

Jan und Philip: Ja, den haben wir tatsächlich. Im Grunde ist es ja auch ganz einfach, irgendwann kommt der Zeitpunkt, dass man einen Raum betritt und nur vom Ansehen einer Pflanze erkennt, was sie benötigt. An diesem Punkt war uns klar, dass wir den grünen Daumen besitzen.

Dieses Buch haben die Startup-Gründer gelesen:

Startup-Interview mit EvrgreenDie 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben

Autor: Timothy Ferriss 
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Ullstein  
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