Unternehmensnachfolge: Firmen-Inhaber halten Nachwuchs selten für geeignet

Veröffentlicht am 23. November 2011 in der Kategorie Gründung & Selbständigkeit von

Wenn es an die Firmennachfolge geht, denken viele Unternehmer nicht zuerst an den eigenen Nachwuchs. Trotzdem übergeben viele die Geschäfte in der Familie – offenbar weil es die einfachste Lösung ist. Einer Studie von TNS Emnid für die Deutsche Unternehmerbörse (DUB.de) zufolge hält nicht einmal jeder zweite Geschäftsführer (43 Prozent) eine familieninterne Übergabe für die erfolgversprechendste Lösung.

Gerade größere Mittelständler sehen die Übergabe in der eigenen Familie skeptisch: Während bei Betrieben mit 50 bis 99 Mitarbeitern noch jeder zweite Befragte im eigenen Nachwuchs den geeigneten Nachfolger sieht, sei dies nicht mal in jedem dritten Unternehmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern der Fall.

Trotz der Skepsis planten sieben von zehn Unternehmern, die den Führungswechsel bereits geregelt haben, die Übergabe der Firma an den Sohn oder die Tochter. Viele Nachfolgen würden also familienintern abgewickelt, ohne dass der Chef davon überzeugt sei, so DUB.de. Häufiger Grund für das Scheitern der Suche nach einem externen Nachfolger: Sie sei zu kompliziert, so die Studienautoren. (uqrl)

(Quelle: www.dub.de)

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