Ausfuhren sinken im dritten Quartal um ein Fünftel
Die deutschen Ausfuhren haben im dritten Quartal 2009 infolge der weltweiten Wirtschaftskrise rund ein Fünftel unter dem Vorjahresniveau gelegen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, reduzierten sich die Exporte um 19,0 Prozent auf 200,2 Milliarden Euro. Preisbereinigt nahmen sie um 16,5 Prozent ab.
Wie die Behörde weiter mitteilte, sanken die Exporte in die EU-Mitgliedsländer nominal um 18,4 Prozent auf 126,5 Milliarden Euro. Die Warenlieferungen in die Eurozone gingen binnen Jahresfrist um 17,2 Prozent auf 85,1 Milliarden Euro zurück.
Zugleich fielen die Lieferungen in die Länder außerhalb der EU um 20,1 Prozent. Ihr Gesamtwert summierte sich zwischen Juli und September auf 73,7 Milliarden Euro. Dabei reduzierten sich die Exporte in die USA um fast ein Drittel und nach Japan um 12,3 Prozent. Dagegen legten die Ausfuhren nach China um 14,5 Prozent zu.
Zugleich sanken die Einfuhren im dritten Quartal 2009 den Angaben zufolge um 18,9 Prozent auf 167,9 Milliarden Euro. Preisbereinigt reduzierten sich die Importe um 10,9 Prozent. Dabei fielen die Eingänge aus der EU um 17,4 Prozent auf 96,6 Milliarden Euro, die aus der Eurozone lagen mit 65,4 Milliarden Euro 18,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Aus den Ländern außerhalb der EU wurden Waren im Wert von insgesamt 71,2 Milliarden Euro importiert, 20,9 Prozent weniger als 2008.
Unternehmer.de-Redaktion: Barbara Ucher
(Quelle: ddp)
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