EU: strenge Bedingungen für Opel-Hilfen
In einem Interview mit dem Handelsblatt betont EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes, dass staatliche Beihilfen für Opel nur dann fließen werden, wenn entsprechende Bedingungen seitens General Motors (GM) erfüllt würden. “Für uns spielen Standorte keine Rolle. Entscheidend für uns ist, ob General Motors (GM) nachweisen kann, dass die europäischen Töchter mittelfristig ohne staatliche Beihilfen überleben können”. Hintergrund sind von GM geforderte 2,7 Milliarden Euro an staatliche Hilfen für die Standorte in Europa.
Zum aktuellen Stand der Entwicklungen sagte die scheidende Wettbewerbskommissarin, dass in Brüssel bisher noch keine Regierungsanträge auf Beihilfen vorliegen. “Ich erwarte allerdings, dass dies noch geschehen wird”, ergänzt Kroes. Auch ein Geschäftsplan von General Motors fehlt bislang.” Kroes versicherte aber, das “GM sich nicht in Europa engagieren würde, wenn das Geschäft hier keine Zukunft hätte.”
Seitens der EU, betonte die Wettbewerbskommissarin, sei die Bewilligung staatlicher Beihilfen nur dann interessant und vertretbar, “wenn das Geld in die Entwicklung innovativer umweltfreundlicher Produkte fließt.”
(Quelle: ddp)
Unternehmer.de-Redaktion: Katrin Horn
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