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DJ HUGIN NEWS/Novartis verzeichnet in den ersten -6-

Von Unternehmer.de - News am 22. Oktober 2009 – 05:01 drucken   |  Keine Kommentare
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DJ HUGIN NEWS/Novartis verzeichnet in den ersten neun Monaten 2009 eine kräftige Dynamik der neuen Produkte und erzielt eine starke operative Performance


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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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  * Starkes zugrunde liegendes Wachstum des Gesundheitsportfolios in
    den ersten neun Monaten 2009: 

     * Getragen vom zweistelligen Zuwachs in der Division
       Pharmaceuticals wächst der Nettoumsatz in lokalen Währungen um
       8% auf USD 31,3 Milliarden 

     * Das operative Ergebnis steigt um 1% auf USD 7,3 Milliarden,
       wächst bei konstanten Wechselkursen und unter Ausschluss von
       Sonderposten jedoch um 11% 

     * Der Reingewinn sinkt um 8% auf USD 6,1 Milliarden, beeinflusst
       durch negative Währungseffekte, Finanzierungskosten für Alcon
       und Sonderkosten von USD 189 Millionen aus assoziierten
       Gesellschaften; bei konstanten Wechselkursen steigt der
       Reingewinn jedoch um 2% 

     * Der unverwässerte Gewinn pro Aktie beläuft sich in den ersten
       neun Monaten 2009 auf USD 2,69 - gegenüber USD 2,93 im
       Vorjahreszeitraum 

     * Der Free Cashflow vor Dividendenausschüttung steigt um 20% auf
       USD 6,1 Milliarden 

  * Fortschritte mit Innovationen: Afinitor (USA/EU), Ilaris (USA)
    und H1N1-Pandemiegrippeimpfstoffe 2009 zugelassen; positive
    Phase-III-Daten für QAB149 (COPD) und FTY720 (MS) 

  * Novartis ist auf dem besten Weg zu Rekordumsätzen und -gewinnen
    2009 bei konstanten Wechselkursen 

Kennzahlen - Fortzuführende Geschäftsbereiche
Neun Monate bis 30. September 

                     9 Monate 2009    9 Monate 2008   Veränderung in
                                                             %
                               % des            % des
                       Mio.   Netto-    Mio.   Netto-   in in lokalen
                        USD umsatzes     USD umsatzes  USD  Währungen
Nettoumsatz          31 341           31 382             0          8
Operatives Ergebnis   7 345     23,4   7 284     23,2    1
Reingewinn            6 131     19,6   6 656     21,2   -8
Unverwässerter
Gewinn                  USD              USD
pro Aktie/ADS          2,69             2,93            -8 

Drittes Quartal 

                    3. Quartal 2009  3. Quartal 2008  Veränderung in
                                                             %
                               % des            % des
                       Mio.   Netto-    Mio.   Netto-   in in lokalen
                        USD umsatzes     USD umsatzes  USD  Währungen
Nettoumsatz          11 086           10 747             3          7
Operatives Ergebnis   2 634     23,8   2 335     21,7   13
Reingewinn            2 112     19,1   2 082     19,4    1
Unverwässerter
Gewinn                  USD              USD
pro Aktie/ADS          0,93             0,92             1 

Basel, 22.  Oktober 2009  - Die  Ergebnisse kommentierte  Dr.  Daniel
Vasella, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates von Novartis:
"Ich freue mich  über die starke  zugrunde liegende Performance.  Sie
ist  getragen  von  der  Dynamik  unseres  Pharmageschäfts,  das  vom
Wachstum neuer Produkte und der Verjüngung des Portfolios  profitiert
und  damit  die  Konkurrenz   übertrifft.  Unsere  Investitionen   in
Forschung und Entwicklung zeigen hervorragende Ergebnisse: Wir  haben
2009   zahlreiche   wichtige   Zulassungsgenehmigungen   erhalten   -
insbesondere   für    das    Krebsmedikament   Afinitor    und    das
biotechnologisch hergestellte Medikament Ilaris. Die Lieferungen  der
H1N1-Pandemiegrippeimpfstoffe sind im Gange, wobei Novartis sämtliche
Kapazitäten ausschöpft,  um  den Bedarf  der  Gesundheitsbehörden  zu
decken.  Auch   das  Generikageschäft   von  Sandoz   erzielte   gute
Fortschritte,  verbunden  mit  einem  Wiederaufschwung  in  den  USA.
Gestützt auf  die bedeutenden  Fortschritte,  die wir  im  bisherigen
Jahresverlauf erzielt haben, erwarten wir für das Gesamtjahr zugrunde
liegende Ergebnisse in Rekordhöhe." 

ÜBERBLICK 

Neun Monate bis 30. September
Die   anhaltende   zugrunde    liegende   Expansion   der    Division
Pharmaceuticals mit  einer Steigerung  des  Nettoumsatzes um  11%  in
lokalen Währungen (+4% in US-Dollar) stärkte das Gesundheitsportfolio
des Konzerns in den ersten neun Monaten 2009. 

Der Nettoumsatz des Konzerns stieg in lokalen Währungen um 8%,  blieb
aber in  US-Dollar stabil  bei USD  31,3 Milliarden.  Die  Divisionen
Sandoz (+4% in lokalen Währungen) und Consumer Health (+3% in lokalen
Währungen) trugen  ebenfalls  zum  Wachstum  bei.  Europa  (USD  12,9
Milliarden, +7% in lokalen Währungen), die USA (USD 10,1  Milliarden,
+5% in lokalen Währungen)  sowie die sechs führenden  Schwellenländer
(USD 2,8  Milliarden,  +16%  in lokalen  Währungen)  zählten  zu  den
Regionen mit der besten Performance. Volumensteigerungen sorgten  für
ein Wachstum von sieben Prozentpunkten, Nettopreisänderungen  wirkten
sich mit einem  Prozentpunkt positiv auf  die Umsatzentwicklung  aus.
Der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stärkere US-Dollar  schmälerte
die   zugrunde   liegende    Geschäftsexpansion   jedoch   um    acht
Prozentpunkte. 

Das operative Ergebnis  erhöhte sich  um 1% auf  USD 7,3  Milliarden.
Bereinigt  um  Währungseffekte,   ausserordentliche  Positionen   und
Abschreibungen auf immateriellen  Vermögenswerten in beiden  Perioden
stieg  das   operative  Ergebnis   jedoch   um  11%.   Die   Division
Pharmaceuticals  mit   ihrer  8%igen   Verbesserung  des   operativen
Ergebnisses  sowie  Produktivitätssteigerungen  in  allen  Divisionen
lieferten die  Mittel für  eine  Geschäftsexpansion und  liessen  die
operative Gewinnmarge des Konzerns um 0,2 Prozentpunkte auf 23,4% des
Nettoumsatzes steigen. 

Wegen  der  Finanzierungskosten  für  Alcon,  stark  zurückgegangener
Gewinne aus den Investitionen in  Roche und Alcon im dritten  Quartal
2009 sowie aufgrund eines  höheren Steuersatzes verringerte sich  der
Reingewinn um 8% auf USD 6,1 Milliarden. Der unverwässerte Gewinn pro
Aktie  ging  in   den  ersten   neun  Monaten   2009  gegenüber   dem
Vorjahreszeitraum von USD 2,93 auf USD 2,69 zurück. 

Drittes Quartal
Mit einem Nettumsatzwachstum von 7%  in lokalen Währungen im  dritten
Quartal konnte Novartis die  starke zugrunde liegende Dynamik  dieses
Jahres fortsetzen.  Ungünstige  Wechselkursveränderungen  schmälerten
das Wachstum jedoch um vier  Prozentpunkte, so dass der  ausgewiesene
Nettoumsatz nur um 3% auf  USD 11,1 Milliarden anstieg. Die  Division
Pharmaceuticals (+11% in  lokalen Währungen)  führte die  Performance
an, gefolgt  von  den  Divisionen Consumer  Health  (+5%  in  lokalen
Währungen)  und  Sandoz  (+4%   in  lokalen  Währungen),  die   trotz
schwieriger Marktbedingungen  Zuwächse in  Lokalwährungen  erzielten.
Deutlich  niedrigere  Verkäufe  von  H5N1-Pandemieimpfstoffen  (gegen
Vogelgrippe)  im  Jahr  2009  führten  zu  einem  Umsatzrückgang  der
Division Vaccines and Diagnostics (-16% in lokalen Währungen). 

Das operative Ergebnis wuchs um 13% auf USD 2,6 Milliarden, wobei die
operative Gewinnmarge dank Margenverbesserungen bei  Pharmaceuticals,
Sandoz und  Consumer  Health  um  2,1  Prozentpunkte  auf  23,8%  des
Nettoumsatzes       stieg.       Bereinigt       um        ungünstige
Wechselkursveränderungen,    ausserordentliche     Positionen     und
Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten verbesserte sich das
operative Ergebnis um 9%. 

Der Reingewinn erhöhte sich um 1% auf USD 2,1 Milliarden. Die  13%ige
Verbesserung  des  operativen  Konzernergebnisses  wurde   weitgehend
kompensiert durch  einen Verlust  aus assoziierten  Gesellschaften  -
wegen Aufwendungen von USD 189 Millionen für die Restrukturierung von
Genentech durch Roche sowie  die Wertminderung eines Forschungs-  und
Entwicklungsprojekts von Alcon - durch höhere Finanzierungskosten und
einen höheren Steuersatz. Dadurch stieg der unverwässerte Gewinn  pro
Aktie  gegenüber  dem   Vorjahresquartal  von   USD  0,92   lediglich
geringfügig auf USD 0,93. 

Langfristige Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen führen zum
Erfolg
Novartis profitiert von langfristigen, konsequenten Investitionen  in
Innovationen und  hat  im Lauf  dieses  Jahres bereits  mehr  als  30
bedeutende    Zulassungsgenehmigungen    erhalten    und    deutliche
Fortschritte in der Forschungs- und Entwicklungspipeline erzielt. 

Wichtige Zulassungen  betreffen  das  Krebsmedikament  Afinitor,  das
Kombinationspräparat    Valturna     gegen     Bluthochdruck,     das
Biotechnologie-Medikament          Ilaris           und           die
H1N1-Pandemiegrippeimpfstoffe.  Die  Pipeline   im  Spätstadium   der
Entwicklung macht ebenfalls  rasante Fortschritte. So  wird in  Kürze
mit  der   europäischen  Zulassungsgenehmigung   für  QAB149   (COPD)
gerechnet,  und   im   September   2009   wurden   weitere   positive
Phase-III-Daten zu  FTY720  (MS) veröffentlicht,  die  das  Potenzial
dieses Medikaments bekräftigten. 

Die Forschungs- und  Entwicklungsinvestitionen ergänzen zudem  andere
strategische Initiativen. So  verfolgt Novartis das  Ziel, mit  einem
fokussierten  Portfolio,   das   auf   ein   breites   Spektrum   von
gesundheitlichen  Bedürfnissen  ausgerichtet  ist,  ein   langfristig
nachhaltiges   Wachstum   zu   erzielen.   Neben   Investitionen   in
Innovationen stärkt das Unternehmen selektiv seine Geschäftsbereiche,
expandiert   in    wachstumsstarke   Märkte    und   optimiert    die

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 22, 2009 01:01 ET (05:01 GMT)

DJ HUGIN NEWS/Novartis verzeichnet in den ersten -2-

organisatorische Effizienz. 

Die Hochwachstumsmärkte tragen zunehmend zur Geschäftsexpansion  bei.
So stieg der Nettoumsatz der  sechs führenden Schwellenländer in  den
ersten neun Monaten  2009 in  lokalen Währungen  um 16%  auf USD  2,8
Milliarden,  wobei  sich  ein   negativer  Einfluss  der   weltweiten
Wirtschaftslage bisher nur begrenzt bemerkbar macht. In diesen  sechs
Märkten - Brasilien, China, Indien, Russland, Südkorea und der Türkei
-  erwirtschaftete   der   Konzern   im   Berichtszeitraum   9%   des
Nettoumsatzes. 

Neue   Produkte   verjüngen   die   Division   Pharmaceuticals    und
positionieren Novartis als  eines der wachstumsstärksten  Unternehmen
der  Branche.  Mit  einem  dynamischen  Wachstum  (+88%  in   lokalen
Währungen) erzielten die jüngst  eingeführten Produkte in den  ersten
neun Monaten  2009 einen  Nettoumsatz von  USD 3,3 Milliarden.  Damit
steigerten  sie   ihren   Anteil   am   Nettoumsatz   gegenüber   dem
Vorjahreszeitraum von 9% auf 16%. Die 2009 neu zugelassenen  Produkte
wie  Afinitor  und  Ilaris  dürften  die  Geschäftsexpansion   weiter
vorantreiben.  Die  Tatsache,  dass   in  Japan  2009  bereits   fünf
Medikamente neu zugelassen wurden - Tasigna, Xolair, Co-Dio, Lucentis
und  Rasilez  -   wird  die   Dynamik  in   diesem  wichtigen   Markt
voraussichtlich beschleunigen. 

Nach den entsprechenden Zulassungsgenehmigungen in den USA und Europa
begann Vaccines and Diagnostics in der letzten Septemberwoche mit der
Auslieferung von Impfstoffen  gegen den neuen  H1N1-Grippevirenstamm.
Die gross  angelegte Antigenherstellung  wird an  allen  europäischen
Standorten fortgesetzt. Bis Ende 2009 sollen voraussichtlich rund  90
bis 120 Millionen  Dosen produziert  werden, die  im vierten  Quartal
einen Nettoumsatzbeitrag von rund USD 400 bis 700 Millionen ausmachen
dürften. Ausserdem konnte Novartis  Anfang Oktober die Lieferung  von
27 Millionen Impfdosen  gegen saisonale Grippe  für den US-Markt  vor
dem ursprünglich  geplanten  Termin  abschliessen,  um  eine  frühere
Impfung zu ermöglichen. 

Sandoz  schloss  im  September  die  Übernahme  des  Spezialgeschäfts
injizierbarer Generika von EBEWE Pharma  für EUR 0,8 Milliarden  (USD
1,2 Milliarden) ab.  Damit schuf das  Unternehmen eine neue,  globale
Wachstumsplattform und verbesserte  den Zugang zu  Krebsmedikamenten.
Diese  Akquisition  wird  die  Expansion  im  wachstumsstarken  Markt
injizierbarer  Arzneimittel  weiter  vorantreiben  und  stellt   eine
wichtige Erweiterung des  Portfolios von Sandoz  dar. Darüber  hinaus
kann sich der  Produktionsstandort in Wilson,  North Carolina  (USA),
nach dem erfolgreichen  Abschluss einer Inspektion  durch die FDA  im
dritten  Quartal  2009  erneut  auf  die  Einführung  neuer  Produkte
konzentrieren. 

Die Division  Consumer Health  bereitet in  den USA  gegenwärtig  die
baldige Markteinführung von  Prevacid 24HR  vor. Dies  ist die  erste
rezeptfrei     erhältliche      Version      dieses      ursprünglich
verschreibungspflichtigen  Medikaments  gegen  Sodbrennen  und   eine
wichtige Ergänzung des  derzeitigen Portfolios der  Division, das  15
globale Marken  mit Jahresumsätzen  von mehr  als USD  100  Millionen
umfasst. Novartis  beabsichtigt,  Prevacid  24HR zu  einer  der  fünf
führenden rezeptfreien  Marken  in  den  USA  aufzubauen,  wo  dieser
Protonpumpenhemmer dreijährige Marktexklusivität geniesst. 

Konzernausblick
(Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse) 

Novartis erwartet  für  das  Gesamtjahr 2009  eine  starke  operative
Performance    und    rechnet    auf    Konzernebene    mit     einem
Nettoumsatzwachstum   im   hohen   einstelligen   Prozentbereich   in
Lokalwährungen - selbst unter Ausschluss der im vierten Quartal  2009
erwarteten  Verkäufe  von   H1N1-Pandemiegrippeimpfstoffen.  In   der
Division Pharmaceuticals  wird  2009  eine  Nettoumsatzsteigerung  im
zweistelligen Prozentbereich  in Lokalwährungen  erwartet. Auch  ohne
den Beitrag der  H1N1-Pandemiegrippeimpfstoffe dürften das  operative
Ergebnis  und  der  Reingewinn  2009  bei  konstanten   Wechselkursen
Rekordwerte erreichen. In  den ausgewiesenen  Ergebnissen könnte  das
Wachstum durch währungsbedingte Verluste jedoch erheblich geschmälert
werden. 

GESCHÄFTSÜBERSICHT 

Neun Monate bis 30. September 

Nettoumsatz 

                                 9 Monate 9 Monate Veränderung in %
                                     2009     2008
                                                          in lokalen
                                 Mio. USD Mio. USD in USD  Währungen
Pharmaceuticals                    20 765   19 901      4         11
Vaccines and Diagnostics            1 037    1 268    -18        -13
Sandoz                              5 350    5 753     -7          4
Consumer Health - fortzuführende
Geschäftsbereiche                   4 189    4 460     -6          3
Nettoumsatz aus fortzuführenden
Geschäftsbereichen                 31 341   31 382      0          8 

Pharmaceuticals: USD 20,8 Milliarden (+4%, +11% in lokalen Währungen)
Dank  rasanter  Expansion  der  jüngst  eingeführten  Produkte  sowie
zweistelliger Wachstumsraten in allen Regionen erzielte die  Division
Pharmaceuticals  in  lokalen  Währungen  eine  anhaltend   dynamische
Performance. Die  weltweite Markteinführung  der neuen  Produkte  wie
Lucentis,  Exforge,  Exjade,  Exelon  Pflaster,  Aclasta/Reclast  und
Rasilez/Tekturna  verjüngt  derzeit  das  Portfolio  und  sorgte   im
Berichtszeitraum für einen Nettoumsatzbeitrag von USD 3,3 Milliarden.
Die genannten  Produkte steigerten  ihren Anteil  am Nettoumsatz  der
Division  gegenüber  2008   von  9%  auf   16%  und  steuerten   acht
Prozentpunkte   zur   Wachstumsrate   der   Division   von   11%   in
Lokalwährungen bei. 

Alle Therapiegebiete  verzeichneten  zweistellige  Wachstumsraten  in
Lokalwährungen.  Das  Wachstum  des  grössten  Therapiebereichs,  der
Onkologie (USD 6,5  Milliarden, +13% in  lokalen Währungen),  beruhte
auf der  Umsatzentwicklung von  Glivec/Gleevec (USD  2,9  Milliarden,
+12% in  lokalen  Währungen),  Femara (USD  925  Millionen,  +16%  in
lokalen Währungen) und  Exjade (USD  469 Millionen,  +30% in  lokalen
Währungen).   Wachstumsträger   des   strategischen   Bereichs    der
Herz-Kreislauf- und Stoffwechselmedikamente (USD 5,4 Milliarden, +12%
in lokalen Währungen)  waren die neuen  Medikamente Exforge (USD  475
Millionen)  und  Rasilez/Tekturna  (USD  202  Millionen)  sowie   das
führende  Produkt  Diovan  (USD   4,4  Milliarden,  +5%  in   lokalen
Währungen). Das Diabetesmedikament Galvus (USD 115 Millionen)  konnte
in  einigen   europäischen,  lateinamerikanischen   und   asiatischen
Schlüsselmärkten die Konkurrenz  übertreffen. Der Bereich  Neurologie
und Augenheilmittel (USD 3,3  Milliarden, +13% in lokalen  Währungen)
profitierte vor  allem  von  Lucentis  (USD 858  Millionen,  +48%  in
lokalen Währungen) und  Exelon (USD  687 Millionen,  +24% in  lokalen
Währungen). 

Sowohl in Europa (USD 7,6 Milliarden, +11% in lokalen Währungen)  als
auch in Lateinamerika und Kanada (USD 1,8 Milliarden, +14% in lokalen
Währungen) verzeichnete die Division eine starke Performance. Auch in
den USA  (USD  7,1  Milliarden, +10%  in  lokalen  Währungen)  wurden
Zuwächse erzielt,  und  Japan (USD  2,2  Milliarden, +9%  in  lokalen
Währungen) profitierte  von der  Einführung  neuer Produkte.  In  den
sechs führenden Schwellenländern Brasilien, China, Indien,  Russland,
Südkorea  und  der  Türkei  (USD  1,8  Milliarden,  +19%  in  lokalen
Währungen) wurde der erfolgreiche Wachstumskurs fortgesetzt. 

Vaccines and Diagnostics: USD 1,0  Milliarden (-18%, -13% in  lokalen
Währungen)
Hauptursachen für  den  Umsatzrückgang  waren die  im  Vergleich  zum
Vorjahreszeitraum    stark    zurückgegangenen    Lieferungen     von
H5N1-Pandemieimpfstoffen gegen Vogelgrippe  sowie geringere  Verkäufe
von  Impfstoffen  gegen   Frühsommer-Meningoenzephalitis  (FSME)   in
Europa.   Die   Umsätze   saisonaler   Grippeimpfstoffe   gingen   im
Berichtszeitraum vor  allem  aufgrund  des  Preisdrucks  in  den  USA
zurück. 

Sandoz: USD 5,4 Milliarden (-7%, +4% in lokalen Währungen)
Sandoz erzielte in allen drei Quartalen  2009 ein Wachstum von 4%  in
lokalen Währungen, während der  Nettoumsatz im Vorjahreszeitraum  nur
1% in  lokalen  Währungen gestiegen  war.  In Deutschland  wuchs  das
Retailgeschäft  (+5%  in  lokalen  Währungen)  trotz  des   insgesamt
schrumpfenden Marktes und erreichte einen Marktanteil von 29%.  Dabei
konnten die Neueinführungen die Einbussen durch Rabattausschreibungen
einiger gesetzlicher Krankenversicherungen wettmachen. Im US-Geschäft
mit Retail-Generika und Biosimilars (+1%) wurden im  Berichtszeitraum
18 Neueinführungen (gegenüber  17  im Gesamtjahr  2008)  verzeichnet.
Volumensteigerungen  wurden  jedoch   durch  Preiserosion   teilweise
aufgehoben. In  anderen Regionen  konnten die  Umsätze gegenüber  dem
Vorjahr gesteigert werden,  allen voran in  der Region  Asien/Pazifik
(+20% in  lokalen Währungen),  die vom  Wachstum in  China und  Japan
profitierte. 

Consumer Health: USD 4,2 Milliarden (-6%, +3% in lokalen Währungen)
Die   Geschäftseinheit   CIBA    Vision   erwies    sich   als    das
wachstumsstärkste  Kontaktlinsen-  und  Linsenpflegeunternehmen   der
Branche. Die Einheit  profitierte von der  Expansion neuer  Produkte,
die das  solide Wachstum  in  lokalen Währungen  beschleunigten.  Die

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 22, 2009 01:01 ET (05:01 GMT)

DJ HUGIN NEWS/Novartis verzeichnet in den ersten -3-

Geschäftseinheit Animal Health wuchs schneller als der  entsprechende
Weltmarkt  und  eroberte  in  den  USA  neue  Anteile  am  Markt  für
Parasitenbekämpfungsmittel.  Die  Geschäftseinheit  OTC  erzielte  im
bisherigen Jahresverlauf  eine zunehmend  positive zugrunde  liegende
Performance. 

Operatives Ergebnis 

                            9 Monate 2009  9 Monate 2008  Veränderung
                                     % des          % des
                             Mio.   Netto-  Mio.   Netto-
                              USD umsatzes   USD umsatzes           %
Pharmaceuticals             6 486     31,2 6 017     30,2           8
Vaccines and Diagnostics     -211             52      4,1
Sandoz                        850     15,9   884     15,4          -4
Consumer Health -
fortzuführende
Geschäftsbereiche             809     19,3   858     19,2          -6
Nettoergebnis Corporate      -589           -527
Operatives Ergebnis aus
fortzuführenden
Geschäftsbereichen          7 345     23,4 7 284     23,2           1 

Pharmaceuticals: USD 6,5 Milliarden (+8%)
Das operative Ergebnis stieg um 8% und damit deutlich stärker als der
Umsatz.  Unter   Ausschluss  von   negativen  Währungseffekten   (-10
Prozentpunkte)  und  Sonderpositionen  (+2 Prozentpunkte)  in  beiden
Perioden stieg das operative Ergebnis sogar um 16%. Der  zweistellige
Umsatzanstieg sowie Produktivitätssteigerungen von  mehr als USD  700
Millionen  im  Berichtszeitraum   beschleunigten  das  Wachstum   des
operativen  Ergebnisses.  Sie  ermöglichten  ausserdem   massgebliche
Investitionen in  die  Einführung  neuer  Produkte  sowie  verstärkte
Investitionen in Onkologieprojekte -  insbesondere Afinitor - und  in
ausgewählte Wachstumsmärkte  wie  etwa China.  Die  Aufwendungen  für
Marketing und Verkauf gingen gegenüber der Vorjahresperiode von 30,0%
auf 29,0%  des Nettoumsatzes  zurück  und unterstützten  die  globale
Einführung  einiger  neuer  Produkte  wie  Galvus,  Exelon  Pflaster,
Rasilez/Tekturna  und  Afinitor.   Investitionen  in  Forschung   und
Entwicklung  beliefen   sich  im   laufenden  Jahr   auf  20,3%   des
Nettoumsatzes, obwohl  zehn neue,  2009 gestartete  Phase-III-Studien
unterstützt werden. In der Vorjahresperiode (21,3% des Nettoumsatzes)
war ein  ausserordentlicher Aufwand  von USD  223 Millionen  für  die
Abschreibung  des  eingestellten  Entwicklungsprojekts  mit  Aurograb
angefallen. 

Vaccines and Diagnostics: USD -211 Millionen
Das operative Kernergebnis (unter Ausschluss von Sonderpositionen und
Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten) sank gegenüber  der
Vorjahresperiode von USD  254 Millionen auf  USD 66 Millionen.  Unter
anderem   wurden    Investitionen    in   klinische    Studien    mit
H1N1-Pandemieimpfstoffen und in Projekte mit Meningitisimpfstoffen in
späten Entwicklungsstadien getätigt.  Im Berichtszeitraum fiel  durch
einen Rechtsfall ein ausserordentlicher Aufwand von USD 45  Millionen
an, während im Vorjahreszeitraum ein ausserordentlicher  Lizenzertrag
für Diagnostika von USD 49 Millionen verbucht worden war. 

Sandoz: USD 850 Millionen (-4%)
Sandoz erzielte eine starke  Performance und steigerte das  operative
Ergebnis bei konstanten Wechselkursen um 8%, was  Volumensteigerungen
in wichtigen  Märkten  sowie  erheblichen  Produktivitätsgewinnen  zu
verdanken war. Diese Gewinne wurden in den ausgewiesenen  Ergebnissen
jedoch durch negative  Währungseffekte (-12  Prozentpunkte) mehr  als
aufgehoben.  Durch  die  Initiative  "Project  Compete"  konnten  die
Funktionskosten im Vergleich zur Vorjahresperiode gesenkt werden,  so
dass die operative  Gewinnmarge um  0,5 Prozentpunkte  auf 15,9%  des
Nettoumsatzes stieg. 

Consumer Health: USD 809 Millionen (-6%)
Dank  Produktivitätssteigerungen  verbesserte   sich  das   operative
Ergebnis bei  konstanten  Wechselkursen  um  9%  und  übertraf  damit
deutlich das  Umsatzwachstum  von  3%  in  lokalen  Währungen.  Diese
Gewinne wurden jedoch durch ungünstige Wechselkursveränderungen  (-15
Prozentpunkte) mehr als aufgehoben. 

Nettoergebnis Corporate
Der Nettoaufwand von Corporate erhöhte  sich vor allem wegen  höherer
Aufwendungen für die Altersvorsorge. 

Drittes Quartal 

Nettoumsatz 

                              3. Quartal 3. Quartal Veränderung in %
                                    2009       2008
                                                           in lokalen
                                Mio. USD   Mio. USD in USD  Währungen
Pharmaceuticals                    7 217      6 709      8         11
Vaccines and Diagnostics             543        666    -18        -16
Sandoz                             1 850      1 899     -3          4
Consumer Health -
fortzuführende
Geschäftsbereiche                  1 476      1 473      0          5
Nettoumsatz aus
fortzuführenden
Geschäftsbereichen                11 086     10 747      3          7 

Pharmaceuticals: USD 7,2 Milliarden (+8%, +11% in lokalen Währungen)
Dank der  rasanten  Expansion  der  neuen  Produkte  und  anhaltender
Beiträge wichtiger Märkte konnte die Division das dynamische Wachstum
im dritten Quartal 2009 fortsetzen. Die jüngst eingeführten  Produkte
erzielten im  dritten  Quartal 2009  einen  Nettoumsatz von  USD  1,3
Milliarden. Damit  steigerten sie  ihren  Anteil am  Nettoumsatz  der
Division gegenüber dem Vorjahresquartal von 11% auf 18%. Diese  neuen
Produkte sind zudem für  neun Prozentpunkte des  Nettoumsatzwachstums
von 11% in lokalen Währungen im dritten Quartal 2009 verantwortlich. 

Sämtliche Therapiegebiete erzielten ein kräftiges zugrunde  liegendes
Wachstum. Der Onkologiebereich (USD  2,3 Milliarden, +11% in  lokalen
Währungen)   profitierte   von   den   ersten   Umsätzen   aus    der
Markteinführung  von  Afinitor  in  den  USA,  während  Exforge   und
Rasilez/Tekturna den  strategischen Bereich  der Herz-Kreislauf-  und
Stoffwechselmedikamente  (USD   1,8   Milliarden,  +9%   in   lokalen
Währungen) stärkten.  Auch  das  Diabetesmedikament  Galvus  (USD  50
Millionen)   setzte   seine   dynamische   Performance   in   Europa,
Lateinamerika  und   Asien   fort.   Der   Bereich   Neurologie   und
Augenheilmittel  (USD 1,2  Milliarden,  +18%  in  lokalen  Währungen)
erzielte mit Lucentis (USD 335 Millionen, +60% in lokalen  Währungen)
und Exelon (USD  251 Millionen,  +23% in  lokalen Währungen)  rasante
Zuwächse. 

Die  Geschäfte  in  Europa  (USD  2,6  Milliarden,  +9%  in   lokalen
Währungen) wie auch in Lateinamerika  und Kanada (USD 645  Millionen,
+17% in lokalen Währungen) sowie in den USA (USD 2,4 Milliarden, +10%
in lokalen  Währungen)  trugen  massgeblich  zum  Wachstum  bei.  Die
Umsatzbeiträge der 2009  neu eingeführten Produkte  sorgten für  eine
Expansion des Geschäfts in Japan  (USD 773 Millionen, +8% in  lokalen
Währungen).  In  den  sechs   führenden  Schwellenländern  (USD   639
Millionen,  +12%  in  lokalen  Währungen)  wurden  weitere   Zuwächse
verzeichnet, vor allem in China und der Türkei. 

Vaccines and Diagnostics:  USD 543 Millionen  (-18%, -16% in  lokalen
Währungen)
Bis Anfang  Oktober 2009  wurden rund  27 Millionen  Impfdosen  gegen
saisonale Grippe  für die  Saison  2009/2010 in  den USA  und  Europa
ausgeliefert, wobei der  Nettoumsatz pro  Dosis vor  allem wegen  des
Preisdrucks  in  den  USA   gegenüber  der  Vorjahresperiode   leicht
zurückging. Grössere Lieferungen  von Tollwut- und  Kinderimpfstoffen
trugen dazu bei, den erheblichen Umsatzrückgang im Jahr 2009 bei  den
H5N1-Pandemieimpfstoffen gegen  Vogelgrippe  teilweise  wettzumachen.
Für die Ende  September ausgelieferten  H1N1-Pandemiegrippeimpfstoffe
wurde im  dritten  Quartal  2009  ein  Nettoumsatz  von  rund  USD 17
Millionen verbucht. 

Sandoz: USD 1,9 Milliarden (-3%, +4% in lokalen Währungen)
In den  wichtigsten Märkten  erzielte die  Generikadivision dank  der
Einführung neuer Produkte und verstärkter Vermarktungsaktivitäten ein
solides zugrunde liegendes Wachstum. Das Retailgeschäft  verzeichnete
in Deutschland (+8% in lokalen Währungen), Westeuropa (+6% in lokalen
Währungen) und der  Region Asien/Pazifik (+9%  in lokalen  Währungen)
die  beste  Performance.   In  den  USA   konnte  das  Geschäft   mit
Retail-Generika und  Biosimilars (+5%)  im dritten  Quartal 2009  zum
zweiten Mal in Folge eine Steigerung des Nettoumsatzes gegenüber  dem
Vorjahresquartal vorweisen,  was  der Einführung  neuer  Produkte  zu
verdanken war. Dazu gehörte  unter anderem die erste  Markteinführung
einer generischen Version von  Tacrolimus (Prograf®). In Mittel-  und
Osteuropa wurden  kräftige Zuwächse  erzielt, die  Ergebnisse  wurden
jedoch durch schwierige Marktbedingungen gedämpft. 

Consumer Health: USD 1,5 Milliarden (0%, +5% in lokalen Währungen)
Dank der Beiträge aller Geschäftseinheiten erzielte die Division  die
stärkste  zugrunde  liegende  Quartals-Performance  seit  dem  ersten
Quartal 2008.  CIBA  Vision  eroberte  mit  neuen  Produkten  weitere
Marktanteile,  während  die  Expansion  bei  Animal  Health  auf  der
Geschäftsentwicklung  in  den  USA  und  Lateinamerika  beruhte.  Die
Geschäftseinheit OTC gewann dank  starker Nachfrage nach Husten-  und
Erkältungsmedikamenten an Dynamik. 

Operatives Ergebnis 

                          3. Quartal 2009 3. Quartal 2008 Veränderung
                                    % des           % des
                            Mio.   Netto-   Mio.   Netto-

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 22, 2009 01:01 ET (05:01 GMT)

DJ HUGIN NEWS/Novartis verzeichnet in den ersten -4-

                             USD umsatzes    USD umsatzes           %
Pharmaceuticals            2 211     30,6  1 743     26,0          27
Vaccines and Diagnostics      23      4,2    180     27,0         -87
Sandoz                       312     16,9    293     15,4           6
Consumer Health -
fortzuführende
Geschäftsbereiche            303     20,5    292     19,8           4
Nettoergebnis Corporate     -215            -173
Operatives Ergebnis aus
fortzu-
führenden
Geschäftsbereichen         2 634     23,8  2 335     21,7          13 

Pharmaceuticals: USD 2,2 Milliarden (+27%)
Das operative  Ergebnis  verbesserte  sich um  27%  und  wuchs  damit
deutlich  stärker   als  der   Umsatz.  Auch   nach  Bereinigung   um
Währungseffekte  (-6   Prozentpunkte)   und   Sonderpositionen   (+17
Prozentpunkte) in  beiden Perioden  stieg das  operative Ergebnis  um
16%. Die  kräftige  zugrunde liegende  Geschäftsexpansion  mit  einer
Nettoumsatzsteigerung   von   11%   in   lokalen   Währungen    sowie
Produktivitätsgewinne  sorgten  für  diesen  Anstieg  des  operativen
Ergebnisses   und   ermöglichten   beträchtliche   Investitionen   in
Neueinführungen,  wichtige   Entwicklungsprojekte  und   geografische
Expansion. Die  Aufwendungen  für  Marketing und  Verkauf  sanken  im
dritten  Quartal   2009   um   1,4  Prozentpunkte   auf   27,8%   des
Nettoumsatzes. Die Forschungs-  und Entwicklungsinvestitionen  gingen
2009 gegenüber dem  Vorjahresquartal, in  dem ein  ausserordentlicher
Aufwand   von    USD    223   Millionen    für    das    eingestellte
Entwicklungsprojekt mit Aurograb angefallen war, um 3,7 Prozentpunkte
auf 19,7% des Nettoumsatzes zurück. 

Vaccines and Diagnostics: USD 23 Millionen
Hauptursachen für  den  Rückgang  des  operativen  Ergebnisses  waren
geringere Beiträge  der  H5N1-  und  saisonalen  Grippeimpfstoffe  im
dritten Quartal 2009  sowie Investitionen in  H1N1-Pandemieimpfstoffe
und  Studien   mit  Meningitisimpfstoffen   in  der   Spätphase   der
Entwicklung. Unter Ausschluss  von ausserordentlichen Positionen  und
Abschreibungen auf immateriellen  Vermögenswerten sank das  operative
Kernergebnis gegenüber dem  Vorjahreszeitraum von  USD 258  Millionen
auf USD 102 Millionen. 

Sandoz: USD 312 Millionen (+6%)
Produktivitätssteigerungen im Marketing  und im  Einkauf sorgten  für
eine  Verbesserung   des   operativen  Ergebnisses   bei   konstanten
Wechselkursen um 18% und  unterstützten strategische Forschungs-  und
Entwicklungsinvestitionen. Dabei wurden die Auswirkungen  ungünstiger
Wechselkursveränderungen (-11  Prozentpunkte)  in  den  ausgewiesenen
Ergebnissen mehr als wettgemacht.  Infolgedessen stieg die  operative
Gewinnmarge um 1,5 Prozentpunkte auf 16,9% des Nettoumsatzes. 

Consumer Health: USD 303 Millionen (+4%)
Produktivitätssteigerungen  in   der  Lieferkette   und  in   anderen
Bereichen   trugen    zur    Finanzierung   von    Forschungs-    und
Entwicklungsinitiativen bei  und unterstützten  die Einführung  neuer
Produkte in  allen Geschäftseinheiten.  Bei konstanten  Wechselkursen
stieg das operative Ergebnis um 14% und wuchs damit deutlich  stärker
als der  Umsatz  in  lokalen  Währungen.  Die  operative  Gewinnmarge
verbesserte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 20,5% des Nettoumsatzes. 

Nettoergebnis Corporate
Vor  allem  aufgrund  höherer  Aufwendungen  für  Altersvorsorge  und
Versicherungen  stieg  der  Nettoaufwand  von  Corporate  im  dritten
Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um USD 42 Millionen.
FINANZÜBERSICHT 

Neun Monate bis 30. September und drittes Quartal 

                        9 Monate 9 Monate Verän- 3. Qu. 3. Qu. Verän-
                            2009     2008 derung   2009   2008 derung
                            Mio.     Mio.          Mio.   Mio.
                             USD      USD      %    USD    USD      %
Operatives Ergebnis aus
fortzu-
führenden
Geschäftsbereichen         7 345    7 284      1  2 634  2 335     13
Ertrag aus assoziierten
Gesellschaften               186      344    -46    -21     88   -124
Finanzertrag                  94      326    -71     51     93    -45
Zinsaufwand                 -395     -214     85   -173    -96     80
Steuern                   -1 099   -1 084      1   -379   -338     12
Reingewinn aus
fortzuführenden
Geschäftsbereichen         6 131    6 656     -8  2 112  2 082      1
Reingewinn aus
aufgegebenen
Geschäftsbereichen                     28                   19
Total Reingewinn           6 131    6 684     -8  2 112  2 101      1 

Ertrag aus assoziierten Gesellschaften
Ausserordentliche Aufwendungen von  insgesamt USD  189 Millionen  für
Massnahmen bei Roche und Alcon  hatten im dritten Quartal 2009  einen
Verlust aus  assoziierten Gesellschaften  von  USD 21  Millionen  zur
Folge. Im  Vorjahreszeitraum  war  dagegen  ein  Ertrag  von  USD  88
Millionen   verzeichnet    worden.    Im   Zusammenhang    mit    dem
Restrukturierungsaufwand von Roche  für die  Übernahme von  Genentech
wurde ein ausserordentlicher  Aufwand von USD  97 Millionen  erfasst.
Zudem wurde  eine Wertminderung  von  USD 92  Millionen  vorgenommen,
nachdem Alcon  ein pharmazeutisches  Entwicklungsprojekt  eingestellt
hatte. Infolge  dieser  Faktoren  ging der  Ertrag  aus  assoziierten
Gesellschaften in den ersten neun Monaten 2009 stark zurück und  sank
gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 um 46% auf USD 186 Millionen. 

Nettofinanzergebnis
Nach der Emission von US-Dollar- und Euro-Anleihen im ersten Halbjahr
2009 stieg der Zinsaufwand im dritten Quartal 2009 um 80% auf USD 173
Millionen.  Gleichzeitig   sank   der   Finanzertrag   aufgrund   von
niedrigeren  Renditen  und  Währungsverlusten  um  45%  auf  USD   51
Millionen. Infolge  der  Emission  von Anleihen  nach  Übernahme  der
25%-Beteiligung an  Alcon Mitte  2008 stieg  der Zinsaufwand  in  den
ersten  neun  Monaten  2009  um  85%  auf  USD  395  Millionen;   der
Finanzertrag sank um 71% auf USD 94 Millionen. 

Steuern
In den ersten  neun Monaten und  im dritten Quartal  2009 betrug  der
Steuersatz (Prozentsatz der Steuern  auf dem Vorsteuergewinn)  15,2%.
Damit entsprach er den  Erwartungen für das  Gesamtjahr und lag  über
dem   Steuersatz   von   14,0%    in   den   beiden    entsprechenden
Vorjahresperioden. 

Reingewinn aus fortzuführenden Geschäftsbereichen
Der Anstieg  des  operativen Ergebnisses  wurde  in den  ersten  neun
Monaten  2009  durch   höhere  finanzielle  Aufwendungen,   geringere
Beiträge aus assoziierten Gesellschaften und einen höheren Steuersatz
mehr als aufgehoben. Infolgedessen verringerte sich der Reingewinn um
8% auf USD  6,1 Milliarden.  Bei konstanten  Wechselkursen stieg  der
Reingewinn gegenüber  dem Vergleichszeitraum  2008 jedoch  um 2%.  Im
dritten  Quartal  2009  stieg  der  Reingewinn  um  1%  auf  USD  2,1
Milliarden, da  die zweistellige  Geschäftsexpansion durch  dieselben
nicht-operativen Faktoren beeinträchtigt wurde. 

Unverwässerter Gewinn pro Aktie
Der unverwässerte Gewinn pro  Aktie ging in  den ersten neun  Monaten
2009 im  Vergleich zur  Vorjahresperiode von  USD 2,93  auf USD  2,69
zurück. Im dritten Quartal stieg  der unverwässerte Gewinn pro  Aktie
gegenüber dem Vorjahresquartal von USD 0,92 auf USD 0,93. 

Bilanz
Die Bilanzsumme per  Ende des dritten  Quartals 2009 stieg  gegenüber
dem Jahresende 2008 von USD 78,3 Milliarden auf USD 90,7  Milliarden.
Zurückzuführen war  dies  vor  allem  auf  Erlöse  aus  den  jüngsten
Anleihenemissionen, die  in  Form von  Barmitteln  und  Wertschriften
gehalten werden, sowie auf immaterielle Vermögenswerte, die durch die
Übernahme des  Spezialgeschäfts  generischer Arzneimittel  von  EBEWE
Pharma im September 2009 erworben wurden. 

Das Eigenkapital des  Konzerns stieg  per Ende  des dritten  Quartals
2009 gegenüber dem Jahresende  2008 von USD  50,4 Milliarden auf  USD
53,3  Milliarden.  Der   Reingewinn  von  USD   6,1  Milliarden   und
Umrechnungsgewinne von USD 0,9 Milliarden im Berichtszeitraum konnten
die  im  ersten  Quartal  2009  erfolgte  Dividendenausschüttung  von
USD 3,9 Milliarden sowie versicherungsmathematische Verluste von  USD
0,8 Milliarden  aus  leistungsorientierten  Vorsorgeplänen  mehr  als
wettmachen. 

Aufgrund der Emission  einer Anleihe  von USD 5  Milliarden (in  zwei
Tranchen) in  den USA  im ersten  Quartal und  der Platzierung  einer
Anleihe  von  EUR  1,5  Milliarden  im  zweiten  Quartal  stieg   der
Verschuldungsgrad (Debt/Equity  Ratio)  des  Konzerns  per  Ende  des
dritten Quartals 2009  gegenüber dem Jahresende  2008 von 0,15:1  auf
0,27:1.  Die  Finanzverbindlichkeiten   des  Konzerns  von   USD 14,4
Milliarden  per  30.  September  2009  bestanden  aus   kurzfristigen
Verbindlichkeiten  von   USD   5,7   Milliarden   und   langfristigen
Verbindlichkeiten von USD 8,7 Milliarden. 

Die Gesamtliquidität erhöhte sich  gegenüber dem Jahresende 2008  von
USD 6,1 Milliarden auf USD 14,2 Milliarden am 30. September 2009  und
stieg damit auf mehr als das Doppelte. Ursachen dafür waren zum einen
der   sich   verbessernde    Free   Cashflow   aus    fortzuführenden
Geschäftsbereichen (vor Dividenden), der  in den ersten neun  Monaten
2009 um  20% auf  USD 6,1  Milliarden anstieg,  und zum  anderen  die
Erlöse   aus    den   Anleihenemissionen.    Die    Nettoverschuldung
(Finanzverbindlichkeiten abzüglich  liquider Mittel)  sank  gegenüber
dem 31. Dezember 2008 von USD 1,2 Milliarden auf USD 0,2 Milliarden. 

Die  Kreditagenturen   liessen  ihre   Ratings  für   Novartis   2009

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 22, 2009 01:01 ET (05:01 GMT)

DJ HUGIN NEWS/Novartis verzeichnet in den ersten -5-

unverändert.  Moody's   bewertet   die   lang-   bzw.   kurzfristigen
Verbindlichkeiten des  Unternehmens  mit  Aa2 bzw.  P-1,  Standard  &
Poor's beurteilt die langfristigen Verbindlichkeiten von Novartis mit
AA- und die kurzfristigen  Verbindlichkeiten mit A-1+, während  Fitch
die lang-  bzw.  kurzfristigen  Verbindlichkeiten  mit  AA  bzw.  F1+
beurteilt. Alle drei Agenturen  hielten an einem "stabilen"  Ausblick
fest. 

Geldfluss
Der Geldfluss aus operativer Tätigkeit belief sich in den ersten neun
Monaten 2009  auf  USD  7,7  Milliarden und  erhöhte  sich  damit  im
Vergleich zum  Vorjahreszeitraum um  18%. Dieser  Anstieg beruht  auf
Verbesserungen des Nettoumlaufvermögens um  USD 0,5 Milliarden  sowie
auf  den  gegenüber  der  Vorjahresperiode  um  USD  0,4   Milliarden
niedrigeren Steuerzahlungen. 

Der Geldabfluss aus Investitionstätigkeit  belief sich in den  ersten
neun Monaten  2009  auf USD  10,0  Milliarden und  beinhaltete  einen
Betrag von USD 7,5 Milliarden für Investitionen in Wertschriften  aus
dem  Erlös  von  Anleihenemissionen,  USD  0,9  Milliarden  für   die
Übernahme des Generikageschäfts von EBEWE Pharma sowie  Investitionen
in Sachanlagen von USD 1,3 Milliarden. 

Der   Geldzufluss   aus   Finanzierungstätigkeit   belief   sich   im
Berichtszeitraum auf netto USD 3,0 Milliarden, weil der Erlös von USD
7,1    Milliarden    aus    den    Anleihenemissionen    durch    die
Dividendenausschüttung für  2008 von  USD  3,9 Milliarden  und  durch
andere  Positionen  von  insgesamt   USD  0,2  Milliarden   teilweise
aufgehoben wurde. 

DIVISION PHARMACEUTICALS - PRODUKTÜBERSICHT
Hinweis: Die Prozentangaben beziehen sich auf das Nettoumsatzwachstum
in den ersten neun Monaten 2009 in lokalen Währungen. 

Strategischer Bereich der Herz-Kreislauf- und Stoffwechselmedikamente
Im     strategischen     Bereich     der     Herz-Kreislauf-      und
Stoffwechselmedikamente  (USD   5,4  Milliarden,   +12%  in   lokalen
Währungen) machten die schnell wachsenden Beiträge der neuen Produkte
in  den  ersten  neun  Monaten  2009  74%  des  Umsatzzuwachses  aus.
Gegenwärtig   sind   sieben    Medikamente   der   Marken    Exforge,
Rasilez/Tekturna und Diovan  in zahlreichen  Märkten erhältlich,  was
die  Position  von  Novartis  als  weltweit  führender  Anbieter  von
Markenmedikamenten  zur  Blutdrucksenkung  bekräftigt  (gemessen   am
Jahresumsatz). 

Diovan (USD  4,4  Milliarden,  +5%  in  lokalen  Währungen)  erzielte
weltweit solide Zuwächse. Dafür sorgte insbesondere die Expansion  in
Japan, wo  rund 20%  des  Nettoumsatzes des  Produkts  erwirtschaftet
wurden und  wo  in diesem  Jahr  das Kombinationspräparat  mit  einem
Diuretikum, Co-Dio,  eingeführt wurde.  Im September  wurden auf  dem
Kongress der  European  Society  of  Cardiology  Ergebnisse  aus  der
japanischen Studie  KYOTO HEART  vorgestellt:  Durch die  Zugabe  von
Diovan zu einem  antihypertensiven Behandlungsregime,  das nicht  auf
Angiotensin-Rezeptorblockern (ARB) basierte,  konnte gegenüber  einem
herkömmlichen, nicht  ARB-basierten  Behandlungsregime  das  relative
Risiko      von      Herz-Kreislauf-Ereignissen,      einschliesslich
Schlaganfällen, signifikant um  45% gesenkt werden.  Auch in Europa
erzielte Diovan nach  wie vor  ein starkes  Wachstum. Dort  verzögert
sich der erwartete Markteintritt generischer Versionen von  Losartan,
einem anderen  Medikament aus  der ARB-Kategorie,  bis in  die  erste
Jahreshälfte  2010.  In  den  USA  konnte  Diovan  (+3%)  trotz   des
verstärkten Einsatzes  generischer Versionen  von  blutdrucksenkenden
Konkurrenzprodukten aus anderen Kategorien in den ersten neun Monaten
2009 Zuwächse verzeichnen. 

Exforge  (USD  475  Millionen,   +81%  in  lokalen  Währungen),   ein
Kombinationspräparat    des    Angiotensin-Rezeptorblockers    Diovan
(Valsartan)  und   des   Kalziumkanalblockers  Amlodipin   in   einer
Einzeltablette, übertraf die Marktentwicklung  und wuchs stärker  als
das Gesamtsegment der  Blutdrucksenker. Exforge  HCT, das  zusätzlich
zur genannten  Kombination noch  ein Diuretikum  enthält, wurde  nach
seiner Zulassung im  April 2009  in den USA  als Blutdrucksenker  mit
drei Wirkstoffen in einer  Einzeltablette eingeführt. In Japan  wurde
Ende 2008 ein Zulassungsantrag für Exforge eingereicht. 

Rasilez/Tekturna (USD 202 Millionen, +114% in lokalen Währungen), die
erste  neue  Klasse  von  Bluthochdruckmedikamenten  seit  über  zehn
Jahren,  verzeichnet  stetige   Umatzsteigerungen.  Die   wichtigsten
Wachstumsfaktoren  sind   klinische  Daten,   die  eine   verlängerte
Blutdrucksenkung  über  mehr  als  24  Stunden  belegen,  sowie   die
Überlegenheit von  Rasilez/Tekturna in  klinischen Studien  gegenüber
Ramipril, einem  führenden  ACE-Hemmer  (eine  ältere  Kategorie  von
Blutdrucksenkern). Rasilez wurde  im Oktober  2009 in  Japan auf  den
Markt gebracht. Valturna, eine  Kombination aus Rasilez/Tekturna  und
Diovan (Valsartan) in einer Einzeltablette,  gewann  im September die
US-Zulassung. Klinischen Daten  zufolge senkt  dieses Medikament  den
Blutdruck signifikant stärker  als Valsartan  oder Aliskiren  allein,
was die Zulassung unterstützte. 

Galvus/Eucreas (USD 115 Millionen, +416% in lokalen Währungen),  zwei
Medikamente zur oralen  Behandlung von  Typ-2-Diabetes, erzielten  in
vielen Ländern Europas, Lateinamerikas  und der Region  Asien/Pazifik
rasante Umsatzsteigerungen  und  übertrafen in  einigen  Ländern  ein
Konkurrenzprodukt des  DPP-IV-Segments.  Galvus,  das  2008  erstmals
eingeführt wurde, ist mittlerweile in 69 Ländern zugelassen,  während
Eucreas (eine Kombination mit dem oralen Antidiabetikum Metformin  in
einer Einzeltablette) heute in 50 Ländern zugelassen ist. 

Onkologie
Glivec/Gleevec (USD 2,9 Milliarden, +12% in lokalen Währungen),  eine
zielgerichtete Therapie gegen bestimmte Formen  chronisch-myeloischer
Leukämie (CML) und  gastrointestinale Stromatumoren (GIST),  erzielte
anhaltende zweistellige Wachstumsraten. Das Medikament profitiert von
seiner Führungsposition in  der Behandlung dieser  Krebserkrankungen,
die  durch   neue   klinische   Daten   und   Zulassungsgenehmigungen
untermauert  wird.  Die  jüngste  Zulassung  bezieht  sich  auf   den
adjuvanten  (postoperativen)   Einsatz  bei   GIST-Patienten.   Diese
Indikation ist heute  in mehr als  25 Ländern in Nordamerika,  Europa
und der Region Asien/Pazifik zugelassen. 

Tasigna (USD 144  Millionen, +171%  in lokalen Währungen)  ist in  65
Ländern als Sekundärtherapie für  Patienten zugelassen, die an  einer
bestimmten Form von chronisch-myeloischer  Leukämie (CML) leiden  und
gegenüber bisherigen Therapien - wie etwa Glivec/Gleevec -  resistent
sind oder  diese  nicht  vertragen. Neuen  klinischen  Daten  zufolge
könnte Tasigna  ein  führendes  Medikament  für  neu  diagnostizierte
CML-Patienten werden.  In  der  Zeitschrift  "Blood"  veröffentlichte
externe Phase-II-Daten belegten, dass  molekulare Spuren dieser  Form
von Leukämie bei 85% der Patienten nach zwölf Monaten fast nicht mehr
detektierbar waren.  Im  Oktober  2009  zeigten  Ergebnisse  aus  der
weltweiten Studie ENESTnd,  der grössten  je durchgeführten  direkten
Vergleichsstudie  zwischen  einer   zielgerichteten  Behandlung   und
Glivec, dass neu diagnostizierte CML-Patienten auf Tasigna  schneller
und   stärker   ansprachen   als   auf   Glivec.   Ergebnisse   einer
Phase-III-Studie mit  Tasigna als  Tertiärtherapie bei  GIST  zeigten
eine     zweimonatige     Verlängerung     des     durchschnittlichen
Gesamtüberlebens (statistisch  nicht  signifikant)  der  mit  Tasigna
behandelten Patienten, der primäre Studienendpunkt wurde jedoch nicht
erreicht. Deshalb wird Novartis für diese Indikation keine  Zulassung
beantragen. Für eine Studie zur Primärtherapie bei GIST lief im  März
die Aufnahme der Patienten an. 

Zometa    (USD  1,1  Milliarden,  +9%  in  lokalen  Währungen),   ein
intravenös  zu  verabreichendes  Bisphosphonat  zur  Behandlung   von
Patienten mit  Knochenmetastasen, verzeichnet  weitere Zuwächse.  Die
Verkäufe profitierten von  einer verbesserten  Therapietreue und  vom
Einsatz bei den  bestehenden Indikationen. Mögliche  Vorteile in  der
Behandlung anderer Tumortypen werden im Rahmen von Studien überprüft.
Gestützt auf bereits veröffentlichte Daten zur adjuvanten  Behandlung
prämenopausaler Brustkrebspatientinnen mit  Zometa sollen im  vierten
Quartal 2009  Zulassungsanträge für  die USA  und Europa  eingereicht
werden. 

Femara (USD 925 Millionen, +16% in lokalen Währungen), ein Medikament
zur oralen  Behandlung von  Frauen mit  hormonsensitivem  Brustkrebs,
verzeichnete  2009   aufgrund   der  Zuwächse   in   der   adjuvanten
(postoperativen)   Erstbehandlung   kräftige   Umsätze.   Im   August
veröffentlichte "The New England Journal of Medicine" Ergebnisse  aus
der  wegweisenden  Studie  BIG  1-98.  Damit  wurde  die  fünfjährige
Behandlung mit  Femara  direkt im  Anschluss  an eine  Operation  bei
postmenopausalen Frauen  mit  hormonrezeptorpositivem  Brustkrebs  im
Frühstadium  als  optimaler  Behandlungsansatz  gegenüber   Tamoxifen
bestätigt. Die entsprechenden  Daten wurden den  US- und  EU-Behörden
zur Aufnahme in die Produktinformationen eingereicht. 

Sandostatin  (USD  839  Millionen,  +6%  in  lokalen  Währungen)  zur
Behandlung  von  Patienten  mit  Akromegalie  sowie   neuroendokrinen
Tumoren des Magen-Darm-Trakts und der Bauchspeicheldrüse  profitierte

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 22, 2009 01:01 ET (05:01 GMT)

DJ HUGIN NEWS/Novartis verzeichnet in den ersten -6-

vom zunehmenden Einsatz von  Sandostatin LAR. Diese einmal  monatlich
zu verabreichende Version  generiert beinahe  90% des  Nettoumsatzes.
Phase-III-Daten,   die    bei    Patienten    mit    metastasierenden
neuroendokrinen Tumoren des  Mitteldarms unter  Sandostatin LAR  eine
signifikante Verzögerung  der Tumorprogression  belegten, wurden  vor
kurzem im  "Journal of  Clinical  Oncology" publiziert.  Diese  Daten
dienten dem US-amerikanischen  National Comprehensive Cancer  Network
(NCCN) als Grundlage  für die jüngste  Aktualisierung der  Leitlinien
für die Behandlung neuroendokriner Tumoren. 

Exjade  (USD 469 Millionen, +30  % in lokalen Währungen) ist  derzeit
in mehr  als 90 Ländern  zugelassen und  ist das  einzige  Medikament
gegen transfusionsbedingte Eisenüberladung,  das einmal täglich  oral
eingenommen wird. Es wurde  2009 in den USA  und in Kanada für  einen
erweiterten  Dosierungsbereich  von  40 mg/kg  zugelassen.  Die  neue
Dosierung wurde 2009 auch in der Schweiz zugelassen und wird für eine
Reihe weiterer  Länder gelten.  Sie stellt  für Patienten,  die  eine
intensivere      Eisenchelation       benötigen,      eine       neue
Behandlungsmöglichkeit dar.  Die US-amerikanische  Gesundheitsbehörde
FDA  überprüft  derzeit   die  Sicherheitsinformationen  zu   Exjade,
insbesondere im Hinblick auf das Risiko unerwünschter  Nebenwirkungen
bei Patienten mit myelodysplastischem  Syndrom (MDS) im Vergleich  zu
Patienten ohne  diese  Erkrankung.  Novartis  arbeitet  mit  der  FDA
zusammen, um weiter zu  prüfen und zu  klären, für welche  Population
von MDS-Patienten eine Behandlung mit Exjade am besten geeignet ist. 

Afinitor (USD 38 Millionen), ein  oral zu verabreichender Hemmer  des
mTOR-Signalwegs, wurde im  August 2009 in  Europa zur Behandlung  von
Patienten   mit    fortgeschrittenen    Nierenzellkarzinomen    (RCC,
Nierenkrebs) nach einem Fortschreiten der Erkrankung unter oder  nach
VEGF-gerichteter Therapie zugelassen. Im März war Afinitor in den USA
als   erstes   Medikament   zur   Behandlung   von   Patienten    mit
Nierenzellkarzinomen  nach   Therapieversagen  von   Sunitinib   oder
Sorafenib eingeführt  worden.  Afinitor  wird  im  Hinblick  auf  die
Behandlung    vieler     verschiedener     Krebsarten     untersucht:
Phase-III-Studien zur  Behandlung von  Patienten mit  neuroendokrinen
Tumoren (NET), Brustkrebs, Lymphomen,  tuberöser Sklerose (TSC)  oder
Magenkrebs sind  im Gange.  Eine Spätphasestudie  zur Behandlung  von
Leberzellkarzinomen (HCC) soll  Anfang 2010  anlaufen. Der  Wirkstoff
von Afinitor, Everolimus, ist auch der Wirkstoff von Certican, das in
der Transplantationsmedizin eingesetzt wird. 

Andere Produkte der Division Pharmaceuticals
Lucentis (USD  858  Millionen, +48%  in  lokalen Währungen)  ist  ein
biotechnologisch hergestelltes Augenheilmittel,  das in  mehr als  80
Ländern zugelassen  ist.  Dank einer  hervorragenden  Performance  in
Frankreich, Grossbritannien,  Australien und  Japan verzeichnete  das
Medikament  ein  nachhaltiges  Wachstum.  Lucentis  ist  die  einzige
Therapie,  die   das  Sehvermögen   von  Patienten   mit   "feuchter"
altersbedingter Makuladegeneration (AMD) nachweislich  aufrechterhält
und verbessert. AMD ist eine der Hauptursachen für das Erblinden  von
Menschen über  50  Jahren.  Im  Rahmen  von  klinischen  Studien  der
Spätphase  werden  die  Vorteile  von  Lucentis  für  Patienten   mit
bestimmten Formen des diabetischen Makulaödems untersucht.  Genentech
hält die US-Rechte an Lucentis. 

Exelon/Exelon  Pflaster  (USD  687   Millionen,  +24  %  in   lokalen
Währungen),  ein   Medikament  zur   Behandlung  von   leichten   bis
mittelschweren  Formen  der   Alzheimerdemenz  und   von  Demenz   im
Zusammenhang mit  der Parkinsonkrankheit,  erwirtschaftet heute  mehr
als die  Hälfte des  Nettoumsatzes mit  dem Exelon  Pflaster.  Dieses
neuartige transdermale Pflaster  wurde Ende 2007  eingeführt und  ist
heute in mehr als 50 Ländern weltweit erhältlich. 

Aclasta/Reclast (USD 325 Millionen, +100% in lokalen Währungen),  die
erste  einmal  jährlich  zu  verabreichende  Infusionstherapie  gegen
Osteoporose, expandiert weiterhin.  Die Umsatzentwicklung  profitiert
vom verbesserten  Zugang der  Patienten zu  Infusionszentren und  von
einem umfangreichen  Einsatzspektrum  bei betroffenen  Patienten  mit
verschiedenen Formen dieser  behindernden Erkrankung. Eine  steigende
Zahl von Patienten kehrt zur Behandlung mit diesem Medikament zurück,
das in den USA unter dem Namen Reclast und in den übrigen Ländern als
Aclasta vertrieben  wird.  Es  ist  für  bis  zu  sechs  Indikationen
zugelassen, die mit  der Behandlung von  Osteoporose bei Männern  und
postmenopausalen Frauen  zusammenhängen  -  unter  anderem  auch  für
Patienten, die eine Low-Trauma-Hüftfraktur (bei Stürzen aus niedriger
Höhe) erlitten haben. 

Xolair (USD 218 Millionen, +53% in lokalen Währungen, nur Umsätze von
Novartis) ist ein biotechnologisch  hergestelltes Medikament, das  in
den   USA   zur   Behandlung   von   mittelschwerem   bis    schwerem
persistierendem Asthma sowie  in Europa zur  Behandlung von  schwerem
allergischem Asthma eingesetzt wird.  Dank der Tatsache, dass  Xolair
in mehr  als  60 Ländern zugelassen  ist  und Anfang  2009  in  Japan
zugelassen wurde,  verzeichnete  das  Medikament  weiterhin  kräftige
Zuwächse.  Im  August  2009  wurde  das  Medikament  in  der  EU  zur
Behandlung von Kindern mit  schwerem persistierendem Asthma im  Alter
zwischen sechs und  elf Jahren zugelassen.  Diese Zulassung  basierte
auf Daten,  die  belegen, dass  Xolair  die Asthmaanfälle  in  dieser
Altersgruppe nach  24  Wochen um  34%  und  nach einem  Jahr  um  50%
reduzierte. In  den  USA  wird  Xolair  von  Novartis  und  Genentech
gemeinsam vermarktet, wobei Novartis  am operativen Gewinn  beteiligt
ist. In  den  ersten neun  Monaten  2009 verzeichnete  Genentech  mit
Xolair in den USA einen Umsatz von USD 424 Millionen. 

Extavia  (USD  26  Millionen)   zur  Behandlung  von  Patienten   mit
schubförmig verlaufender multipler Sklerose (MS) wurde Anfang 2009 in
der EU  erstmals eingeführt.  Heute ist  es in  mehr als  15  Ländern
erhältlich, einschliesslich  der USA,  wo es  nach der  Zulassung  im
August 2009 vor kurzem eingeführt wurde. Mit Extavia betritt Novartis
erstmals   das   Gebiet   der   MS-Behandlung.   Extavia   ist    mit
Betaferon®/Betaseron® identisch,  das von  Bayer Schering  vertrieben
wird. Novartis  erwarb  die  Rechte an  einer  eigenen  Markenversion
dieses Medikaments durch Vereinbarungen mit Bayer Schering. 

AKTUELLER STAND DER FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG 

Novartis    verfügt     über     eine     der     konkurrenzfähigsten
Entwicklungspipelines der pharmazeutischen Branche mit 147  Projekten
in  der  klinischen  Entwicklung.  27  der  Projekte  betreffen  neue
Wirkstoffe,  die  sich  in  Studien  der  Spätphase  der  Entwicklung
befinden oder  deren Zulassung  derzeit durch  die  Aufsichtsbehörden
geprüft wird. 

Novartis hat im bisherigen Verlauf dieses Jahres mehr als 30 positive
Zulassungsentscheide aus den  USA, der  EU und  Japan erhalten.  Dazu
zählen auch die  fünf  Zulassungsgenehmigungen in Japan für  Rasilez,
Tasigna, Xolair, Co-Dio  und Lucentis, die  einen Rekord  darstellen.
Darüber hinaus stehen  in diesem zweitgrössten  Pharmamarkt der  Welt
die  Zulassungsentscheide  für  Exforge   und  Galvus  aus.   Weitere
Zulassungen betreffen Afinitor  (Krebs) in  den USA und  der EU,  das
neue Biotechnologie-Medikament  Ilaris (CAPS)  und Extavia  (multiple
Sklerose)  sowie   die  Kombinationspräparate   gegen   Bluthochdruck
Valturna, Exforge HCT und Tekturna HCT in den USA. 

Ausserdem  gingen   2009   wichtige  Zulassungsentscheide   für   den
H1N1-Pandemiegrippeimpfstoff in  den USA  und Europa,  für das  erste
Biosimilar in  Japan  sowie für  Prevacid  24HR ein,  die  erste  und
einzige rezeptfrei erhältliche  Version dieses  Protonenpumpenhemmers
in den USA. 

Pharmaceuticals
Ilaris (Canakinumab, ACZ885),  ein menschlicher  Antikörper, der  auf
IL-1 Beta abzielt, wurde  im August 2009 in  den USA und der  Schweiz
als neue  Therapie  für Kinder  ab  vier Jahren  und  Erwachsene  mit
Cryopyrin-assoziierten  periodischen  Syndromen  (CAPS)   eingeführt.
Dabei handelt es sich  um seltene autoinflammatorische  Erkrankungen,
die lebenslang  andauern und  tödlich  verlaufen können.  Für  Ilaris
wurde im Juli 2009 ein positives Gutachten zugunsten einer  Zulassung
in  der  EU   herausgegeben.  Dieses  biotechnologisch   hergestellte
Präparat  stellt  einen  wichtigen  Fortschritt  in  der  Entwicklung
individualisierter Medikamente dar,  da es spezifisch  auf IL-1  Beta
abzielt.  IL-1  Beta  ist  der  wichtigste  Entzündungsauslöser   bei
autoinflammatorischen Erkrankungen.  Gegenwärtig  laufen  Studien  in
anderen Therapiegebieten,  bei denen  IL-1 Beta  eine wichtige  Rolle
spielt.  Dazu   zählen   einige  Formen   von   Gicht  -   eine   der
schmerzhaftesten  Formen   von  Arthritis   -   chronisch-obstruktive
Lungenerkrankung  (COPD),  Typ-2-Diabetes  und  systemische  juvenile
idiopathische Arthritis. 

QAB149  (Indacaterol),   ein  neuer,   effizienter,  einmal   täglich
verabreichter  Bronchodilatator  zur  Behandlung  von  Patienten  mit
chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), erhielt im  September
eine positive  Begutachtung, die  für  die EU-Zulassung  sprach.  Das
umfangreiche Phase-III-Programm mit  QAB149 belegte  im Vergleich  zu

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 22, 2009 01:01 ET (05:01 GMT)

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