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Gefahr im Verzug: Datensicherung im Mittelstand findet viel zu selten statt!

Von Unternehmer.de - News am 16. Juli 2009 – 09:08 drucken   |  Ein Kommentar
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Die Datensicherung wird in mittelständischen Unternehmen ernst genommen. Allerdings sind die Abstände zwischen zwei Backups oft zu groß. Das gehe aus einer Studie des Sicherungs-Spezialisten NetApp unter 700 Betrieben hervor, berichtet das IT-Portal computerwoche.de.

Demnach sichern 95 Prozent der Befragten ihre Daten regelmäßig. Bei Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern seien es sogar 99 Prozent.

Der Studie zufolge sichern aber nur knapp die Hälfte (45 Prozent) der befragten Firmen ihre Daten täglich. Ein Backup in Echtzeit sei sogar nur bei acht Prozent der Unternehmen Standard. Zwölf Prozent sicherten die Daten nach Bedarf. Dabei werde häufig vergessen, dass IT-Verantwortliche Daten möglichst häufig sichern sollten, um Datenverluste so gering wie möglich zu halten.

Beim Verfahren der Datensicherung vertraut der Studie zufolge jedes vierte Unternehmen auf vernetzte Speicherlösungen. Knapp 40 Prozent dieser Gruppe nutzten vernetzte Datenspeicher wie NAS, FC SAN oder IP SAN. Auf Platz zwei und drei folgten externe Festplatten und Bandmedien. Kleinere Unternehmen griffen noch häufig auf DVD/CD sowie USB-Sticks zurück.

Für die Datensicherung verantwortlich sei in kleinen Unternehmen mit weniger als 150 Mitarbeitern in der Regel die Geschäftsführung. Für diese Gruppe spiele die einfache Handhabung eines Speichersystems die größte Rolle – noch vor dem Preis. Eine untergeordnete Rolle spielten Möglichkeiten der Finanzierung, technische Beratung sowie Service und Support.

(uqrl)

www.computerwoche.de

 

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Ein Kommentar »

  • Maddie sagt:

    Wie sicher sind Ihre Daten, wenn Sie sie einem Dritten geben? Gar nicht, wie der folgende Fall zeigt:

    Durch einen Super-Datenlösch-Gau musste der Unternehmer zehntausende von Kundendaten auf dem Internetfriedhof begraben. Und den Slogan seiner GmbH “Vertrauen Sie unserem Team!” gleich mit.

    Ein Firmenmitarbeiter, der in jener Nacht Dienst hatte, sagte dem Finanznachrichtendienst gomopa.net: Die Daten waren mit einem Schlag weg. Allerdings haben wir das zu spät gemerkt. Wir konnten keine Backups erstellen.

    130 Firmen verloren die Daten ihrer Kunden, ihre Geschäftsvorgänge und automatisierten Rechnungslegungen, einfach alles…

    Wer zahlt für den Schaden? Die Geschädigten haben eine Zivilklage beim Amtsgericht eingereicht.

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